E-Bike-Klapprad Test: Der 20 Zoll Elektro-Klapp- und Faltrad Testsieger 2026

E-Bike-Klapprad Test

Für meinen E-Bike-Klapprad Test habe ich 18 moderne 20 Zoll Elektro-Klapp- und Falträder von namhaften Herstellern ausführlich getestet und bewertet und gegenübergestellt. So konnte ich mir einen realistischen Eindruck von den aktuellen Modellen der Saison verschaffen und meinen E-Bike-Klapprad Testsieger 2026 küren.

In diesem Beitrag findest du die Ergebnisse aus meinem E-Bike-Klapprad Test sowie einen ausführlichen Ratgeber, der dir bei der Auswahl eines passenden Elektro-Klapprads hilft. Gerade bei Qualität, Ausstattung, Motor und Akku gibt es teils deutliche Unterschiede, die sich im Alltag schnell bemerkbar machen – und genau darauf gehe ich hier im Detail ein.

Hinweis: Ich arbeite unabhängig und neutral. Wenn du auf einen Link mit * klickst, unterstützt du mich dabei. Ich erhalte dann ggf. eine Vergütung.

Inhalt

E-Bike-Klapprad Test – Das Wichtigste in Kürze

  • Das beste Elektro-Klapprad und damit mein Testsieger ist das MYVELO Berlin. In der Mittelklasse überzeugt das Fiido X und unter den Fatbikes das MYVELO Palma.
  • Vor dem Kauf solltest du dir überlegen, ob du ein E-Klapprad für den Urlaub oder zum Pendeln suchst und ob du auf Radwegen oder durch den Wald fahren möchtest.
  • Für das Pendeln mit der Bahn sollte dein Klapprad möglichst leicht und kompakt sein. Für Fahrten durch das Gelände kann es ein Fatbike mit dicken Reifen sein.
  • Die meisten E-Bikes haben 250 Watt Leistung. Interessant ist das Drehmoment. Je größer, desto besser ist die Power. Die Motoren im Test haben zwischen 25 & 80 Nm.
  • Beim Akku solltest du auf den Wert der Wattstunden achten (Volt*Ah=Wh). Je mehr Wh, desto größer ist die maximale Reichweite.

E-Bike-Klapprad Test: 5 sehr gute Modelle im Vergleich

Bevor ich dir die Modelle aus meinem E-Bike-Klapprad Test ausführlich vorstelle, habe ich fünf sehr interessante Modelle für dich miteinander verglichen. Neben meinem Testsieger findest du zwei sehr gute E-Klappräder zum Pendeln, ein Fatbike sowie meinen Preistipp.

Modell
Testsieger
Berlin
sehr kompakt
Zürich
sehr leicht
X
Fatbike Tipp
Palma
Preistipp
VT 4
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Berlin MYVELO
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Fiido X
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Vakole VT 4
Hersteller
MYVELO
MYVELO
Fiido
MYVELO
Vakole
Radgröße
20 x 2,00 Zoll
20 x 2,00 Zoll
20 x 1,95 Zoll
20 x 4,0 Zoll
20 x 3,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
Gewicht
25 kg
22 kg
19,8 kg
26,5 kg
25,4 kg
Faltmaß in cm
87 x 38 x 80
87 x 68 x 40
87 x 40 x 74
110 x 52 x 79
87 x 68 x 45
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
hydraulische Scheibenbremsen
hydraulische Scheibenbremsen
hydraulische Scheibenbremsen
mechanische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
195 cm / 130 kg
195 cm / 120 kg
195 cm / 130 kg
210 cm / 120 kg
Motor
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Hinterrad (30Nm, 250 Watt)
Bafang (80 Nm, 250 Watt)
Hinterrad (50 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
504 Wh
417,6 Wh
950 Wh
468 Wh
Reichweite
40 bis 80 km
40 bis 90 km
60 bis 100 km
40 bis 100 km
45 bis 80 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr viel Fahrspaß und Komfort im Test
sehr leicht & kompakt für die Bahn
sehr leicht, guter Preis für die Leistung
viel Fahrspaß, sehr gute Qualität
Bewertung zu Preis = TOP
Preis
2.199,00 EUR
1.999,00 EUR
1.499,00 EUR
2.649,00 EUR
899,00 EUR
Testsieger
Modell
Berlin
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Berlin MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 2,00 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
25 kg
Faltmaß in cm
87 x 38 x 80
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
Reichweite
40 bis 80 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr viel Fahrspaß und Komfort im Test
Preis
2.199,00 EUR
Testbericht
Anbieter
sehr kompakt
Modell
Zürich
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 2,00 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
22 kg
Faltmaß in cm
87 x 68 x 40
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
Reichweite
40 bis 90 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr leicht & kompakt für die Bahn
Preis
1.999,00 EUR
Testbericht
Anbieter
sehr leicht
Modell
X
E-Bike-Klapprad Test 2026
Fiido X
Hersteller
Fiido
Radgröße
20 x 1,95 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
19,8 kg
Faltmaß in cm
87 x 40 x 74
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 120 kg
Motor
Hinterrad (30Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
417,6 Wh
Reichweite
60 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr leicht, guter Preis für die Leistung
Preis
1.499,00 EUR
Testbericht
Anbieter
Fatbike Tipp
Modell
Palma
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 4,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
26,5 kg
Faltmaß in cm
110 x 52 x 79
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (80 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
950 Wh
Reichweite
40 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
viel Fahrspaß, sehr gute Qualität
Preis
2.649,00 EUR
Testbericht
Anbieter
Preistipp
Modell
VT 4
E-Bike-Klapprad Test 2026
Vakole VT 4
Hersteller
Vakole
Radgröße
20 x 3,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
25,4 kg
Faltmaß in cm
87 x 68 x 45
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen
max. Fahrer
210 cm / 120 kg
Motor
Hinterrad (50 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
468 Wh
Reichweite
45 bis 80 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
Bewertung zu Preis = TOP
Preis
899,00 EUR
Testbericht
Anbieter

Die ausführlichen Vorstellungen meiner Top 10 aus dem E-Bike-Klapprad Test 2026

Nachdem ich dir die besten Modelle nach Kategorien vorgestellt habe, folgen nun die ausführlichen Einzelvorstellungen meiner Top 10 aus dem E-Bike-Klapprad Test 2026. Hier gehe ich noch einmal detaillierter auf Ausstattung, Motor, Akku, Reichweite, Faltmaß und meine persönlichen Praxiserfahrungen ein. So kannst du die Modelle besser miteinander vergleichen und einschätzen, welches Elektro-Klapprad wirklich zu deinem Einsatzzweck passt.

  1. MYVELO Berlin – Testsieger 2026
  2. MYVELO Zürich – Bestes Pendlerrad
  3. Fiido X – Testsieger in der Mittelklasse
  4. MYVELO Palma & Rio – Testsieger unter den Fatbikes
  5. Vakole VT 4 – Testsieger in der Einstiegsklasse
  6. MYVELO Molinar – Mein Lieblingsrad
  7. Vakole Y20 Pro – sehr hohe Reichweite
  8. SmartEC Camp20 – beliebt zum Pendeln
  9. Engwe L20 SE – Mit Korb gut für Wochenendausflüge
  10. SAXXX Foldi Plus – Elektro-Klapprad mit Rücktritt

1. MYVELO Berlin: Mein E-Bike-Klapprad Testsieger 2026 mit 20 Zoll & maximalen Komfort (Bewertung: 9,3 von 10)

MYVELO Berlin E-Bike Klapprad Testsieger 2026 auf Berg mit Panoramablick
Das MYVELO Berlin ist seit Jahren mein E-Bike Klapprad Testsieger und überzeugt auch 2026 wieder mit Qualität und Komfort.

Auch 2026 bleibt das MYVELO Berlin mein E-Bike-Klapprad Testsieger. Bereits 2024 und 2025 konnte es sich den ersten Platz sichern, und trotz kleiner Anpassungen behauptet es sich weiterhin an der Spitze. Mein ursprünglicher Praxistest stammt aus September 2023, seitdem hat MYVELO das Elektro-Klapprad gezielt weiterentwickelt.

Die wichtigste Neuerung betrifft den Akku. Statt 36 Volt und 14 Ah kommt nun ein moderner 48-Volt-Akku mit 10,5 Ah zum Einsatz. Die Kapazität bleibt mit 504 Wattstunden identisch, sodass auch die Reichweite mit rund 70 Kilometern auf gewohnt gutem Niveau liegt. Neu sind außerdem Schwalbe Big Apple Reifen, die den ohnehin hohen Fahrkomfort nochmals verbessern, besonders auf schlechten Radwegen oder Kopfsteinpflaster.

Auch bei der Beleuchtung wurde nachgelegt. Vorder- und Rücklicht stammen nun von Büchel, das von mir besonders gelobte Bremslicht bleibt weiterhin erhalten. Zusätzlich sorgt ein neuer Kettenschutz für mehr Alltagstauglichkeit. Durch die Änderungen ist das Gewicht leicht auf rund 25 Kilogramm gestiegen, was sich minimal auf die Bewertung auswirkt.

An der bewährten Basis ändert sich nichts: 20 Zoll Laufräder, hydraulische Scheibenbremsen, gefederte Vordergabel sowie der 250-Watt-Bafang-Nabenmotor mit 45 Newtonmeter Drehmoment sorgen weiterhin für ein sehr sicheres und komfortables Fahrverhalten. Der Akku sitzt im Rahmen, ist entnehmbar und wird über den Bordcomputer gesteuert, inklusive kräftiger Schiebehilfe.

Wie sich das MYVELO Berlin im Test im Detail geschlagen hat, welche Stärken und Schwächen ich festgestellt habe und wie sich die Bewertung zusammensetzt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

2. MYVELO Zürich: Überzeugt im E-Bike Klapprad Test mit viel Qualität (Bewertung: 9,1 von 10)

MYVELO Zürich Elektro-Klapprad im E-Bike-Klapprad Test 2026 in der Stadt
Das MYVELO Zürich eignet sich ideal zum Pendeln und überzeugt im E-Bike-Klapprad Test 2026 mit geringem Gewicht und hoher Qualität.

Auch 2026 bleibt das MYVELO Zürich eines der hochwertigsten Modelle in meinem E-Bike-Klapprad Test und belegt mit 9,1 Punkten weiterhin Platz zwei. Es ist gewissermaßen der leichtere und etwas reduzierte Bruder des Berlin. Während es beim Komfort minimal zurückhaltender ausgestattet ist, punktet es mit geringerem Gewicht, kompakterem Gesamtmaß und einem etwas attraktiveren Preis. Verarbeitung und Materialqualität bewegen sich weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Mein ursprünglicher Praxistest stammt aus September 2023. Seitdem hat MYVELO das Elektro-Klapprad gezielt weiterentwickelt. Die wichtigste Änderung betrifft den Akku. Statt 36 Volt und 14 Ah kommt nun ein moderner 48-Volt-Akku mit 10,5 Ah zum Einsatz. Die Kapazität bleibt mit 504 Wattstunden identisch, sodass Reichweite und Fahrleistung auf dem bekannten Niveau bleiben. Der Akku sitzt weiterhin in der Sattelstütze und kann gegen Diebstahl gesichert werden.

Neu sind außerdem die Schwalbe Big Apple Reifen, die die bisherigen Kenda-Reifen ersetzen. Sie sorgen für ein ruhigeres und komfortableres Abrollverhalten, besonders auf schlechten Radwegen. Bei der Beleuchtung gibt es hingegen eine Änderung: Das bisherige Bremslicht ist im aktuellen Modelljahr nicht mehr Bestandteil der Ausstattung. Dafür ist nun ein Kettenschutz verbaut, der die Alltagstauglichkeit insbesondere für Pendler erhöht.

Unverändert bleibt ein zentraler Vorteil: Mit rund 22 Kilogramm gehört das MYVELO Zürich weiterhin zu den leichteren E-Klapprädern seiner Klasse. Der 250-Watt-Hinterradnabenmotor mit 45 Newtonmeter Drehmoment ist identisch mit dem des Berlin und sorgt für ein dynamisches Fahrgefühl. Hydraulische Scheibenbremsen, 20-Zoll-Laufräder sowie eine StVZO-konforme Ausstattung runden das Gesamtpaket ab.

Wie sich das MYVELO Zürich im Test im Detail geschlagen hat, welche Unterschiede es konkret zum Berlin gibt und wie sich die Bewertung zusammensetzt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Ideal für Pendler in der Luxusklasse: MYVELO Zürich

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 22 kg / Faltmaß: 87 x 40 x 68 cm (Gesamt: 195 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 50 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar in der Sattelstange
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Kettenschutz, LED-Vorder- und Rücklicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

3. Fiido X: Innovatives Magnesium-Faltrad mit App-Steuerung & Hightech-Ausstattung (Bewertung: 9,1 von 10)

Das Fiido X im Test - eine Alternative zum Myvelo Zürich
Das Fiido X im Test – eine Alternative zum Myvelo Zürich

Das Fiido X ist eine moderne Alternative zum MYVELO Zürich und gehört mit 9,1 Punkten weiterhin zu den besten Modellen in meinem E-Bike-Klapprad Test. Getestet habe ich es im April 2025, seitdem hat sich technisch nichts verändert.

Auffällig ist vor allem das außergewöhnliche Rahmendesign aus einer leichten Magnesium-Legierung. Es sorgt nicht nur für einen echten Hingucker, sondern macht das Klapprad zugleich stabil und verwindungssteif. Mit einem Nettogewicht von nur 19,8 Kilogramm zählt es zu den leichteren Modellen im Test. Selbst mit Zubehör brachte mein Testmodell lediglich 22,6 Kilogramm auf die Waage.

Auch die Ausstattung überzeugt. Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, ein komfortabler VELO-Vakuum-Sattel und ein integriertes LED-Lichtsystem sorgen für Sicherheit und Komfort. Besonders interessant ist der 250-Watt-Hinterradmotor mit Drehmomentsensor. Mit 30 Newtonmeter Drehmoment reagiert er sehr natürlich auf deine Tretbewegung und vermittelt ein dynamisches, fast schon sportliches Fahrgefühl. Die Steuerung erfolgt entweder klassisch am Rad oder bequem per App.

Der entnehmbare Akku mit 417,6 Wattstunden sitzt geschützt in der Sattelstange und ermöglicht je nach Fahrweise eine Reichweite von etwa 60 bis 100 Kilometern. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch eine Shimano 7-Gang-Kettenschaltung sowie ein cleveres Faltsystem mit kompaktem Maß von 87 x 40 x 74 Zentimetern.

Wie sich das Fiido X im Test im Detail geschlagen hat, wie praxistauglich App-Steuerung und Faltmechanismus wirklich sind und wo die Unterschiede zum MYVELO Zürich liegen, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Fiido X: Unschlagbare Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll breiten Reifen (CST), App-Steuerung
  • Gewicht: 19,8 kg netto, 22,6 kg im Test mit Zubehör
  • Faltmaß mit Flach-Lenker: 87 x 40 x 74 cm (Gesamt: 201 cm)
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 30 Nm (Drehmomentsensor)
  • Akku: 417,6 Wh (36 V * 11,6 Ah), wechselbar in der Sattelstange
  • 60 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Magnesium-Legierung, zügiger Faltvorgang, klappbare Pedalen
  • rutschfeste Griffe, wenige Kabel, gepolsterter VELO Vakuum-Sattel
  • Klingel, Vorder- und Rücklicht, verstellbarer Vorbau, StVZO-konform
  • Optional mit Schutzblechen, Gepäckträger und Riser-Lenker
  • Geeignet für: 147 cm bis 195 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht

4. MYVELO Rio und Palma: Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad (Bewertung: 9,0 von 10)

MYVELO Rio E-Fatbike-Klapprad im E-Bike-Klapprad Test 2026 auf Asphalt
MYVELO Rio und Palma sind im E-Bike-Klapprad Test 2026 meine Testsieger unter den E-Fatbike-Klapprädern.

Das MYVELO Rio und Palma gehören auch 2026 zu den stärksten Modellen in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad. Ein Fatbike zeichnet sich durch besonders breite Reifen aus, meist zwischen 3 und 4 Zoll, die für viel Komfort, Stabilität und Traktion sorgen. In Kombination mit einem kräftigen Motor entsteht ein sehr souveränes Fahrgefühl, egal ob auf Waldwegen, Schotter oder Kopfsteinpflaster. Die Klappfunktion bleibt dabei vollständig erhalten, sodass sich beide Modelle trotz ihrer massiven Bauweise gut transportieren lassen.

Erstmals getestet habe ich Rio und Palma im Frühjahr 2022, zuletzt nochmals im September 2023 direkt vor Ort bei MYVELO. Mit dem damaligen Update wurden unter anderem stabile Doppelspeichen verbaut, der Bordcomputer überarbeitet und mit Lichtsteuerung ausgestattet sowie Magnete ergänzt, die das Rad im gefalteten Zustand sicher zusammenhalten. Außerdem kamen neue Farbvarianten hinzu.

Mit dem Modelljahr 2026 hat MYVELO nun auch technisch spürbar nachgelegt. Der Bafang-Hinterradmotor leistet jetzt 80 Newtonmeter statt zuvor 65 Nm. Besonders beim Anfahren und an Steigungen ist der Unterschied deutlich spürbar. Entsprechend steigt meine Bewertung in der Kategorie Motor, Akku & Reichweite auf die volle Punktzahl. Zusätzlich sind nun hydraulische Scheibenbremsen verbaut, die besser dosierbar sind und mehr Sicherheit bieten als die zuvor eingesetzten mechanischen Bremsen. Auch hier verbessert sich die Bewertung deutlich. Neu ist außerdem ein serienmäßiger Kettenschutz, der die Alltagstauglichkeit weiter erhöht.

Insgesamt steigt die Gesamtbewertung von zuvor 8,9 auf nun 9,0 von 10 möglichen Punkten. Lediglich beim Thema Maße und Gewicht müssen Fatbike-Modelle naturgemäß leichte Abzüge hinnehmen. Dafür bekommst du ein besonders komfortables, leistungsstarkes und sehr hochwertig verarbeitetes Elektro-Klapprad, das 2026 stärker denn je aufgestellt ist.

Wie sich MYVELO Rio und Palma im Test im Detail geschlagen haben, welche Unterschiede es zwischen beiden Modellen gibt und wo ihre jeweiligen Stärken liegen, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Fatbike-Klapprad 4 Zoll: MYVELO Palma

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 26,5 kg / Faltmaß: 110 x 52 x 79 cm (Gesamt: 241 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 bzw. 70 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 950 Wattstunden (48 V * 19,8 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 80 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Kettenschutz, gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

5. MYVELO Molinar: Mein aktuelles Lieblings-Klapprad für den Wald und die Berge (Bewertung: 8,9 von 10)

MYVELO Molinar E-Fatbike-Klapprad im E-Bike-Klapprad Test 2026 mit 4 Zoll Reifen
Das MYVELO Molinar überzeugt im E-Bike-Klapprad Test 2026 mit 80 Nm Drehmoment und ist mein Lieblingsrad für Wald und Berge.

Das MYVELO Molinar ist auch 2026 mein persönliches Lieblings-Klapprad, wenn es in den Wald geht oder einige Höhenmeter anstehen. Als Elektro-Fatbike-Klapprad mit 4 Zoll breiten Reifen bietet es viel Traktion, Stabilität und ein besonders sattes Fahrgefühl auf losem Untergrund.

Mein ursprünglicher Praxistest stammt aus September 2023. Mit dem Modelljahr 2026 hat MYVELO vor allem am Antrieb nachgelegt. Statt 65 Newtonmeter liefert der Bafang-Hinterradmotor nun kräftige 80 Nm. Das macht sich deutlich bemerkbar, besonders beim Anfahren, an steilen Anstiegen oder mit Gepäck. Der Akku bleibt mit 672 Wattstunden sehr großzügig dimensioniert. Im brandenburgischen Flachland bin ich damit fast 70 Kilometer weit gekommen, in den Bergen habe ich über 1.600 Höhenmeter mit einer Akkuladung überwunden.

Neu ist außerdem ein Kettenschutz, der die Alltagstauglichkeit verbessert und Kleidung besser schützt. An der grundsätzlichen Ausrichtung ändert sich nichts: Das Molinar bleibt ein kraftvolles, komfortables und sehr hochwertig verarbeitetes Fatbike-Klapprad. Lediglich beim Gewicht, beim Faltmaß und beim Preis müssen naturgemäß Abzüge gemacht werden.

Durch die Leistungssteigerung des Motors steigt meine Bewertung in der Kategorie Motor, Akku & Reichweite deutlich an. Die Gesamtnote verbessert sich dadurch von 8,8 auf 8,9 von 10 möglichen Punkten. An meinem positiven Gesamteindruck ändert sich jedoch nichts. Das Molinar bleibt vor allem dann stark, wenn Strecke, Steigung oder Untergrund anspruchsvoller werden.

Wie sich das MYVELO Molinar im Test im Detail geschlagen hat, inklusive Reichweitentest und Wintereinsatz, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Bike-Klapprad Fatbike: MYVELO Molinar

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 29,5 kg / Faltmaß: 100 x 57 x 78 cm (Gesamt: 235 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 70 cm (gemessen) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 672 Wattstunden (48 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 70 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / Kettenschutz
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

6. Neu in der Testreihe 2026: Vakole VT4 für große Personen bis zu 210 cm Körpergröße (Bewertung: 8,9 von 10)

Vakole VT4 Elektro-Klapprad in Seitenansicht mit breiten 20-Zoll-Fatbike-Reifen, orangem Rahmen und aufrechter Sitzposition auf einem Feldweg im Test
Das Vakole VT4 im Praxistest: Ein gut ausgestattetes Elektro-Klapprad mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen, kräftigem Motor und angenehmer Sitzposition – ideal für große Personen.

Das Vakole VT4 ist neu in meinem E-Bike-Klapprad Test 2026 und ergänzt die Testreihe als starke Option in der Einstiegsklasse. Mit einem Preis von unter 1.000 Euro und einer Bewertung von 8,9 von 10 Punkten bietet es ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Praxistest überzeugt das VT4 durch eine ausgewogene Kombination aus Fahrkomfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Die 20-Zoll-Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sorgen zusammen mit der einstellbaren Federgabel für ein ruhiges und stabiles Fahrverhalten, selbst auf Waldwegen oder Kopfsteinpflaster. Auch die Sicherheitsausstattung ist vollständig: Lichtanlage, Bremslicht und CE-Kennzeichnung sind serienmäßig an Bord.

Ein besonderer Pluspunkt ist die Eignung für große Fahrer. Mit einer empfohlenen Körpergröße bis zu 210 Zentimetern setzt das VT4 hier neue Maßstäbe im Testfeld. Wer also ein E-Klapprad sucht, das nicht nur kräftig unterstützt, sondern auch ausreichend Platz für lange Beine bietet, findet hier eine interessante Lösung.

Der im Rahmen integrierte Akku mit 468 Wattstunden lässt sich nach oben entnehmen und ist per Schloss gesichert. In meinem Praxistest lag die Reichweite bei etwa 45 Kilometern bei hoher Unterstützungsstufe. Der 250-Watt-Hinterradmotor mit 50 Newtonmeter Drehmoment liefert dabei eine solide Unterstützung für Alltag und Freizeit.

Alle weiteren Details, meine Bewertung der einzelnen Kategorien sowie den vollständigen Praxiseindruck findest du in meinem ausführlichen Testbericht zum Vakole VT4.

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

7. Neu in der Testreihe 2026: Vakole Y20 Pro mit einer Reichweite von 83 Kilometern (Bewertung: 8,7 von 10)

Vakole Y20 Pro Klapprad mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen und Frontkorb im Praxistest auf befestigtem Waldweg
Das Vakole Y20 Pro ist mit 83 Kilometer Reichweite eine Alternative zu meinem bisherigen Fatbike-Testsieger

Das Vakole Y20 Pro ist eine interessante Alternative in der Kategorie E-Fatbike-Klapprad und richtet sich klar an Fahrer, die maximale Reichweite suchen. Getestet habe ich das Modell erstmals im Juni 2025. Seitdem wurde es technisch spürbar weiterentwickelt.

In meinem ursprünglichen Praxistest erreichte ich eine Reichweite von bis zu 83 Kilometern unter realistischen Bedingungen mit Steigungen und wechselndem Untergrund. Möglich machte das bereits ein sehr großzügig dimensionierter Akku. Mit dem Modelljahr 2026 geht Vakole nun noch einen Schritt weiter: Der 48-Volt-Akku mit 30 Ah und 1.440 Wh gehört inzwischen bei vielen Angeboten zur Standardausstattung. Damit sind deutlich höhere Reichweiten möglich als zuvor, was das Y20 Pro besonders für längere Touren, Campingurlaube oder Pendelstrecken interessant macht.

Auch beim Bedienkomfort wurde nachgebessert. Das neue Display fällt größer aus und lässt sich bei direkter Sonneneinstrahlung besser ablesen. Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit und Akkustand sind im Alltag schneller erkennbar. Zusätzlich wird das Modell inzwischen in verschiedenen Leistungsvarianten angeboten – entweder als gesetzeskonforme 250-Watt-Version oder in einer kräftigeren Ausführung mit höherer Spitzenleistung.

Am Grundkonzept hat sich nichts geändert: Das Y20 Pro bleibt ein faltbares Fatbike mit breiten 4-Zoll-Reifen, komfortabler Sitzposition, Federgabel und umfangreicher Serienausstattung. Lichtanlage mit Bremslicht, elektronische Hupe, stabile Schutzbleche, robuster Gepäckträger sowie integrierte Blinkerfunktion im Rücklicht heben es weiterhin von vielen anderen Klapprädern ab.

Mit einem Gewicht von rund 36,8 Kilogramm gehört es nicht zu den leichtesten Modellen im Test. Dafür bietet es sehr viel Komfort, enorme Akku-Reserven und ein stabiles Fahrgefühl auf unterschiedlichstem Untergrund. 2026 wirkt das Y20 Pro insgesamt ausgereifter und moderner als zur Markteinführung – insbesondere in den Bereichen Reichweite und Bedienkomfort.

Wie sich das Vakole Y20 Pro im Test im Detail geschlagen hat und welche Unterschiede es zu den MYVELO-Fatbikes gibt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Vakole Y20 Pro mit maximaler Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Fatbike-Reifen
  • Gewicht: 32,0 kg netto / 36,8 kg brutto ( Akku = 4,8 kg)
  • Faltmaß mit Korb: 92 L x 77 H x 64 B cm (Gesamt: 233 cm)
  • Einstiegshöhe: 40 cm / CE-Kennzeichnung für Motor, Akku & Fahrrad
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 60 Nm (Trittfrequenzsensor)
  • Akku: 960 Wh (48 V * 20 Ah) / Alternativ: 1.440 Wh (48 V * 30 Ah)
  • wechselbar - hinter der Sattelstange / gesichert mit Schloss
  • 80 bis 120 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Speed 7-Gang Schaltung / hydraulische Scheibenbremsen
  • rutschfeste Griffe / gefedert und gepolsterter Sattel / Hupe (Klingel)
  • Vorder- und Rücklicht / Bremslicht sowie Blinker / StVZO-konform
  • Geeignet für: 165 cm bis 200 cm Körpergröße / 150 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

8. smartEC Camp-20D und Camp-20H: Bewährte Empfehlung in der Einstiegsklasse (Bewertung: 8,6 von 10)

Das smartEC Camp-20D und Camp-20H im Test
Das smartEC Camp-20D und Camp-20H im Test

Das smartEC Camp-20D und Camp-20H gehören inzwischen klar zur Einstiegsklasse in meinem E-Bike-Klapprad Test. Mit 8,6 von 10 Punkten bieten sie ein solides Gesamtpaket für alle, die ein alltagstaugliches und bewährtes Elektro-Klapprad zu einem fairen Preis suchen.

Besonders stark schneidet das Modell in der Kategorie Ausstattung und Zubehör ab. 20-Zoll-Laufräder, mechanische Scheibenbremsen, Reflektoren, gefederte Vordergabel und gefederter Sattel sorgen für Sicherheit und Komfort. Hinzu kommen LED-Beleuchtung, Klingel, Gepäckträger sowie Schiebehilfe – alles, was man im Alltag wirklich benötigt.

Angetrieben wird das Camp-20 von einem 250-Watt-Hinterradnabenmotor von XOFO mit 45 Newtonmeter Drehmoment. Der wechselbare Akku mit 562 Wattstunden sitzt hinter der Sattelstange und ist per Schloss gesichert. In meinem Test lag die Reichweite bei rund 40 Kilometern unter hoher Unterstützung, bei moderater Fahrweise sind auch deutlich höhere Distanzen möglich.

Besonders interessant ist das Camp-20 für mich im Langzeittest. Das Rad begleitet mich bereits seit mehreren Jahren. Motor und Akku arbeiten weiterhin zuverlässig, auch wenn die Akkureichweite altersbedingt leicht nachgelassen hat – was bei einem mehrere Jahre alten Akku völlig normal ist. Größere Defekte hatte ich nicht. Lediglich kleinere Wartungsarbeiten wie Nachziehen des Lenkers am Scharnier oder die üblichen Pflegearbeiten an Kette und Schrauben waren notwendig. Insgesamt zeigt das Modell, dass es robust, langlebig und alltagstauglich ist.

Wer ein unkompliziertes E-Klapprad für Stadtfahrten, gelegentliche Ausflüge oder Pendelstrecken sucht und auf extreme Reichweiten oder Hightech-Features verzichten kann, bekommt mit dem smartEC Camp-20 ein bewährtes Einstiegsmodell mit guter Ausstattung und solider Technik.

Wie sich das smartEC Camp-20 im Detail geschlagen hat und wie sich meine Bewertung zusammensetzt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Sehr beliebt zum Pendeln: smartEC Camp-20D

  • 1,95 x 20 Zoll Räder, 7-Gang Kettenschaltung, StVZO-konform
  • Gewicht: 23,1 kg / Faltmaß: 85 x 77 x 47 cm (Gesamt: 209)
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm Drehmoment
  • Akku: 562 Wattstunden (36 V * 15,6 Ah), wechselbar und gesichert
  • 40 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Schutzbleche, LED-Beleuchtung, Gepäckträger
  • Schiebehilfe, mechanische Scheibenbremsen
  • Geeignet für: ca. 200 cm Körpergröße / 125 kg Gewicht
  • gute Bewertungen im Test und auf Amazon

9. Engwe L20 SE: Entspannt mit großer Ausstattung und viel Komfort unterwegs (Bewertung: 8,4 von 10)

Engwe L20 SE - wenn der Komfort im Vordergrund steht
Engwe L20 SE – wenn der Komfort im Vordergrund steht

Das Engwe L20 SE richtet sich an alle, bei denen Komfort klar im Vordergrund steht. Optisch und technisch erinnert es stark an das Hitway BK6S, doch nach meinem ausführlichen Praxistest würde ich mich persönlich für das Engwe entscheiden.

Ausgestattet ist das L20 SE mit einer Vorderrad-Federgabel, 7-Gang-Schaltung, Hinterradnabenmotor sowie 20-Zoll-Rädern mit 3 Zoll breiten Reifen. Diese Kombination sorgt für ein angenehm ruhiges Fahrverhalten, selbst auf schlechteren Wegen oder Kopfsteinpflaster. Der Motor fällt etwas kräftiger aus als bei vergleichbaren Modellen, und die größere Akkukapazität ermöglicht rund 30 Prozent mehr Reichweite. In meinem Test bin ich bei maximaler Unterstützung auf etwa 40 Kilometer gekommen.

Besonders komfortabel ist die aufrechte Sitzposition, die sich ideal für entspannte Stadtfahrten oder gemütliche Touren eignet. Ein praktisches Detail ist der serienmäßige Frontkorb, der im Alltag einen echten Mehrwert bietet und in meinem Testfeld bislang ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Wie sich das Engwe L20 SE im Test im Detail geschlagen hat und unter welchen Bedingungen ich die Reichweite ermittelt habe, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Elektro-Klapprad Engwe L20 SE mit Korb

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 30,6 kg / Faltmaß: 96 x 85 x 47 cm (Gesamt: 228 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 38 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 561,6 Wh (36 V * 15,6 Ah), wechselbar an der Sattelstange
  • 40 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht, Korb am Lenker
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

10. SAXONETTE Compact Plus: Ein leichtes Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse (Bewertung: 8,3 von 10)

Das Elektro-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktrittbremse
Das Elektro-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktrittbremse

Das SAXONETTE Compact Plus nimmt in meinem E-Bike-Klapprad Test eine besondere Rolle ein. Es ist eines der wenigen Modelle im Vergleich, das mit einer klassischen Rücktrittbremse ausgestattet ist. Für viele Fahrer ist genau das ein entscheidendes Kriterium, da sie sich mit dem gewohnten Bremsgefühl im Straßenverkehr sicherer fühlen.

Mit 8,3 von 10 Punkten überzeugt das Compact Plus vor allem durch sein geringes Gewicht, das kompakte Faltmaß und eine alltagstaugliche Ausstattung. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Lichtanlage, Klingel, Gepäckträger, Schutzbleche sowie ein integriertes Rahmenschloss. Damit ist das Elektro-Klapprad sofort einsatzbereit für Stadtfahrten und kurze Pendelstrecken.

Insgesamt richtet sich das Modell an alle, die ein leichtes, unkompliziertes E-Klapprad mit klassischer Rücktrittbremse suchen und dabei nicht auf eine solide Grundausstattung verzichten möchten.

Wie sich das SAXONETTE Compact Plus im Test im Detail geschlagen hat, welche technischen Daten dahinterstecken und warum es vom Hersteller SFM auch unter dem Namen SAXXX Foldi Plus 2.0 vertrieben wird, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Bike-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktritt (SAXXX Foldi Plus 2.0)

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen, Rahmenschloss
  • Gewicht: 21,3 kg / Faltmaß: 82 x 40 x 72 cm (Gesamt: 194 cm)
  • Vorderradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 281 Wh (36 V * 8 Ah), wechselbar unter dem Gepäckträger
  • 28 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Nexus 3-Gang Nabenschaltung mit Drehgriff
  • Zwei Felgenbremsen und zusätzlich eine Rücktrittbremse
  • Komfort-Sattel, Schaltwerkschutz, Schutzbleche, Rahmenschloss
  • Licht, Klingel, Reflektoren (Speichen), 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: ca. 160 cm bis 190 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht

Der große Ratgeber zum E-Bike-Klapprad Test und Faltrad E-Bike Vergleich 2026

Nachdem ich im ersten Teil dieses Beitrages die besten Elektro-Klappräder miteinander verglichen, vorgestellt und Testsieger gekürt habe, erhältst du jetzt im zweiten Teil die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Thema E-Bike bzw. zum Thema E-Bike Klapprad und Faltrad.

E-Bike Klapprad TestUnter anderem beantworte ich die Fragen:

  • Welche Qualitätsunterschiede gibt es?
  • Wie hoch ist die maximale Geschwindigkeit?
  • Was macht einen guten E-Bike-Akku aus?
  • Welcher Motor ist empfehlenswert?
  • Welche maximalen Reichweiten sind mit einem E-Bike Faltrad möglich?

Was ist dein Einsatzgebiet?

Leider gibt es nicht das eine Elektro-Klapprad, welches für alle Faltrad Freunde am besten geeignet ist. Eher gibt es für die unterschiedlichen Einsatzgebiete jeweils ein gut geeignetes Modell. Wenn du dir ein Elektro-Klapprad Kaufen möchtest, dann solltest du dir daher als allererstes überlegen für welches Einsatzgebiet dein neues Klapprad geeignet sein soll. Ganz grob gibt es zwei Einsatzgebiete:

  1. Zum Pendeln und für Ausflüge mit der Bahn: Das Klapprad zum Pendeln sollte möglichst leicht sein und einen guten Klappmechanismus besitzen. So kannst du das Rad im Alltagsstress schnell zusammenfalten und relativ einfach mit in die Bahn nehmen. Die maximale Reichweite und der Komfort spielen hier eine untergeordnete Rolle.
  2. Längere Fahrten im Urlaub oder am Wochenende: Möchtest du im Urlaub oder am Wochenende längere Ausflüge machen, dann benötigst du ein E-Bike-Klapprad mit hoher maximaler Reichweite sowie mit viel Komfort und Fahrspaß. Hier spielen das Gewicht und der Klappmechanismus eine untergeordnete Rolle.
  3. Wald- oder Fahrradwege: Zusätzlich solltest du überlegen, auf welchen Wegen du hauptsächlich fahren wirst. Für Fahrten durch die Stadt eignen sich leichte und dünne Reifen und eine Federung ist nicht erforderlich. Möchtest du hingegen auch auf Waldwegen fahren, solltest du dir Modelle mit breiteren Reifen und einer Federung genauer ansehen.

Welche Qualitätsunterschiede gibt es?

Luxus-Klappräder lassen in puncto Qualität keine Wünsche offen
Luxus-Klappräder lassen in puncto Qualität keine Wünsche offen

Die Elektro-Klappräder aus meinem Test teile ich gerne in die folgenden drei Qualitätsklassen ein. Sie unterscheiden sich hauptsächlich im Preis.

  1. Modelle für Einsteiger: Einsteigermodelle sind für ca. 500 bis 1.100 Euro erhältlich. Die Ausstattung ist relativ groß, aber die einzelnen Komponenten sind qualitativ nicht so hochwertig. Beispielsweise besteht der Kettenschutz nur aus Plastik, bei den Bremsen handelt es sich um einfache Felgenbremsen und der Motor ist nicht so leistungsstark.
  2. Mittelklassemodell: Ein Modell der Mittelklasse bekommst du für ca. 1.100 bis 2.000 Euro. Auch hier ist die Ausstattung groß und teilweise wurden schon hochwertige Komponenten, wie mechanische Scheibenbremsen, verbaut. Die Motoren können sich sehen lassen.
  3. Luxusmodelle: Für 2.000 bis 5.000 Euro bekommst du richtige Luxusmodelle. Ihre Ausstattung lässt keine Wünsche offen und die einzelnen Komponenten sind qualitativ hochwertig und von namhaften Herstellern. Der Komfort und Fahrspaß ist enorm und die große Akkukapazität sorgt für Reichweiten bis zu 100 Kilometern pro Akkuladung.

Welche Ausstattungsmerkmale sind erhältlich?

Die Ausstattung von Elektro-Klapprädern ist vielfältig. Im Folgenden gehe ich auf die unterschiedlichen Komponenten genauer ein. Als erstes gebe ich dir Informationen zu den notwendigen und danach zu den weiteren Elementen.

Räder – Kleines Faltmaß oder viel Komfort

20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Reifen
20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Reifen

Bei der Auswahl der Räder vom Klapprad entscheidest du dich im Endeffekt für ein kleines Faltmaß und geringes Gewicht, für viel Komfort und ein gutes Fahrgefühl oder für einen Kompromiss dazwischen. Dabei kannst du dir merken, je kleiner die Räder sind, desto kleiner ist das Faltmaß und desto geringer ist das Gewicht. Umgekehrt bieten dir größere Räder mehr Komfort und ein besseres Fahrgefühl.

Du kannst dich bei der Auswahl zwischen 16 Zoll, 20 Zoll und 26 Zoll großen Rädern entscheiden. Die meisten Modelle sind mit 20 Zoll Rädern ausgestattet. Zusätzlich hast du die Wahl bei der Reifenbreite. Schmale Reifen mit wenig Komfort für die Stadt sind 1,75 oder 2 Zoll breit. Ist dir das Faltmaß und Gewicht nicht so wichtig, dann können dir Fatreifen mit 3 oder 4 Zoll mehr Komfort bieten (siehe Bild oben vom MYVELO Palma & Rio).

Tipp: Gute Reifen sind zusätzlich mit einem Pannenschutz ausgestattet.

Bremsen – Wichtige Komponente bei mehr als 25 km/h

Einfache Felgenbremsen werden auch V-Brakes genannt und sitzen an den Felgen
Einfache Felgenbremsen werden auch V-Brakes genannt und sitzen an den Felgen

Die meisten Elektro-Klappräder unterstützen dich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Geht es mal bergab, dann kommst du schnell mal auf 30 bis 40 km/h. Bei solchen Geschwindigkeiten sollte dein Klapprad mit guten Bremsen ausgestattet sein. Grundsätzlich hast du die Wahl zwischen den folgenden drei Bremsarten:

  1. Felgenbremsen:
    • Bremsen durch Reibung an der Felge des Rades.
    • Leicht, günstig und einfach zu warten.
    • Weniger effektiv bei Nässe und hoher Belastung, da die Bremskraft von der Felge abhängt.
  2. Mechanische Scheibenbremsen:
    • Bremsen durch eine Scheibe (Rotor) am Rad, aktiviert durch ein Bowdenzug-System.
    • Höhere Bremskraft als Felgenbremsen und bessere Leistung bei Nässe.
    • Wartungsintensiver, da Bowdenzüge sich mit der Zeit dehnen können.
  3. Hydraulische Scheibenbremsen:
    • Nutzen Hydraulikflüssigkeit für die Bremskraftübertragung.
    • Beste Bremskraft und Dosierbarkeit, besonders bei schwierigen Bedingungen.
    • Weniger Wartung nötig, aber komplexer und teurer in der Reparatur.

Motor – Das Herzstück vom E-Bike Klapprad

Der Motor ist das Herzstück vom Elektro-Klapprad
Der Motor ist das Herzstück vom Elektro-Klapprad

In puncto Motor solltest du die folgenden vier Punkte kennen und verstehen, damit du den für dich passenden Motor auswählen kannst.

1. Motorposition

Die Position des Motors beeinflusst das Fahrverhalten entscheidend. Ein Mittelmotor bietet eine ausgewogene Balance und ist besonders geeignet für steile Anstiege, da er ein natürliches Fahrgefühl vermittelt. Der Heckmotor sorgt für eine direkte Kraftübertragung und ist ideal für sportliche Fahrer oder E-Bikes, die schwere Lasten tragen. Ein Frontmotor ist eine günstige Alternative, allerdings mit eingeschränkter Traktion, vor allem bei steilen Anstiegen.

2. Leistung und Drehmoment

Die Kombination aus Motorleistung (Watt) und Drehmoment (Nm) bestimmt die Stärke der Unterstützung. In der EU sind 250 Watt Standard für die Straßenzulassung (dazu später mehr). Ein Drehmoment von 25–40 Nm ist ausreichend für flache Strecken und leichte Steigungen, während 40+ Nm empfehlenswert sind, wenn das E-Bike Klapprad in bergigen Regionen eingesetzt wird.

Merke: Je größer das Drehmoment, desto stärker der Anzug. Je mehr Anzug, desto mehr Fahrspaß.

3. Motorsteuerung (Sensorik)

Die Sensorik beeinflusst, wie der Motor die Tretkraft unterstützt. Ein Drehmomentsensor misst die Kraft, die auf die Pedale ausgeübt wird, und bietet so eine präzise und natürliche Unterstützung – ideal für anspruchsvolle Fahrten. Ein Trittfrequenzsensor hingegen reagiert lediglich auf die Pedalbewegung. Er ist günstiger, aber weniger präzise und eignet sich eher für gemütliche Fahrten. In meinem Artikel Trittfrequenzsensor oder Drehmomentsensor bin ich auf dieses Thema ausführlich eingegangen.

4. Hersteller

Der Hersteller spielt eine entscheidende Rolle bei der Qualität und Zuverlässigkeit des Motors. Bekannte Marken wie Bosch, Shimano, Brose und Bafang bieten bewährte Technik, guten Kundenservice und eine zuverlässige Ersatzteilversorgung. Noname-Motoren sind oft günstiger, können aber bei Leistung, Haltbarkeit und Support Schwächen aufweisen. Sie sind eher für Gelegenheitsfahrer mit geringen Anforderungen geeignet.

Akku – Geringes Gewicht vs. hohe maximale Reichweite

Die Akkukapazität steht im direkten Zusammenhang mit der maximalen Reichweite
Die Akkukapazität steht im direkten Zusammenhang mit der maximalen Reichweite

Neben dem Motor spielt der Akku eine wichtige Rolle bei einem E-Klapprad. Er versorgt den Motor mit Energie und ist damit mitverantwortlich, dass du beim Treten unterstützt wirst. Wie lange er das macht, hängt von der Akkukapazität ab. Diese wird in Wattstunden (Wh) angegeben bzw. lässt sich errechnen mit der Formel Volt * Ampere = Wh. Die Modelle aus meinem Test bieten zwischen 300 und 900 Wattstunden.

Merke: Je größer die Akkukapazität in Wattstunden ist, desto größer ist die maximale Reichweite. Gleichzeitig nimmt aber auch der Preis sowie das Gewicht zu.

Ein eher nebensächliches Kriterium ist die Akkuposition. Sie beeinflusst sowohl die Fahrstabilität als auch die Handhabung und das Faltmaß. Akkus, die im Rahmen integriert sind, bieten ein modernes, aufgeräumtes Design und eine zentrale Gewichtsverteilung, was die Stabilität erhöht, allerdings ist das Einsetzen oder Herausnehmen oft etwas aufwendiger.

Modelle mit Akkus hinter dem Sattelrohr sind besonders praktisch, da sie leicht zugänglich sind und das Faltmaß kaum beeinträchtigen, jedoch verlagert sich der Schwerpunkt des Rades nach hinten, was die Stabilität beeinflussen kann

Wenn der Akku auf dem Gepäckträger montiert ist, wird Platz gespart und der Akku ist einfach erreichbar, allerdings kann das zusätzliche Gewicht die Handhabung, vor allem mit Gepäck, erschweren. Die Wahl der richtigen Akku-Position hängt vom Einsatzzweck, den persönlichen Vorlieben und der gewünschten Balance zwischen Stabilität und Kompaktheit ab.

Bordcomputer – Steuerung und Informationen

Mit dem Bordcomputer steuerst du dein Elektro-Klapprad
Mit dem Bordcomputer steuerst du dein Elektro-Klapprad

Über den Bordcomputer steuerst du das E-Bike bzw. den Motor vom E-Bike. Du kannst die Elektrik einschalten, die Unterstützungsstufen wechseln und das Licht ein- und ausschalten. Gleichzeitig findest du auf dem Display interessante Informationen zur aktuellen Geschwindigkeit, zur verbleibenden Akkukapazität und zur zurückgelegten Strecke. Bei der Auswahl vom Bordcomputer gibt es nicht viel zu beachten. Alle Modelle in meinem E-Klapprad Test waren mit guten Bordcomputern ausgestattet.

Gewicht – Faltmaß – Klappmechanismus

Ein guter Klappmechanismus ist wichtig, wenn du mit der Bahn pendeln möchtest
Ein guter Klappmechanismus ist wichtig, wenn du mit der Bahn pendeln möchtest

Wenn du meinen Ratgeber aufmerksam gelesen hast, dann hast du sicherlich mitbekommen, dass das Faltmaß und das Gewicht von den einzelnen verbauten Komponenten abhängig ist. Beispielsweise von den Rädern und Reifen, vom Motor und Akku sowie von der Akkuposition.

Beim Kauf solltest du dir überlegen, wie wichtig dir ein kleines Faltmaß und ein geringes Gewicht ist. Legst du wenig Wert darauf, um mehr Komfort und Fahrspaß zu haben oder verzichtest du auf einige Komponenten, um es einfacher mit der Bahn transportieren zu können. Die leichten Modelle aus meinem Test bringen ca. 20 Kilogramm auf die Waage. Die Modelle mit mehr Komfort und einem besseren Akku können schon mal 30 Kilogramm wiegen.

Möchtest du dein neues Klapprad täglich mit in die Bahn nehmen, dann solltest du auf einen guten Klappmechanismus achten. Tern und MYVELO beispielsweise haben richtig gute Scharniere und Schnellspanner, wohingegen Einsteigermodelle oft einen Handgriff mehr benötigen und auch mal was klemmt.

Federung – Komfort für Bares

Eine Vorderrad-Federung dämpft so einige Unebenheiten ab und sorgt so für mehr Komfort
Eine Vorderrad-Federung dämpft so einige Unebenheiten ab und sorgt so für mehr Komfort

Die bisherigen Ausstattungsmerkmale besitzen alle Elektro-Klappräder. Jetzt komme ich zu den Komponenten, die teilweise richtig toll, aber nicht zwingend erforderlich sind. Das beste Beispiel ist die Federung. Musst du genau auf dein Budget achten, dann wirst du auf eine Federung verzichten. Hast du aber etwas mehr Budget zur Verfügung und möchtest längere Strecken zurücklegen, dann wirst du dich für eine Federung entscheiden.

Die Elektro-Falträder aus meinem Test sind oft mit Federungen in der Vordergabel ausgestattet. Meistens kannst du diese mit einem Rädchen härter und weicher einstellen oder ganz ausschalten. Darüber hinaus verfügen viele Modelle über eine Sattelfederung. Mein Testsieger, das MYVELO Berlin, ist sogar mit einer Parallelogramm-Sattelstütze ausgestattet. Diese bietet dir besonders viel Komfort.

Licht – Sehen und gesehen werden

Elektro-Klapprad MYVELO Berlin: Schon mal ein Bremslicht am Fahrrad gesehen?
Elektro-Klapprad MYVELO Berlin: Schon mal ein Bremslicht am Fahrrad gesehen?

Alle Elektro-Klappräder aus meinem Test sind mit einer Lichtanlage ausgestattet. Das ist auch gut so, denn nur so wirst du im Straßenverkehr bei schlechten Lichtverhältnissen auch gut wahrgenommen. Außerdem ist die Lichtanlage eine Anforderung, damit das Klapprad StVZO-konform ist.

Die hochwertigen Modelle aus meinem Test sind mit Vorder- und Rücklicht ausgestattet, welches mit der Plustaste am Bordcomputer an- und ausgeschaltet werden kann. Die MYVELO Klappräder sind zusätzlich mit einem Bremslicht ausgestattet. Das erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr und ist zusätzlich ein Blickfang.

Einige Einsteigermodelle, wie das Bluewheel BXB55, sind zwar mit Licht ausgestattet, aber nur das Vorderlicht kann über den Bordcomputer gesteuert werden. Um das Rücklicht einschalten zu können, musst du anhalten, absteigen und direkt am Rücklicht einen Knopf betätigen. Das ist in meinen Augen nicht so optimal gelöst.

Möglicher Stauraum für dein Gepäck

Ein Korb ist praktisch für kleinere Taschen oder den Einkauf
Ein Korb ist praktisch für kleinere Taschen oder den Einkauf

Bei meinem E-Klapprad Test 2026 sind mir bisher drei unterschiedliche Komponenten über den Weg gelaufen, die dir Stauraum bei deinen Ausflügen bieten. Du hast die Wahl zwischen Gepäckträger, Rücksitzbank oder Korb.

  • Die meisten Modelle sind mit einem Gepäckträger ausgestattet. Oft sind diese ausgelegt für 25 Kilogramm Gepäck. Unterschieden wird zwischen Gepäckträger mit oder ohne Spanner. Ich finde mit ist die bessere Wahl.
  • Einige Modelle, wie das Hitway BK6S, sind mit einer Rücksitzbank ausgestattet. Theoretisch kannst du da jemanden drauf mitnehmen. Praktisch ist die Bank nicht wirklich zu gebrauchen, weil kleine Kinder sich noch nicht wirklich festhalten können und die größeren die sich festhalten könnten, dann aber zu schwer sind.
  • Das Engwe L20 SE und das Vakole Y20 Pro sind vorne mit einem Korb ausgestattet. Das finde ich richtig genial, da du hier deinen Rucksack oder Einkäufe darin ablegen kannst. Der Nachteil von so einem Korb ist, dass das Faltmaß dadurch größer wird. Notfalls kann man den Korb aber auch für den Transport im Auto Abschrauben.

Weitere Kleinteile mit unterschiedlicher Qualität

Hochwertige Schutzbleche klappern nicht und machen optisch einen richtig guten Eindruck
Hochwertige Schutzbleche klappern nicht und machen optisch einen richtig guten Eindruck

Es gibt kleinere Komponenten, die aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sein können und dadurch unterschiedlich gute Qualität mit sich bringen. Hierzu gehören die Klingel, die Reflektoren, der Ständer, der Kettenschutz und die Schutzbleche.

Was kostet ein E-Bike-Faltrad?

Auch der Preis für ein E-Bike-Klapprad fällt unterschiedlich aus. Hierbei ist unter anderem die Frage, mit wie viel Leistung du unterwegs sein möchtest. Aber auch Ausstattungsmerkmale wie integrierte Federung, Beleuchtung und mehrere Leistungsstufen im Elektromotor spielen eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gibt es Elektro-Klappräder für 500 € bis 5.000 € aus den folgenden drei Kategorien:

Einsteigermodell (Empfehlung: Vakole VT 4)

Die Einsteigermodelle der Elektro-Falt- und Klappräder sind bereits für 500 € bis 1.100 € erhältlich. Hier hält sich die Ausstattung und Qualität der E-Bikes in Grenzen. Zum Beispiel handelt es sich bei den Bremsen meist nur um einfache Felgenbremsen und der Akku hat nicht so viel Leistung.

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

Mittelklassemodelle (Empfehlung: Fiido X)

Für 1.100€ bis 2.000 € bekommt man schon eine deutlich bessere Qualität und Ausstattung geboten. So sind diese E-Falträder meist mit hydraulischen Scheibenbremsen, einer LED Beleuchtung und leistungsstärkeren Akkus ausgestattet. Letzteres erhöht die Reichweite der Räder.

Fiido X: Unschlagbare Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll breiten Reifen (CST), App-Steuerung
  • Gewicht: 19,8 kg netto, 22,6 kg im Test mit Zubehör
  • Faltmaß mit Flach-Lenker: 87 x 40 x 74 cm (Gesamt: 201 cm)
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 30 Nm (Drehmomentsensor)
  • Akku: 417,6 Wh (36 V * 11,6 Ah), wechselbar in der Sattelstange
  • 60 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Magnesium-Legierung, zügiger Faltvorgang, klappbare Pedalen
  • rutschfeste Griffe, wenige Kabel, gepolsterter VELO Vakuum-Sattel
  • Klingel, Vorder- und Rücklicht, verstellbarer Vorbau, StVZO-konform
  • Optional mit Schutzblechen, Gepäckträger und Riser-Lenker
  • Geeignet für: 147 cm bis 195 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht

Profiräder und Luxusmodelle (Empfehlung: MYVELO Berlin)

Wer sich von der Masse abheben möchte, für den gibt es für 1.600 € bis 5.000 € echte Luxusmodelle. Bei diesen Rädern lässt die Ausstattung keine Wünsche offen und die Verarbeitung hat eine überragende Qualität.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

Wie schwer ist ein Elektro-Klapprad?

Das Fischer FR 18 bringt nur 19,2 Kilogramm auf die Waage
Das Fischer FR 18 bringt nur 19,2 Kilogramm auf die Waage

Das Gewicht von einem Elektro-Klapprad hängt von der Ausstattung ab. Sehr leichte Modelle bringen mit Akku 16 bis 20 Kilogramm auf die Waage. Beispielsweise wiegt das BTWIN Fold Light 1 Second nur 18,9 Kilogramm oder das Fiido X aus meinem Test nur 19,8 Kilogramm.

Leider ist es so, dass eine bessere Ausstattung immer mehr Gewicht mit sich bringt. Beispielsweise wirken sich breitere Reifen, eine Federung oder ein besserer Akku negativ auf das Gewicht aus. Daher bringen die meisten Klappräder aus meinem Test 20 bis 26 Kilogramm auf die Waage. Fatbikes mit 4 Zoll breiten Reifen wiegen sogar teilweise  30 Kilogramm.

Welche Hersteller bieten E-Bike-Klappräder an?

Möchtest du ein E-Bike-Klapprad kaufen, bietet der Markt eine große Auswahl an unterschiedlichen Marken und Herstellern. Im Folgenden zeige ich dir, welche Klapprad Hersteller unter anderem vertreten sind:

  • GUNAI, NCM, MYVELO
  • GermanXia, CHRISSION, Zündapp
  • NULL, Yadea, SAMEBIKE
  • Allegro, Jeep, AQULIA, Bosch
  • onebot, Grundig, CITYSPORTS
  • Tern, Hercules, Bergamont

Wie weit fährt ein E-Bike Faltrad mit einer Akkuladung?

Die maximale Reichweite ist ein sehr wichtiger Wert von einem E-Bike Klapprad
Die maximale Reichweite ist ein sehr wichtiger Wert von einem E-Bike Klapprad

Die maximale Reichweite hängt in erster Linie von der Kapazität des Akkus ab. Diese wird in Wattstunden angegeben oder lässt sich berechnen mit der Formel Volt * Ampere. Je höher dieser Wert ist, desto weiter kannst du mit deinem E-Klapprad fahren.

Zusätzlich wird die maximale Reichweite aber auch von anderen Faktoren beeinflusst. Hierzu gehören Fahrergewicht und Zuladung, Fahrradgewicht, Reifendruck, Wetterverhältnisse, Gelände sowie die Unterstützungsstufe.

In puncto maximaler Reichweite unterscheiden sich die E-Bikes in meinem Elektro-Klapprad Vergleich deutlich. So können einfache Modelle nur 20 Kilometer und die Luxusmodelle bis 100 Kilometer mit einer Akkuladung fahren.

Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Wenn die meisten Leute von einem E-Bike sprechen, dann meinen sie in Wirklichkeit ein Pedelec. Was der Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec ist, erfährst du jetzt.

  • Pedelec – Ein Pedelec ist ein Fahrrad, welches dich beim Treten mit Hilfe eines Motors unterstützt. Trittst du in die Pedale, dann arbeitet der Motor mit. Trittst du nicht in die Pedale, dann arbeitet der Motor auch nicht. Die meisten Pedelecs haben die tolle Funktion, dass die Unterstützung reguliert werden kann. So kann dich der Motor je nach Belieben mehr oder weniger beim Treten unterstützen.

Hinweis: Wenn die Unterstützung des Motors auf eine maximale Geschwindigkeit von 25km/h begrenzt ist, dann benötigst du weder Versicherung noch Zulassung oder Führerschein.

  • E-Bike – Ein E-Bike ist ein Fahrrad, das auf Knopfdruck bzw. Drehgriff los fährt. Egal ob der Fahrer in die Pedale tritt oder nicht. Auf Grund dieser Funktion müssen E-Bikes (die schneller fahren als 6 km/h) versichert und zugelassen werden. Da viele diesen Aufwand nicht betreiben wollen, entscheiden sie sich lieber für ein Pedelec. Daher ist das Angebot von echten E-Bikes begrenzt und nicht so gefragt.

Klapprad oder E-Klapprad – Was passt besser zu dir?

Bevor du dich endgültig für ein Modell entscheidest, solltest du dich fragen, ob für dich ein klassisches Klapprad oder ein modernes E-Klapprad besser geeignet ist. Ein normales Klapprad hat den Vorteil, dass es leichter ist, weniger Wartung benötigt und günstiger in der Anschaffung ist. Es eignet sich vor allem für kurze Strecken in flachem Gelände oder für den urbanen Alltag. Wenn du regelmäßig mit der Bahn pendelst und dein Rad häufig tragen musst, ist das geringere Gewicht ein echter Pluspunkt.

Ein E-Klapprad hingegen punktet durch seinen Motor, der dich beim Treten unterstützt. Besonders bei längeren Strecken, Anstiegen oder Gegenwind ist das ein riesiger Komfortgewinn. Du musst weniger Kraft aufwenden, kommst nicht verschwitzt am Ziel an und kannst deutlich längere Distanzen zurücklegen. Allerdings ist ein Elektro-Klapprad schwerer, teurer und wartungsintensiver – dafür bietet es dir aber auch ganz neue Möglichkeiten im Alltag und auf Reisen.

Die Entscheidung hängt also von deinem Einsatzbereich, deinem Fitnesslevel und deinen Komfortansprüchen ab. Wenn du das Klapprad nur für kurze Strecken nutzt oder sportlich unterwegs sein möchtest, reicht ein klassisches Modell völlig aus. Willst du aber regelmäßig größere Distanzen zurücklegen, Berge erklimmen oder mit dem Rad auch mal in den Urlaub fahren, dann wirst du die elektrische Unterstützung eines E-Klapprads schnell zu schätzen wissen.

Wie wird ein Klapprad zusammengeklappt?

Klapprad und Falltrad zusammenklappen

Bist du mit deinem E-Bike-Klapprad unterwegs und hast dein Ziel erreicht, klappst du das Rad mit nur wenigen Handgriffen schnell und einfach zusammen. Bei den meisten Modellen sind das immer die gleichen Schritte:

  1. Pedalen bei Bedarf einklappen
  2. Schnellspanner lösen und Lenker sowie Sattel einschieben
  3. Scharnier am Lenker öffnen und Lenker abknicken
  4. Hauptscharnier in der Mitte öffnen und Klapprad zusammenfalten

Tipp: Achte auf Leitungen und Kabelkanäle: Auch wenn die Mechanik zum Zusammenklappen von einem E-Bike-Klapprad einfach ist, solltest du beim Zusammenklappen auf die Leitungen und Kabelkanäle achten. Sie sollten keinesfalls zu stark geknickt oder eingeklemmt werden. Andernfalls riskierst du in diesem Bereich Beschädigungen wie einen Kabelbruch.

Welche Extras und welches Zubehör sind erhältlich?

Neben den bereits genannten Ausstattungsmerkmalen findest du auch noch weitere Extras und Zubehör. Im Folgenden gehe ich auf derartige Zubehörteile ein:

  • Fahrradanhänger: Gab es in deiner Familie Nachwuchs oder du transportierst gelegentlich größere Gegenstände, ist es sinnvoll, sich für einen Fahrradanhänger zu entscheiden. Hierfür musst du lediglich eine Anhängerkupplung in Höhe des Sattels montieren. Anschließend kannst du den Anhänger einhängen und los geht die Fahrt. Auch für Kinder sind spezielle Anhänger mit Regen- und Sonnenschutz erhältlich.
  • Gepäcktaschen: Alternativ zum Fahrradanhänger findest du auch passende Gepäcktaschen. Sie werden im hinteren Bereich auf dem Gepäckträger installiert und lassen sich auf Wunsch auch vollständig abnehmen. Hierin verstaust du beispielsweise einen Einkauf und bringst alles sicher nach Hause.
  • Fahrradkorb: Aber auch in einem Fahrradkorb transportierst du verschiedene Gegenstände sicher von A nach B. Je nach Modell findest du einzelne Fahrradkörbe, die wahlweise am Lenker oder aber am Heck befestigt werden. Auch hier kannst du die Körbe bei Bedarf abnehmen und deinen Einkauf beispielsweise ins Haus tragen. Für die Verwendung von einem Fahrradkorb am Heck ist ein Gepäckträger erforderlich.
  • Pannensichere Bereifung: Derartige Fahrradreifen verfügen über eine spezielle Füllung. Fährst du über einen spitzen Gegenstand wie eine Glasscheibe, dringt das Glas durch den Mantel. Einen Platten bekommst du allerdings nicht. Also kannst du die Fahrt entspannt fortführen und musst den Reifen erst im späteren Verlauf austauschen. Eine derartige pannensichere Bereifung ist nützlich, wenn du größere Strecken zurücklegst oder mit Fatreifen fährst.
  • Grobstolliges Profil: Neben normalen Straßenprofilen findest du auch grobstollige Profile, die speziell für unbefestigtes Gelände geeignet sind. Ideal, wenn du beispielsweise auf Waldwegen sicher unterwegs sein möchtest. Auch Matsch und Schnee können dir dadurch nichts anhaben und du hast dauerhaft guten Grip.
  • Allradantrieb: Einige wenige Hersteller wie Vitali bieten das absolute Highlight an: Einen Allradantrieb! Hiermit bist du auf unbefestigten Wegen und im Schnee komfortabel und sicher unterwegs. Das Allradsystem regelt den Antrieb eigenständig und sorgt dafür, dass beide Räder dauerhaft gleichmäßig mit Leistung versorgt werden.

Welche Farben und Designs stehen zur Auswahl?

E-Bike Klapprad Test

Nicht nur bei Merkmalen wie Leistung, Ausstattung und Zubehör hast du freie Wahl. Auch in puncto Farben und Design kannst du dich zwischen unterschiedlichen Modellen entscheiden.

So sind sowohl helle als auch dunkle Farbtöne erhältlich, die genau deinem Geschmack entsprechen. Oder wie wäre es mit einem bestimmten Design? Einige Hersteller bieten ihre E-Bike-Klappräder in bestimmten Stilrichtungen an. Mit dabei sind beispielsweise lässige Country-Lines in Oldschool-Optik, normal geschnittene Tour-Bikes, oder aber sportlich geschnittene Sportausführungen.

Tipp: Bevorzugst du ein besonders sportliches Design? Dann findest du auch entsprechende Fahrräder, die beispielsweise mit einer Carbon-Optik verziert sind.

Was ist ein E-Bike-Fatbike-Klapprad?

Ein klassisches Elektro-Fatbike-Klapprad
Ein klassisches Elektro-Fatbike-Klapprad

Bei mehreren Modellen aus meinem Klapp-E-Bike Test und Vergleich 2026 handelt es sich um sogenannte E-Bike-Fatbike-Klappräder. Hierbei handelt es sich um einen neuen Trend aus den Wäldern Nordamerikas, welcher mittlerweile auch in Europa angekommen ist. Ein E-Bike-Fatbike-Klapprad besteht aus drei Modulen:

  1. Fatbike – Ein Fahrrad mit sehr dicken Reifen, die es auch ermöglichen über Geröll, Schnee und Sand zu fahren.
  2. Faltrad – Ein Fahrrad, welches mehrfach gefaltet werden kann und so ein sehr kleines Packmaß für den Transport mit sich bringt.
  3. E-Bike – Ein Fahrrad, welches dich beim Treten mit Hilfe von einem Motor unterstützt.

Ein E-Bike-Fatbike-Klapprad ist also ein Fahrrad, das gefaltet werden kann, dich beim Treten unterstützt und zusätzlich mit sehr dicken Reifen ausgestattet ist. Die meisten Modelle aus meinem E-Bike-Fatbike Klapprad Test haben 20 Zoll Räder mit 3 bis 4 Zoll Reifen.

E-Bike-Klapprad Fatbike: MYVELO Molinar

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 29,5 kg / Faltmaß: 100 x 57 x 78 cm (Gesamt: 235 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 70 cm (gemessen) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 672 Wattstunden (48 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 70 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / Kettenschutz
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

Gibt es auch ein Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse?

Viele Faltrad-Freunde bevorzugen keine Felgen- oder Scheibenbremse, sondern die gute alte Rücktrittbremse. Nur mit dem sogenannten Rücktritt fühlen sie sich bei 25 km/h sicher auf der Straße. Da es sich hierbei nicht gerade um eine kleine Zielgruppe handelt, gibt es Hersteller, die auch Elektro-Klappräder mit Rücktrittbremse produzieren.

Nur ein Modell aus meinem E-Bike Klapprad Test und Vergleich ist mit einem Rücktritt ausgestattet. Wenn du dich dafür interessierst, dann schau dir gerne mal meinen Artikel Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse an. Dort findest du mein getestetes und weitere Modelle mit Rücktritt.

E-Bike-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktritt (SAXXX Foldi Plus 2.0)

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen, Rahmenschloss
  • Gewicht: 21,3 kg / Faltmaß: 82 x 40 x 72 cm (Gesamt: 194 cm)
  • Vorderradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 281 Wh (36 V * 8 Ah), wechselbar unter dem Gepäckträger
  • 28 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Nexus 3-Gang Nabenschaltung mit Drehgriff
  • Zwei Felgenbremsen und zusätzlich eine Rücktrittbremse
  • Komfort-Sattel, Schaltwerkschutz, Schutzbleche, Rahmenschloss
  • Licht, Klingel, Reflektoren (Speichen), 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: ca. 160 cm bis 190 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht

Fazit – E-Bike Klapprad Test 2026: Nicht nur der 20 Zoll Elektro-Klapprad Testsieger überzeugt

Über 10 Modelle habe ich für meinen E-Bike Klapprad Test 2026 ausführlich in der Praxis getestet. Mein Ergebnis zeigt, dass nicht nur mein Elektro-Klapprad Testsieger überzeugt, sondern auch weitere Modelle durchaus empfehlenswert sind. Dabei kommt es immer auf das richtige Einsatzgebiet an. Hier eine kurze Zusammenfassung der besten Modelle aus dem E-Bike Klapprad Test 2026:

  • Zum Pendeln sollte es möglichst leicht und kompakt sein. Hier bieten sich die Modelle Fiido X, SmartEC Camp20 sowie das MYVELO Zürich an.
  • Für lange Fahrten am Wochenende oder im Urlaub sollte es mehr Komfort und Fahrspaß sein. Dafür empfehle ich das Engwe L20 SE, das Vakole Y20 Pro oder das MYVELO Molinar.
  • Die beste Bewertung in meinem Test hat das MYVELO Berlin erhalten. Der moderne Allrounder bildet einen Kompromiss zwischen leicht sowie kompakt und hochwertig sowie komfortabel. Außerdem ist die maximale Reichweite recht ansehnlich.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

Die FAQ zum E-Bike-Klapprad Test und Elektro-Faltrad Vergleich

Nachdem ich dir mit meinem E-Bike Klapprad Test einige gute Modelle vorgestellt und anschließend die wichtigsten Informationen mit auf den Weg gegeben habe, möchte ich dir jetzt mit meinen FAQ zum Elektro-Faltrad Vergleich wichtigen Fragen kurz und knapp beantworten.

#1 – Was kostet ein gutes E-Bike-Klapprad?

Ein gutes E-Bike-Klapprad bekommst du bereits ab etwa 600 Euro, doch in dieser Preisklasse musst du Abstriche bei Komfort, Gewicht und Ausstattung machen. In der Regel sind günstige Modelle schwerer, bieten einfachere Bremsen und eine geringere Reichweite. Für gelegentliche Fahrten oder kürzere Strecken können sie dennoch ausreichen (siehe Engwe T14 oder Finbike U1).

Wer jedoch regelmäßig unterwegs ist oder Wert auf Qualität legt, sollte mit Preisen ab etwa 1.000 bis 2.500 Euro rechnen. In diesem Bereich findest du Modelle mit besseren Akkus, leichteren Rahmen, stärkeren Motoren und einer deutlich besseren Verarbeitung. Auch wichtige Komfortmerkmale wie eine Federgabel, hydraulische Bremsen oder pannensichere Reifen sind dann meist dabei.

Achte beim Kauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf das Gesamtgewicht und das Fahrverhalten. Gerade bei hügeligem Gelände oder längeren Strecken macht sich ein durchdachtes und gut ausgestattetes Klapprad deutlich bemerkbar – unabhängig von der Preisklasse.

#2 – Wie viel wiegt ein E-Bike-Faltrad?

Das Gewicht eines E-Bike-Klapprads variiert stark – je nach Ausstattung und Bauweise. Leichte Modelle wiegen zwischen 15 und 20 Kilogramm, während voll ausgestattete Varianten mit dicken Reifen, Federung und großem Akku bis zu 30 Kilogramm oder mehr auf die Waage bringen können. Diese Faktoren beeinflussen das Gewicht besonders stark:

  • Rahmenmaterial (z. B. Aluminium, Stahl oder Magnesium)
  • Größe der Räder und Bauform
  • Motorleistung und -position
  • Akkukapazität und Einbauort
  • Zusätzliche Ausstattung wie Gepäckträger, Federung oder Lichtanlage

Wenn du das Rad häufig tragen, heben oder in Bus und Bahn mitnehmen möchtest, empfiehlt sich ein Modell mit maximal 22 Kilogramm Gesamtgewicht – vor allem bei 20-Zoll-Rädern. Für Touren oder Gelände darf es etwas mehr sein, solange der Fahrkomfort stimmt.

Denke auch daran: Größere Räder bieten mehr Fahrstabilität, erhöhen aber meist das Gewicht und den Preis. Hier gilt es, den richtigen Kompromiss zwischen Komfort, Transportabilität und Einsatzgebiet zu finden.

#3 – Wann benötigt ein E-Bike-Klapprad eine Straßenzulassung?

Ein E-Bike-Klapprad benötigt nur dann eine besondere Straßenzulassung, wenn es über die in der StVZO definierten Pedelec-Grenzen hinausgeht – also schneller fährt oder eine Anfahrhilfe über 6 km/h bietet. Solange dein Klapprad:

  • maximal 25 km/h mit Motorunterstützung fährt,
  • eine Tretunterstützung besitzt (also kein reines E-Mofa ist),
  • und eine Nenndauerleistung von 250 Watt nicht überschreitet,

zählt es rechtlich als Fahrrad und benötigt keine separate Straßenzulassung oder ein Versicherungskennzeichen. Damit darfst du es ohne Führerschein im öffentlichen Straßenverkehr nutzen – sofern es mit Licht, Klingel und Reflektoren gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ausgestattet ist.

Tipp: Achte beim Kauf darauf, dass in der Beschreibung steht „StVZO-konform“ oder „für den deutschen Straßenverkehr zugelassen“. Damit bist du auf der sicheren Seite – und ersparst dir mögliche Bußgelder.

#4 – Wie lange dauert der Aufbau eines E-Bike-Klapprads?

Die meisten E-Bike-Klappräder werden bereits weitgehend vormontiert geliefert. In der Regel musst du nur noch Lenker, Sattel und Pedale montieren – Werkzeuge und Anleitung sind meist im Lieferumfang enthalten. Bei vielen Modellen reicht es aus, ein paar Schrauben anzuziehen und den Akku zu laden bzw. einzusetzen.

Dank bebilderter Anleitungen oder sogar Video-Tutorials der Händler gelingt der Aufbau auch ohne technisches Vorwissen. In vielen Fällen bist du bereits in 10 bis 20 Minuten startklar. Achte darauf, die Montagehinweise genau zu befolgen – insbesondere bei sicherheitsrelevanten Teilen wie Bremsen und Beleuchtung.

Tipp: Plane nach dem Aufbau eine kurze Probefahrt ein, um Sitzposition, Bremsen und Schaltung optimal einzustellen. So startest du sicher und komfortabel in deine erste Fahrt.

#5 – Welche Reichweite hat das E-Bike-Klapprad?

Mit dem Fiido X bin ich im Test 60 km weit gekommen - ein sehr guter Wert
Mit dem Fiido X bin ich im Test 60 km weit gekommen – ein sehr guter Wert

Die Reichweite eines E-Bike-Klapprads hängt stark vom Akku, Fahrstil, Gelände und Gesamtgewicht ab. In der Praxis liegt die typische Reichweite bei E-Klapprädern zwischen 20 und 70 Kilometern pro Akkuladung. Modelle mit größerem Akku oder besonders effizientem Motor schaffen auch darüber hinaus. Allerdings beeinflussen viele Faktoren, wie weit du tatsächlich kommst:

  • Höheres Gewicht (z. B. Gepäck, schwere Fahrer:innen) reduziert die Reichweite
  • Steigungen, Gegenwind oder niedrige Temperaturen wirken sich ebenfalls negativ aus
  • Flaches Gelände und geringe Unterstützungsstufe erhöhen die Reichweite deutlich

Vakole Y20 Pro mit maximaler Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Fatbike-Reifen
  • Gewicht: 32,0 kg netto / 36,8 kg brutto ( Akku = 4,8 kg)
  • Faltmaß mit Korb: 92 L x 77 H x 64 B cm (Gesamt: 233 cm)
  • Einstiegshöhe: 40 cm / CE-Kennzeichnung für Motor, Akku & Fahrrad
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 60 Nm (Trittfrequenzsensor)
  • Akku: 960 Wh (48 V * 20 Ah) / Alternativ: 1.440 Wh (48 V * 30 Ah)
  • wechselbar - hinter der Sattelstange / gesichert mit Schloss
  • 80 bis 120 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Speed 7-Gang Schaltung / hydraulische Scheibenbremsen
  • rutschfeste Griffe / gefedert und gepolsterter Sattel / Hupe (Klingel)
  • Vorder- und Rücklicht / Bremslicht sowie Blinker / StVZO-konform
  • Geeignet für: 165 cm bis 200 cm Körpergröße / 150 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

#6 – Welche Akkukapazität brauche ich beim E-Bike-Klapprad?

Die benötigte Akkukapazität hängt davon ab, wie oft und wie weit du fährst. Für kurze Stadtfahrten oder gelegentliche Nutzung reichen Akkus mit 250 bis 300 Wattstunden (Wh) meist aus. Wer jedoch längere Strecken zurücklegt oder regelmäßig unterwegs ist, sollte auf mindestens 400 bis 500 Wh setzen.

Als grobe Faustregel gilt:
100 Wh ermöglichen etwa 15 bis 20 Kilometer Reichweite – je nach Fahrweise, Gewicht, Gelände und Unterstützungsstufe.

Inzwischen bieten viele E-Bike-Klappräder Akkus mit 350 bis 600 Wh, was für den Alltag völlig ausreichend ist. Bei manchen Modellen sind sogar Akkus mit über 900 Wh möglich – ideal für lange Touren oder bergiges Gelände.

E-Fatbike-Klapprad 4 Zoll: MYVELO Palma

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 26,5 kg / Faltmaß: 110 x 52 x 79 cm (Gesamt: 241 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 bzw. 70 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 950 Wattstunden (48 V * 19,8 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 80 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Kettenschutz, gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

#7 – Was ist der Unterschied zwischen E-Bike-Klapprad und Faltrad?

Ein Klapprad lässt sich meist nur an einer Stelle im Rahmen zusammenklappen, während sich ein Faltrad deutlich kompakter falten lässt – inklusive Lenker, Pedalen und oft auch der Sattelstütze. Beide können elektrisch sein, unterscheiden sich aber in der Bauweise. Falträder eignen sich ideal für Bahn und Büro, Klappräder punkten beim Camping oder im Alltag durch einfaches Handling und oft niedrigeren Preis.

#8 – Welches Zubehör bekomme ich für das E-Bike-Falt- oder Klapprad?

Je nach Einsatzgebiet ist ein Korb sehr praktisch für dein Gepäck
Je nach Einsatzgebiet ist ein Korb sehr praktisch für dein Gepäck

Zum sinnvollen Zubehör zählen vor allem ein Seitenständer, Gepäckträger oder ein Lenkerkorb, wenn du regelmäßig Einkäufe oder Taschen transportierst. Für mehr Komfort auf längeren Strecken lohnt sich ein ergonomischer Gelsattel, idealerweise passend zum eigenen Körperbau. Praktisch sind außerdem Regenschutz für den Sattel, Luftpumpe, Reparaturset und eine gute Beleuchtung – falls dein Modell nicht komplett StVZO-konform ist. Auch gummierte Griffe, ein robustes Schloss und ein passender Fahrradhelm sollten nicht fehlen. So bist du sicher, bequem und alltagstauglich unterwegs.

#9 – Welche Rahmenhöhe brauche ich beim E-Bike-Klapprad?

Die Rahmenhöhe beeinflusst deinen Fahrkomfort, ist bei Klapprädern aber oft weniger entscheidend als bei klassischen Fahrrädern. Viele E-Klappräder sind Einheitsgrößen mit verstellbarem Sattel und Lenker, sodass sie sich für Körpergrößen zwischen ca. 150 cm und 195 cm anpassen lassen. Als grobe Orientierung gilt:

  • bis 165 cm Körpergröße: Rahmenhöhe ab ca. 16 Zoll
  • 165–175 cm: ca. 17–18 Zoll
  • ab 180 cm: 18–20 Zoll oder mehr

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

#10 – Brauche ich eine Versicherung für mein E-Bike-Klapprad?

Eine Versicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, kann aber sinnvoll sein – vor allem bei hochwertigen Modellen. Viele Hausratversicherungen decken Fahrraddiebstahl mit ab, allerdings oft nur bei Einbruch oder mit Einschränkungen. Wer sein Klapprad häufig draußen abstellt oder mit in den Zug nimmt, sollte über eine spezielle E-Bike-Versicherung nachdenken.

Auch eine private Haftpflichtversicherung ist wichtig, da sie Schäden gegenüber Dritten absichert – z. B. bei Unfällen mit Personen. Achtung: Nicht jede Police schließt E-Bikes automatisch mit ein. Prüfe daher den Versicherungsumfang vorab genau.

#11 – Welche Geschwindigkeit hat ein E-Bike-Klapprad?

E-Bike-Klappräder – genauer gesagt Pedelecs – unterstützen dich beim Treten bis maximal 25 km/h. Sobald du schneller fährst, schaltet sich der Motor automatisch ab. Du kannst dann natürlich schneller fahren, aber ohne Motorunterstützung. Diese Begrenzung sorgt dafür, dass du das Rad führerscheinfrei und ohne Zulassung im Straßenverkehr nutzen darfst.

#12 – Kann ich den Akku bei jedem E-Bike-Klapprad entnehmen?

Nicht bei allen E-Bike-Klapprädern ist der Akku entnehmbar. Manche Modelle haben fest verbaute Akkus, was im Falle eines Defekts oder zum Laden in der Wohnung unpraktisch oder sogar teuer werden kann. Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass der Akku herausnehmbar und austauschbar ist. Das erleichtert nicht nur das Aufladen, sondern sichert auch die langfristige Nutzbarkeit deines Rades.

#13 – Wo und wie lagere ich den Akku für das Klapp- oder Faltrad richtig?

Mit der richtigen Lagerung vom Akku kannst du die Lebensdauer verlängern
Mit der richtigen Lagerung vom Akku kannst du die Lebensdauer verlängern

Lagere den Akku bei längerer Nichtbenutzung trocken, kühl (aber frostfrei) und bei Raumtemperatur, idealerweise in einer Brandschutzbox. Vermeide vollständiges Entladen oder Vollladen – ein Ladestand von etwa 40–60 % ist ideal für die Lagerung. Der Akku sollte nie in direkter Sonne, großer Hitze oder in der Nähe von entzündlichen Stoffen liegen. Auch im Winter sollte dein Rad nicht mit eingesetztem Akku draußen stehen.

#14 – Wie viel kostet ein Ersatzakku für ein E-Bike-Klapprad?

Ein Ersatzakku für ein E-Bike-Klapprad kostet je nach Modell und Kapazität zwischen 200 und 800 Euro. Hochwertige Akkus mit großer Reichweite und Markenqualität liegen im oberen Bereich. Ein zweiter Akku ist sinnvoll, wenn du oft unterwegs bist oder längere Ladezeiten überbrücken möchtest.

#15 – Wie lange hält der Akku?

Ein moderner E-Bike-Akku hält durchschnittlich 500 bis 1.000 Ladezyklen, was etwa 25.000 bis 100.000 gefahrenen Kilometern entspricht – abhängig von Qualität und Nutzung. Die Lebensdauer liegt meist bei 3 bis 5 Jahren. Tiefentladungen und falsche Lagerung (z. B. im Winter bei Frost) können den Akku dauerhaft schädigen. Eine pflegeleichte Lagerung bei mittlerem Ladestand verlängert seine Lebensdauer deutlich.

#16 – Welche rechtlichen Bestimmungen gelten für E-Bike-Klappräder?

Ein E-Bike-Klapprad mit 250 Watt Motorleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt als Pedelec – es ist versicherungsfrei, führerscheinfrei und es besteht keine Helmpflicht. Du darfst Radwege benutzen und benötigst kein Mindestalter. Anders sieht es bei S-Pedelecs (bis 45 km/h) aus: Hier brauchst du ein Versicherungskennzeichen, einen Führerschein (Klasse AM), einen Helm und musst auf der Straße fahren. Achte deshalb beim Kauf auf die Klassifizierung deines Rads.

#17 – Welche Vorteile bietet ein Klapp- oder Faltrad mit Akku?

E-Klappräder sind kompakt, flexibel und alltagstauglich. Sie sparen Platz, lassen sich leicht transportieren und sind ideal für Stadt, Camping und Pendler. Mit Motorunterstützung meisterst du mühelos Steigungen oder lange Strecken – auch ohne sportliche Höchstform. Im Vergleich zum Auto bist du günstiger, umweltfreundlicher und unabhängiger unterwegs.

#18 – Warum ist ein E-Bike-Klapprad besser als ein Motorrad?

Ein E-Bike-Klapprad ist leiser, günstiger und umweltfreundlicher. Es braucht keine Versicherung, keinen Führerschein und keinen Kraftstoff. Du bewegst dich aktiv, schonst die Umwelt und kannst das Rad überall abstellen oder mitnehmen – ideal für Alltag, Freizeit oder Urlaub. Auch körperlich bringt es Vorteile: Bewegung an der frischen Luft stärkt deine Gesundheit.

#19 – Kann ein E-Bike-Akku explodieren?

In sehr seltenen Fällen kann ein Akku bei mechanischer Beschädigung oder falscher Handhabung überhitzen und Feuer fangen. Die Ursache ist meist ein Kurzschluss im Inneren nach einem Sturz oder falscher Lagerung. Deshalb solltest du den Akku sorgfältig behandeln, nicht fallen lassen und die Herstellerhinweise beachten. Moderne Akkus sind mit Sicherheitsmechanismen ausgestattet, um Risiken zu minimieren.

#20 – Welche Akku-Arten gibt es beim E-Bike-Klapprad?

Heute kommen fast ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Sie sind leicht, leistungsstark, langlebig und unempfindlich gegen Teilentladung. Ältere Akku-Typen wie Nickel-Cadmium oder Bleigel-Akkus gelten als veraltet und sind kaum noch relevant. Nickel-Metallhydrid-Akkus sind zwar günstiger, leiden aber unter dem sogenannten Memory-Effekt und haben geringere Kapazitäten. Für moderne E-Klappräder ist ein Li-Ionen-Akku immer die erste Wahl.

#21 – Welchen Vorteil hat das E-Faltrad?

Ein E-Faltrad ist besonders leicht, kompakt und vielseitig. Es lässt sich in wenigen Sekunden zusammenfalten und ist ideal für den Transport in Bahn, Kofferraum oder Aufzug. Manche Modelle passen sogar in spezielle Tragetaschen. Im Vergleich zum klassischen Klapprad ist es oft transportfreundlicher und somit perfekt für Pendler oder Städter geeignet, die das Rad regelmäßig tragen oder mitnehmen müssen.

#22 – Sind Falträder mit kleinen Rädern langsamer?

Kleinere Räder bedeuten eine höhere Trittfrequenz, um dieselbe Geschwindigkeit zu erreichen – deshalb fühlen sich solche Räder manchmal langsamer an. Größere Laufräder bieten mehr Komfort und Laufruhe, erfordern aber mehr Platz und Gewicht. Durch den E-Motor gleicht sich der Unterschied aus, sodass auch kleinere Räder flott unterwegs sind. Für ältere oder weniger sportliche Fahrer:innen sind größere Räder mit Motor besonders empfehlenswert.

Elektro-Klapprad und E-Bike-Faltrad Empfehlung 2025/2026

Mein E-Bike Klapprad Test und Vergleich 2025/2026 zeigt, dass es sehr unterschiedliche Elektro-Falträder gibt. So sind einige mit geringem Gewicht und kleinen Faltmaß für Berufspendler ausgelegt, andere haben dicke Reifen und eine hohe Reichweite für ausgiebige Touren in der Natur. Meine Empfehlung aus meinem E-Bike Klapprad Test ist ein Allrounder. Es bietet dir solide Ausstattung mit einer guten maximalen Reichweite und kann trotzdem kompakt zusammengefaltet werden.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

Letzte Aktualisierung am 21.02.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API