E-Bike-Klapprad Test: Der 20 Zoll Elektro-Klapp- und Faltrad Testsieger 2026

E-Bike-Klapprad Test

Für meinen E-Bike-Klapprad Test habe ich 18 moderne 20 Zoll Elektro-Klapp- und Falträder von namhaften Herstellern ausführlich getestet und bewertet und gegenübergestellt. So konnte ich mir einen realistischen Eindruck von den aktuellen Modellen der Saison verschaffen und meinen E-Bike-Klapprad Testsieger 2026 küren.

In diesem Beitrag findest du die Ergebnisse aus meinem E-Bike-Klapprad Test sowie einen ausführlichen Ratgeber, der dir bei der Auswahl eines passenden Elektro-Klapprads hilft. Gerade bei Qualität, Ausstattung, Motor und Akku gibt es teils deutliche Unterschiede, die sich im Alltag schnell bemerkbar machen – und genau darauf gehe ich hier im Detail ein.

Hinweis: Ich arbeite unabhängig und neutral. Wenn du auf einen Link mit * klickst, unterstützt du mich dabei. Ich erhalte dann ggf. eine Vergütung.

Inhalt

E-Bike-Klapprad Test – Das Wichtigste in Kürze

  • Das beste Elektro-Klapprad und damit mein Testsieger ist das MYVELO Berlin. In der Mittelklasse überzeugt das Fiido X und unter den Fatbikes das MYVELO Palma.
  • Vor dem Kauf solltest du dir überlegen, ob du ein E-Klapprad für den Urlaub oder zum Pendeln suchst und ob du auf Radwegen oder durch den Wald fahren möchtest.
  • Für das Pendeln mit der Bahn sollte dein Klapprad möglichst leicht und kompakt sein. Für Fahrten durch das Gelände kann es ein Fatbike mit dicken Reifen sein.
  • Die meisten E-Bikes haben 250 Watt Leistung. Interessant ist das Drehmoment. Je größer, desto besser ist die Power. Die Motoren im Test haben zwischen 25 & 80 Nm.
  • Beim Akku solltest du auf den Wert der Wattstunden achten (Volt*Ah=Wh). Je mehr Wh, desto größer ist die maximale Reichweite.

E-Bike-Klapprad Test: 5 sehr gute Modelle im Vergleich

Bevor ich dir die Modelle aus meinem E-Bike-Klapprad Test ausführlich vorstelle, habe ich fünf sehr interessante Modelle für dich miteinander verglichen. Neben meinem Testsieger findest du zwei sehr gute E-Klappräder zum Pendeln, ein Fatbike sowie meinen Preistipp.

Modell
Testsieger
Berlin
sehr kompakt
Zürich
sehr leicht
X
Fatbike Tipp
Palma
Preistipp
VT 4
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Berlin MYVELO
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Fiido X
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Vakole VT 4
Hersteller
MYVELO
MYVELO
Fiido
MYVELO
Vakole
Radgröße
20 x 2,00 Zoll
20 x 2,00 Zoll
20 x 1,95 Zoll
20 x 4,0 Zoll
20 x 3,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
Gewicht
25 kg
22 kg
19,8 kg
26,5 kg
25,4 kg
Faltmaß in cm
87 x 38 x 80
87 x 68 x 40
87 x 40 x 74
110 x 52 x 79
87 x 68 x 45
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
hydraulische Scheibenbremsen
hydraulische Scheibenbremsen
hydraulische Scheibenbremsen
mechanische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
195 cm / 130 kg
195 cm / 120 kg
195 cm / 130 kg
210 cm / 120 kg
Motor
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Hinterrad (30Nm, 250 Watt)
Bafang (80 Nm, 250 Watt)
Hinterrad (50 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
504 Wh
417,6 Wh
950 Wh
468 Wh
Reichweite
40 bis 80 km
40 bis 90 km
60 bis 100 km
40 bis 100 km
45 bis 80 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr viel Fahrspaß und Komfort im Test
sehr leicht & kompakt für die Bahn
sehr leicht, guter Preis für die Leistung
viel Fahrspaß, sehr gute Qualität
Bewertung zu Preis = TOP
Preis
2.199,00 EUR
1.999,00 EUR
1.499,00 EUR
2.649,00 EUR
899,00 EUR
Testsieger
Modell
Berlin
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Berlin MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 2,00 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
25 kg
Faltmaß in cm
87 x 38 x 80
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
Reichweite
40 bis 80 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr viel Fahrspaß und Komfort im Test
Preis
2.199,00 EUR
Testbericht
Anbieter
sehr kompakt
Modell
Zürich
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 2,00 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
22 kg
Faltmaß in cm
87 x 68 x 40
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (45 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
Reichweite
40 bis 90 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr leicht & kompakt für die Bahn
Preis
1.999,00 EUR
Testbericht
Anbieter
sehr leicht
Modell
X
E-Bike-Klapprad Test 2026
Fiido X
Hersteller
Fiido
Radgröße
20 x 1,95 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
19,8 kg
Faltmaß in cm
87 x 40 x 74
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 120 kg
Motor
Hinterrad (30Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
417,6 Wh
Reichweite
60 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr leicht, guter Preis für die Leistung
Preis
1.499,00 EUR
Testbericht
Anbieter
Fatbike Tipp
Modell
Palma
E-Bike-Klapprad Test 2026
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 4,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
26,5 kg
Faltmaß in cm
110 x 52 x 79
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (80 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
950 Wh
Reichweite
40 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
viel Fahrspaß, sehr gute Qualität
Preis
2.649,00 EUR
Testbericht
Anbieter
Preistipp
Modell
VT 4
E-Bike-Klapprad Test 2026
Vakole VT 4
Hersteller
Vakole
Radgröße
20 x 3,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
25,4 kg
Faltmaß in cm
87 x 68 x 45
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen
max. Fahrer
210 cm / 120 kg
Motor
Hinterrad (50 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
468 Wh
Reichweite
45 bis 80 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
Bewertung zu Preis = TOP
Preis
899,00 EUR
Testbericht
Anbieter

Die ausführlichen Vorstellungen meiner Top 10 aus dem E-Bike-Klapprad Test 2026

Nachdem ich dir die besten Modelle nach Kategorien vorgestellt habe, folgen nun die ausführlichen Einzelvorstellungen meiner Top 10 aus dem E-Bike-Klapprad Test 2026. Hier gehe ich noch einmal detaillierter auf Ausstattung, Motor, Akku, Reichweite, Faltmaß und meine persönlichen Praxiserfahrungen ein. So kannst du die Modelle besser miteinander vergleichen und einschätzen, welches Elektro-Klapprad wirklich zu deinem Einsatzzweck passt.

  1. MYVELO BerlinTestsieger 2026
  2. MYVELO Zürich – Bestes Pendlerrad
  3. Fiido X – Testsieger in der Mittelklasse
  4. MYVELO Palma & Rio – Testsieger unter den Fatbikes
  5. Vakole VT 4 – Testsieger in der Einstiegsklasse
  6. MYVELO Molinar – Mein Lieblingsrad
  7. Vakole Y20 Pro – sehr hohe Reichweite
  8. SmartEC Camp20 – beliebt zum Pendeln
  9. Engwe L20 SE – Mit Korb gut für Wochenendausflüge
  10. SAXXX Foldi Plus – Elektro-Klapprad mit Rücktritt

1. MYVELO Berlin: Mein E-Bike-Klapprad Testsieger 2026 mit 20 Zoll & maximalen Komfort (Bewertung: 9,3 von 10)

MYVELO Berlin E-Bike Klapprad Testsieger 2026 auf Berg mit Panoramablick
Das MYVELO Berlin ist seit Jahren mein E-Bike Klapprad Testsieger und überzeugt auch 2026 wieder mit Qualität und Komfort.

Auch 2026 bleibt das MYVELO Berlin mein E-Bike-Klapprad Testsieger. Bereits 2024 und 2025 konnte es sich den ersten Platz sichern, und trotz kleiner Anpassungen behauptet es sich weiterhin an der Spitze. Mein ursprünglicher Praxistest stammt aus September 2023, seitdem hat MYVELO das Elektro-Klapprad gezielt weiterentwickelt.

Die wichtigste Neuerung betrifft den Akku. Statt 36 Volt und 14 Ah kommt nun ein moderner 48-Volt-Akku mit 10,5 Ah zum Einsatz. Die Kapazität bleibt mit 504 Wattstunden identisch, sodass auch die Reichweite mit rund 70 Kilometern auf gewohnt gutem Niveau liegt. Neu sind außerdem Schwalbe Big Apple Reifen, die den ohnehin hohen Fahrkomfort nochmals verbessern, besonders auf schlechten Radwegen oder Kopfsteinpflaster.

Auch bei der Beleuchtung wurde nachgelegt. Vorder- und Rücklicht stammen nun von Büchel, das von mir besonders gelobte Bremslicht bleibt weiterhin erhalten. Zusätzlich sorgt ein neuer Kettenschutz für mehr Alltagstauglichkeit. Durch die Änderungen ist das Gewicht leicht auf rund 25 Kilogramm gestiegen, was sich minimal auf die Bewertung auswirkt.

An der bewährten Basis ändert sich nichts: 20 Zoll Laufräder, hydraulische Scheibenbremsen, gefederte Vordergabel sowie der 250-Watt-Bafang-Nabenmotor mit 45 Newtonmeter Drehmoment sorgen weiterhin für ein sehr sicheres und komfortables Fahrverhalten. Der Akku sitzt im Rahmen, ist entnehmbar und wird über den Bordcomputer gesteuert, inklusive kräftiger Schiebehilfe.

Wie sich das MYVELO Berlin im Test im Detail geschlagen hat, welche Stärken und Schwächen ich festgestellt habe und wie sich die Bewertung zusammensetzt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

2. MYVELO Zürich: Überzeugt im E-Bike Klapprad Test mit viel Qualität (Bewertung: 9,1 von 10)

MYVELO Zürich Elektro-Klapprad im E-Bike-Klapprad Test 2026 in der Stadt
Das MYVELO Zürich eignet sich ideal zum Pendeln und überzeugt im E-Bike-Klapprad Test 2026 mit geringem Gewicht und hoher Qualität.

Auch 2026 bleibt das MYVELO Zürich eines der hochwertigsten Modelle in meinem E-Bike-Klapprad Test und belegt mit 9,1 Punkten weiterhin Platz zwei. Es ist gewissermaßen der leichtere und etwas reduzierte Bruder des Berlin. Während es beim Komfort minimal zurückhaltender ausgestattet ist, punktet es mit geringerem Gewicht, kompakterem Gesamtmaß und einem etwas attraktiveren Preis. Verarbeitung und Materialqualität bewegen sich weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Mein ursprünglicher Praxistest stammt aus September 2023. Seitdem hat MYVELO das Elektro-Klapprad gezielt weiterentwickelt. Die wichtigste Änderung betrifft den Akku. Statt 36 Volt und 14 Ah kommt nun ein moderner 48-Volt-Akku mit 10,5 Ah zum Einsatz. Die Kapazität bleibt mit 504 Wattstunden identisch, sodass Reichweite und Fahrleistung auf dem bekannten Niveau bleiben. Der Akku sitzt weiterhin in der Sattelstütze und kann gegen Diebstahl gesichert werden.

Neu sind außerdem die Schwalbe Big Apple Reifen, die die bisherigen Kenda-Reifen ersetzen. Sie sorgen für ein ruhigeres und komfortableres Abrollverhalten, besonders auf schlechten Radwegen. Bei der Beleuchtung gibt es hingegen eine Änderung: Das bisherige Bremslicht ist im aktuellen Modelljahr nicht mehr Bestandteil der Ausstattung. Dafür ist nun ein Kettenschutz verbaut, der die Alltagstauglichkeit insbesondere für Pendler erhöht.

Unverändert bleibt ein zentraler Vorteil: Mit rund 22 Kilogramm gehört das MYVELO Zürich weiterhin zu den leichteren E-Klapprädern seiner Klasse. Der 250-Watt-Hinterradnabenmotor mit 45 Newtonmeter Drehmoment ist identisch mit dem des Berlin und sorgt für ein dynamisches Fahrgefühl. Hydraulische Scheibenbremsen, 20-Zoll-Laufräder sowie eine StVZO-konforme Ausstattung runden das Gesamtpaket ab.

Wie sich das MYVELO Zürich im Test im Detail geschlagen hat, welche Unterschiede es konkret zum Berlin gibt und wie sich die Bewertung zusammensetzt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Ideal für Pendler in der Luxusklasse: MYVELO Zürich

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 22 kg / Faltmaß: 87 x 40 x 68 cm (Gesamt: 195 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 50 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar in der Sattelstange
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Kettenschutz, LED-Vorder- und Rücklicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

3. Fiido X: Innovatives Magnesium-Faltrad mit App-Steuerung & Hightech-Ausstattung (Bewertung: 9,1 von 10)

Das Fiido X im Test - eine Alternative zum Myvelo Zürich
Das Fiido X im Test – eine Alternative zum Myvelo Zürich

Das Fiido X ist eine moderne Alternative zum MYVELO Zürich und gehört mit 9,1 Punkten weiterhin zu den besten Modellen in meinem E-Bike-Klapprad Test. Getestet habe ich es im April 2025, seitdem hat sich technisch nichts verändert.

Auffällig ist vor allem das außergewöhnliche Rahmendesign aus einer leichten Magnesium-Legierung. Es sorgt nicht nur für einen echten Hingucker, sondern macht das Klapprad zugleich stabil und verwindungssteif. Mit einem Nettogewicht von nur 19,8 Kilogramm zählt es zu den leichteren Modellen im Test. Selbst mit Zubehör brachte mein Testmodell lediglich 22,6 Kilogramm auf die Waage.

Auch die Ausstattung überzeugt. Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, ein komfortabler VELO-Vakuum-Sattel und ein integriertes LED-Lichtsystem sorgen für Sicherheit und Komfort. Besonders interessant ist der 250-Watt-Hinterradmotor mit Drehmomentsensor. Mit 30 Newtonmeter Drehmoment reagiert er sehr natürlich auf deine Tretbewegung und vermittelt ein dynamisches, fast schon sportliches Fahrgefühl. Die Steuerung erfolgt entweder klassisch am Rad oder bequem per App.

Der entnehmbare Akku mit 417,6 Wattstunden sitzt geschützt in der Sattelstange und ermöglicht je nach Fahrweise eine Reichweite von etwa 60 bis 100 Kilometern. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch eine Shimano 7-Gang-Kettenschaltung sowie ein cleveres Faltsystem mit kompaktem Maß von 87 x 40 x 74 Zentimetern.

Wie sich das Fiido X im Test im Detail geschlagen hat, wie praxistauglich App-Steuerung und Faltmechanismus wirklich sind und wo die Unterschiede zum MYVELO Zürich liegen, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Fiido X: Unschlagbare Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll breiten Reifen (CST), App-Steuerung
  • Gewicht: 19,8 kg netto, 22,6 kg im Test mit Zubehör
  • Faltmaß mit Flach-Lenker: 87 x 40 x 74 cm (Gesamt: 201 cm)
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 30 Nm (Drehmomentsensor)
  • Akku: 417,6 Wh (36 V * 11,6 Ah), wechselbar in der Sattelstange
  • 60 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Magnesium-Legierung, zügiger Faltvorgang, klappbare Pedalen
  • rutschfeste Griffe, wenige Kabel, gepolsterter VELO Vakuum-Sattel
  • Klingel, Vorder- und Rücklicht, verstellbarer Vorbau, StVZO-konform
  • Optional mit Schutzblechen, Gepäckträger und Riser-Lenker
  • Geeignet für: 147 cm bis 195 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht

4. MYVELO Rio und Palma: Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad (Bewertung: 9,0 von 10)

MYVELO Rio E-Fatbike-Klapprad im E-Bike-Klapprad Test 2026 auf Asphalt
MYVELO Rio und Palma sind im E-Bike-Klapprad Test 2026 meine Testsieger unter den E-Fatbike-Klapprädern.

Das MYVELO Rio und Palma gehören auch 2026 zu den stärksten Modellen in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad. Ein Fatbike zeichnet sich durch besonders breite Reifen aus, meist zwischen 3 und 4 Zoll, die für viel Komfort, Stabilität und Traktion sorgen. In Kombination mit einem kräftigen Motor entsteht ein sehr souveränes Fahrgefühl, egal ob auf Waldwegen, Schotter oder Kopfsteinpflaster. Die Klappfunktion bleibt dabei vollständig erhalten, sodass sich beide Modelle trotz ihrer massiven Bauweise gut transportieren lassen.

Erstmals getestet habe ich Rio und Palma im Frühjahr 2022, zuletzt nochmals im September 2023 direkt vor Ort bei MYVELO. Mit dem damaligen Update wurden unter anderem stabile Doppelspeichen verbaut, der Bordcomputer überarbeitet und mit Lichtsteuerung ausgestattet sowie Magnete ergänzt, die das Rad im gefalteten Zustand sicher zusammenhalten. Außerdem kamen neue Farbvarianten hinzu.

Mit dem Modelljahr 2026 hat MYVELO nun auch technisch spürbar nachgelegt. Der Bafang-Hinterradmotor leistet jetzt 80 Newtonmeter statt zuvor 65 Nm. Besonders beim Anfahren und an Steigungen ist der Unterschied deutlich spürbar. Entsprechend steigt meine Bewertung in der Kategorie Motor, Akku & Reichweite auf die volle Punktzahl. Zusätzlich sind nun hydraulische Scheibenbremsen verbaut, die besser dosierbar sind und mehr Sicherheit bieten als die zuvor eingesetzten mechanischen Bremsen. Auch hier verbessert sich die Bewertung deutlich. Neu ist außerdem ein serienmäßiger Kettenschutz, der die Alltagstauglichkeit weiter erhöht.

Insgesamt steigt die Gesamtbewertung von zuvor 8,9 auf nun 9,0 von 10 möglichen Punkten. Lediglich beim Thema Maße und Gewicht müssen Fatbike-Modelle naturgemäß leichte Abzüge hinnehmen. Dafür bekommst du ein besonders komfortables, leistungsstarkes und sehr hochwertig verarbeitetes Elektro-Klapprad, das 2026 stärker denn je aufgestellt ist.

Wie sich MYVELO Rio und Palma im Test im Detail geschlagen haben, welche Unterschiede es zwischen beiden Modellen gibt und wo ihre jeweiligen Stärken liegen, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Fatbike-Klapprad 4 Zoll: MYVELO Palma

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 26,5 kg / Faltmaß: 110 x 52 x 79 cm (Gesamt: 241 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 bzw. 70 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 950 Wattstunden (48 V * 19,8 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 80 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Kettenschutz, gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

5. MYVELO Molinar: Mein aktuelles Lieblings-Klapprad für den Wald und die Berge (Bewertung: 8,9 von 10)

MYVELO Molinar E-Fatbike-Klapprad im E-Bike-Klapprad Test 2026 mit 4 Zoll Reifen
Das MYVELO Molinar überzeugt im E-Bike-Klapprad Test 2026 mit 80 Nm Drehmoment und ist mein Lieblingsrad für Wald und Berge.

Das MYVELO Molinar ist auch 2026 mein persönliches Lieblings-Klapprad, wenn es in den Wald geht oder einige Höhenmeter anstehen. Als Elektro-Fatbike-Klapprad mit 4 Zoll breiten Reifen bietet es viel Traktion, Stabilität und ein besonders sattes Fahrgefühl auf losem Untergrund.

Mein ursprünglicher Praxistest stammt aus September 2023. Mit dem Modelljahr 2026 hat MYVELO vor allem am Antrieb nachgelegt. Statt 65 Newtonmeter liefert der Bafang-Hinterradmotor nun kräftige 80 Nm. Das macht sich deutlich bemerkbar, besonders beim Anfahren, an steilen Anstiegen oder mit Gepäck. Der Akku bleibt mit 672 Wattstunden sehr großzügig dimensioniert. Im brandenburgischen Flachland bin ich damit fast 70 Kilometer weit gekommen, in den Bergen habe ich über 1.600 Höhenmeter mit einer Akkuladung überwunden.

Neu ist außerdem ein Kettenschutz, der die Alltagstauglichkeit verbessert und Kleidung besser schützt. An der grundsätzlichen Ausrichtung ändert sich nichts: Das Molinar bleibt ein kraftvolles, komfortables und sehr hochwertig verarbeitetes Fatbike-Klapprad. Lediglich beim Gewicht, beim Faltmaß und beim Preis müssen naturgemäß Abzüge gemacht werden.

Durch die Leistungssteigerung des Motors steigt meine Bewertung in der Kategorie Motor, Akku & Reichweite deutlich an. Die Gesamtnote verbessert sich dadurch von 8,8 auf 8,9 von 10 möglichen Punkten. An meinem positiven Gesamteindruck ändert sich jedoch nichts. Das Molinar bleibt vor allem dann stark, wenn Strecke, Steigung oder Untergrund anspruchsvoller werden.

Wie sich das MYVELO Molinar im Test im Detail geschlagen hat, inklusive Reichweitentest und Wintereinsatz, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Bike-Klapprad Fatbike: MYVELO Molinar

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 29,5 kg / Faltmaß: 100 x 57 x 78 cm (Gesamt: 235 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 70 cm (gemessen) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 672 Wattstunden (48 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 70 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / Kettenschutz
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

6. Neu in der Testreihe 2026: Vakole VT4 für große Personen bis zu 210 cm Körpergröße (Bewertung: 8,9 von 10)

Vakole VT4 Elektro-Klapprad in Seitenansicht mit breiten 20-Zoll-Fatbike-Reifen, orangem Rahmen und aufrechter Sitzposition auf einem Feldweg im Test
Das Vakole VT4 im Praxistest: Ein gut ausgestattetes Elektro-Klapprad mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen, kräftigem Motor und angenehmer Sitzposition – ideal für große Personen.

Das Vakole VT4 ist neu in meinem E-Bike-Klapprad Test 2026 und ergänzt die Testreihe als starke Option in der Einstiegsklasse. Mit einem Preis von unter 1.000 Euro und einer Bewertung von 8,9 von 10 Punkten bietet es ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Praxistest überzeugt das VT4 durch eine ausgewogene Kombination aus Fahrkomfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Die 20-Zoll-Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sorgen zusammen mit der einstellbaren Federgabel für ein ruhiges und stabiles Fahrverhalten, selbst auf Waldwegen oder Kopfsteinpflaster. Auch die Sicherheitsausstattung ist vollständig: Lichtanlage, Bremslicht und CE-Kennzeichnung sind serienmäßig an Bord.

Ein besonderer Pluspunkt ist die Eignung für große Fahrer. Mit einer empfohlenen Körpergröße bis zu 210 Zentimetern setzt das VT4 hier neue Maßstäbe im Testfeld. Wer also ein E-Klapprad sucht, das nicht nur kräftig unterstützt, sondern auch ausreichend Platz für lange Beine bietet, findet hier eine interessante Lösung.

Der im Rahmen integrierte Akku mit 468 Wattstunden lässt sich nach oben entnehmen und ist per Schloss gesichert. In meinem Praxistest lag die Reichweite bei etwa 45 Kilometern bei hoher Unterstützungsstufe. Der 250-Watt-Hinterradmotor mit 50 Newtonmeter Drehmoment liefert dabei eine solide Unterstützung für Alltag und Freizeit.

Alle weiteren Details, meine Bewertung der einzelnen Kategorien sowie den vollständigen Praxiseindruck findest du in meinem ausführlichen Testbericht zum Vakole VT4.

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

7. Neu in der Testreihe 2026: Vakole Y20 Pro mit einer Reichweite von 83 Kilometern (Bewertung: 8,7 von 10)

Vakole Y20 Pro Klapprad mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen und Frontkorb im Praxistest auf befestigtem Waldweg
Das Vakole Y20 Pro ist mit 83 Kilometer Reichweite eine Alternative zu meinem bisherigen Fatbike-Testsieger

Das Vakole Y20 Pro ist eine interessante Alternative in der Kategorie E-Fatbike-Klapprad und richtet sich klar an Fahrer, die maximale Reichweite suchen. Getestet habe ich das Modell erstmals im Juni 2025. Seitdem wurde es technisch spürbar weiterentwickelt.

In meinem ursprünglichen Praxistest erreichte ich eine Reichweite von bis zu 83 Kilometern unter realistischen Bedingungen mit Steigungen und wechselndem Untergrund. Möglich machte das bereits ein sehr großzügig dimensionierter Akku. Mit dem Modelljahr 2026 geht Vakole nun noch einen Schritt weiter: Der 48-Volt-Akku mit 30 Ah und 1.440 Wh gehört inzwischen bei vielen Angeboten zur Standardausstattung. Damit sind deutlich höhere Reichweiten möglich als zuvor, was das Y20 Pro besonders für längere Touren, Campingurlaube oder Pendelstrecken interessant macht.

Auch beim Bedienkomfort wurde nachgebessert. Das neue Display fällt größer aus und lässt sich bei direkter Sonneneinstrahlung besser ablesen. Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit und Akkustand sind im Alltag schneller erkennbar. Zusätzlich wird das Modell inzwischen in verschiedenen Leistungsvarianten angeboten – entweder als gesetzeskonforme 250-Watt-Version oder in einer kräftigeren Ausführung mit höherer Spitzenleistung.

Am Grundkonzept hat sich nichts geändert: Das Y20 Pro bleibt ein faltbares Fatbike mit breiten 4-Zoll-Reifen, komfortabler Sitzposition, Federgabel und umfangreicher Serienausstattung. Lichtanlage mit Bremslicht, elektronische Hupe, stabile Schutzbleche, robuster Gepäckträger sowie integrierte Blinkerfunktion im Rücklicht heben es weiterhin von vielen anderen Klapprädern ab.

Mit einem Gewicht von rund 36,8 Kilogramm gehört es nicht zu den leichtesten Modellen im Test. Dafür bietet es sehr viel Komfort, enorme Akku-Reserven und ein stabiles Fahrgefühl auf unterschiedlichstem Untergrund. 2026 wirkt das Y20 Pro insgesamt ausgereifter und moderner als zur Markteinführung – insbesondere in den Bereichen Reichweite und Bedienkomfort.

Wie sich das Vakole Y20 Pro im Test im Detail geschlagen hat und welche Unterschiede es zu den MYVELO-Fatbikes gibt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Vakole Y20 Pro mit maximaler Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Fatbike-Reifen
  • Gewicht: 32,0 kg netto / 36,8 kg brutto ( Akku = 4,8 kg)
  • Faltmaß mit Korb: 92 L x 77 H x 64 B cm (Gesamt: 233 cm)
  • Einstiegshöhe: 40 cm / CE-Kennzeichnung für Motor, Akku & Fahrrad
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 60 Nm (Trittfrequenzsensor)
  • Akku: 960 Wh (48 V * 20 Ah) / Alternativ: 1.440 Wh (48 V * 30 Ah)
  • wechselbar - hinter der Sattelstange / gesichert mit Schloss
  • 80 bis 120 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Speed 7-Gang Schaltung / hydraulische Scheibenbremsen
  • rutschfeste Griffe / gefedert und gepolsterter Sattel / Hupe (Klingel)
  • Vorder- und Rücklicht / Bremslicht sowie Blinker / StVZO-konform
  • Geeignet für: 165 cm bis 200 cm Körpergröße / 150 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

8. smartEC Camp-20D und Camp-20H: Bewährte Empfehlung in der Einstiegsklasse (Bewertung: 8,6 von 10)

Das smartEC Camp-20D und Camp-20H im Test
Das smartEC Camp-20D und Camp-20H im Test

Das smartEC Camp-20D und Camp-20H gehören inzwischen klar zur Einstiegsklasse in meinem E-Bike-Klapprad Test. Mit 8,6 von 10 Punkten bieten sie ein solides Gesamtpaket für alle, die ein alltagstaugliches und bewährtes Elektro-Klapprad zu einem fairen Preis suchen.

Besonders stark schneidet das Modell in der Kategorie Ausstattung und Zubehör ab. 20-Zoll-Laufräder, mechanische Scheibenbremsen, Reflektoren, gefederte Vordergabel und gefederter Sattel sorgen für Sicherheit und Komfort. Hinzu kommen LED-Beleuchtung, Klingel, Gepäckträger sowie Schiebehilfe – alles, was man im Alltag wirklich benötigt.

Angetrieben wird das Camp-20 von einem 250-Watt-Hinterradnabenmotor von XOFO mit 45 Newtonmeter Drehmoment. Der wechselbare Akku mit 562 Wattstunden sitzt hinter der Sattelstange und ist per Schloss gesichert. In meinem Test lag die Reichweite bei rund 40 Kilometern unter hoher Unterstützung, bei moderater Fahrweise sind auch deutlich höhere Distanzen möglich.

Besonders interessant ist das Camp-20 für mich im Langzeittest. Das Rad begleitet mich bereits seit mehreren Jahren. Motor und Akku arbeiten weiterhin zuverlässig, auch wenn die Akkureichweite altersbedingt leicht nachgelassen hat – was bei einem mehrere Jahre alten Akku völlig normal ist. Größere Defekte hatte ich nicht. Lediglich kleinere Wartungsarbeiten wie Nachziehen des Lenkers am Scharnier oder die üblichen Pflegearbeiten an Kette und Schrauben waren notwendig. Insgesamt zeigt das Modell, dass es robust, langlebig und alltagstauglich ist.

Wer ein unkompliziertes E-Klapprad für Stadtfahrten, gelegentliche Ausflüge oder Pendelstrecken sucht und auf extreme Reichweiten oder Hightech-Features verzichten kann, bekommt mit dem smartEC Camp-20 ein bewährtes Einstiegsmodell mit guter Ausstattung und solider Technik.

Wie sich das smartEC Camp-20 im Detail geschlagen hat und wie sich meine Bewertung zusammensetzt, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Sehr beliebt zum Pendeln: smartEC Camp-20D

  • 1,95 x 20 Zoll Räder, 7-Gang Kettenschaltung, StVZO-konform
  • Gewicht: 23,1 kg / Faltmaß: 85 x 77 x 47 cm (Gesamt: 209)
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm Drehmoment
  • Akku: 562 Wattstunden (36 V * 15,6 Ah), wechselbar und gesichert
  • 40 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Schutzbleche, LED-Beleuchtung, Gepäckträger
  • Schiebehilfe, mechanische Scheibenbremsen
  • Geeignet für: ca. 200 cm Körpergröße / 125 kg Gewicht
  • gute Bewertungen im Test und auf Amazon

9. Engwe L20 SE: Entspannt mit großer Ausstattung und viel Komfort unterwegs (Bewertung: 8,4 von 10)

Engwe L20 SE - wenn der Komfort im Vordergrund steht
Engwe L20 SE – wenn der Komfort im Vordergrund steht

Das Engwe L20 SE richtet sich an alle, bei denen Komfort klar im Vordergrund steht. Optisch und technisch erinnert es stark an das Hitway BK6S, doch nach meinem ausführlichen Praxistest würde ich mich persönlich für das Engwe entscheiden.

Ausgestattet ist das L20 SE mit einer Vorderrad-Federgabel, 7-Gang-Schaltung, Hinterradnabenmotor sowie 20-Zoll-Rädern mit 3 Zoll breiten Reifen. Diese Kombination sorgt für ein angenehm ruhiges Fahrverhalten, selbst auf schlechteren Wegen oder Kopfsteinpflaster. Der Motor fällt etwas kräftiger aus als bei vergleichbaren Modellen, und die größere Akkukapazität ermöglicht rund 30 Prozent mehr Reichweite. In meinem Test bin ich bei maximaler Unterstützung auf etwa 40 Kilometer gekommen.

Besonders komfortabel ist die aufrechte Sitzposition, die sich ideal für entspannte Stadtfahrten oder gemütliche Touren eignet. Ein praktisches Detail ist der serienmäßige Frontkorb, der im Alltag einen echten Mehrwert bietet und in meinem Testfeld bislang ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Wie sich das Engwe L20 SE im Test im Detail geschlagen hat und unter welchen Bedingungen ich die Reichweite ermittelt habe, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

Elektro-Klapprad Engwe L20 SE mit Korb

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 30,6 kg / Faltmaß: 96 x 85 x 47 cm (Gesamt: 228 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 38 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 561,6 Wh (36 V * 15,6 Ah), wechselbar an der Sattelstange
  • 40 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht, Korb am Lenker
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

10. SAXONETTE Compact Plus: Ein leichtes Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse (Bewertung: 8,3 von 10)

Das Elektro-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktrittbremse
Das Elektro-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktrittbremse

Das SAXONETTE Compact Plus nimmt in meinem E-Bike-Klapprad Test eine besondere Rolle ein. Es ist eines der wenigen Modelle im Vergleich, das mit einer klassischen Rücktrittbremse ausgestattet ist. Für viele Fahrer ist genau das ein entscheidendes Kriterium, da sie sich mit dem gewohnten Bremsgefühl im Straßenverkehr sicherer fühlen.

Mit 8,3 von 10 Punkten überzeugt das Compact Plus vor allem durch sein geringes Gewicht, das kompakte Faltmaß und eine alltagstaugliche Ausstattung. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Lichtanlage, Klingel, Gepäckträger, Schutzbleche sowie ein integriertes Rahmenschloss. Damit ist das Elektro-Klapprad sofort einsatzbereit für Stadtfahrten und kurze Pendelstrecken.

Insgesamt richtet sich das Modell an alle, die ein leichtes, unkompliziertes E-Klapprad mit klassischer Rücktrittbremse suchen und dabei nicht auf eine solide Grundausstattung verzichten möchten.

Wie sich das SAXONETTE Compact Plus im Test im Detail geschlagen hat, welche technischen Daten dahinterstecken und warum es vom Hersteller SFM auch unter dem Namen SAXXX Foldi Plus 2.0 vertrieben wird, erfährst du in meinem ausführlichen Testbericht.

E-Bike-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktritt (SAXXX Foldi Plus 2.0)

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen, Rahmenschloss
  • Gewicht: 21,3 kg / Faltmaß: 82 x 40 x 72 cm (Gesamt: 194 cm)
  • Vorderradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 281 Wh (36 V * 8 Ah), wechselbar unter dem Gepäckträger
  • 28 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Nexus 3-Gang Nabenschaltung mit Drehgriff
  • Zwei Felgenbremsen und zusätzlich eine Rücktrittbremse
  • Komfort-Sattel, Schaltwerkschutz, Schutzbleche, Rahmenschloss
  • Licht, Klingel, Reflektoren (Speichen), 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: ca. 160 cm bis 190 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht

Der große Ratgeber zum E-Bike-Klapprad Test und Elektro-Faltrad Vergleich 2026

Nachdem ich im ersten Teil dieses Beitrags die besten Elektro-Klappräder miteinander verglichen, vorgestellt und meine Testsieger gekürt habe, erhältst du im zweiten Teil die wichtigsten Hintergrundinformationen rund um E-Bikes, E-Bike-Klappräder und Falträder.

Unter anderem beantworte ich die Fragen:

  • Welche Qualitätsunterschiede gibt es?
  • Wie hoch ist die maximale Geschwindigkeit?
  • Was macht einen guten E-Bike-Akku aus?
  • Welcher Motor ist empfehlenswert?
  • Welche maximalen Reichweiten sind mit einem E-Bike Faltrad möglich?

1. Was ist dein Einsatzgebiet?

Es gibt nicht das eine Elektro-Klapprad, das für alle Nutzer gleichermaßen geeignet ist. Vielmehr hängt die richtige Wahl stark davon ab, wie und wo du dein Rad einsetzen möchtest. Deshalb solltest du dir vor dem Kauf überlegen, welches Einsatzgebiet für dich im Vordergrund steht. Grundsätzlich lassen sich drei typische Einsatzbereiche unterscheiden:

  1. Zum Pendeln und für Ausflüge mit der Bahn: Wenn du dein Klapprad täglich nutzt und regelmäßig mit in Bus oder Bahn nimmst, sollte es möglichst leicht sein und einen guten Klappmechanismus besitzen. So kannst du es im Alltag schnell zusammenfalten und einfach transportieren. Reichweite und maximaler Komfort spielen hier eine eher untergeordnete Rolle.
  2. Für längere Fahrten im Urlaub oder am Wochenende: Planst du längere Touren, kommt es vor allem auf Reichweite, Komfort und Fahrverhalten an. Ein leistungsstarker Akku, eine gute Federung und eine angenehme Sitzposition sind hier deutlich wichtiger als ein möglichst kompaktes Faltmaß.
  3. Für Fahrten in der Stadt oder auf Waldwegen: Auch der Untergrund spielt eine wichtige Rolle. In der Stadt reichen schmale Reifen und eine einfache Ausstattung völlig aus. Möchtest du hingegen regelmäßig auf Wald- oder Feldwegen unterwegs sein, solltest du auf breitere Reifen und eine Federung achten, um mehr Komfort und Sicherheit zu haben.

2. Welche Qualitätsunterschiede gibt es?

E-Bike Klapprad Testsieger hochwertiges Modell mit guter Ausstattung und Verarbeitung
Hochwertige E-Bike-Klappräder aus dem Test überzeugen mit besserer Verarbeitung, Ausstattung und Reichweite

Die Elektro-Klappräder aus meinem Test lassen sich grob in drei Qualitätsklassen einteilen. Der größte Unterschied liegt im Preis. Gleichzeitig zeigen sich auch bei Verarbeitung, Komponenten und Fahrgefühl deutliche Unterschiede.

  1. Modelle für Einsteiger: Einsteigermodelle sind für etwa 500 bis 1.100 Euro erhältlich. Die Ausstattung ist auf den ersten Blick oft umfangreich, allerdings sind die verbauten Komponenten meist einfacher gehalten. So besteht der Kettenschutz häufig aus Kunststoff, es kommen einfache Felgenbremsen zum Einsatz und auch die Motorleistung ist eher begrenzt.
  2. Modelle der Mittelklasse: Modelle der Mittelklasse liegen preislich zwischen etwa 1.100 und 2.000 Euro. Hier bekommst du bereits eine deutlich bessere Verarbeitung und teilweise hochwertige Komponenten wie mechanische Scheibenbremsen. Auch die Motoren bieten spürbar mehr Leistung und sorgen für ein angenehmeres Fahrgefühl.
  3. Luxusmodelle: Für etwa 2.000 bis 5.000 Euro erhältst du hochwertige E-Bike-Klappräder mit sehr guter Verarbeitung und Komponenten von namhaften Herstellern. Komfort, Fahrverhalten und Ausstattung sind auf einem deutlich höheren Niveau. Auch die Akkukapazität fällt größer aus, sodass Reichweiten von bis zu 100 Kilometern möglich sind.

3. Welche Ausstattungsmerkmale sind erhältlich?

Die Ausstattung von E-Bike-Klapprädern ist sehr unterschiedlich und hat einen großen Einfluss auf Komfort, Fahrverhalten und Einsatzmöglichkeiten. Deshalb solltest du dir vor dem Kauf genau anschauen, welche Komponenten für dich wirklich wichtig sind. Im Folgenden zeige ich dir die wichtigsten Ausstattungsmerkmale und worauf du dabei achten solltest.

3.1 Räder: Kleines Faltmaß oder viel Komfort

E-Bike Klapprad 20 Zoll Räder mit breiten Kenda Reifen für mehr Komfort und Grip
20 Zoll Räder mit breiten Reifen sorgen für einen guten Kompromiss aus Komfort, Grip und Faltmaß

Bei der Wahl der Räder entscheidest du dich im Grunde zwischen einem möglichst kleinen Faltmaß und geringem Gewicht oder mehr Komfort und einem besseren Fahrgefühl.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Räder sind, desto kompakter und leichter ist das Klapprad. Größere Räder sorgen dagegen für mehr Komfort und ein ruhigeres Fahrverhalten.

Die meisten E-Bike-Klappräder sind mit 20 Zoll Rädern ausgestattet, da sie einen guten Kompromiss bieten. Alternativ gibt es Modelle mit 16 Zoll für ein besonders kleines Faltmaß oder mit 26 Zoll für mehr Komfort.

Auch die Reifenbreite spielt eine Rolle. Schmale Reifen mit etwa 1,75 bis 2 Zoll eignen sich für die Stadt und sparen Gewicht. Breitere Reifen mit 3 bis 4 Zoll bieten mehr Komfort und Grip, sind aber schwerer (siehe Bild oben vom MYVELO Palma & Rio).

Tipp: Achte auf Reifen mit Pannenschutz, um im Alltag möglichst sorgenfrei unterwegs zu sein.

3.2 Bremsen: Wichtige Komponente beim E-Bike-Klapprad

E-Bike Klapprad Felgenbremse V-Brake einfaches Bremssystem im Vergleich
Felgenbremsen sind günstig und leicht, bieten aber weniger Bremskraft als Scheibenbremsen

Die meisten E-Bike-Klappräder unterstützen dich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Bergab sind jedoch schnell auch 30 bis 40 km/h möglich. Deshalb solltest du bei einem E-Bike Klapprad im Test besonders auf gute Bremsen achten. Grundsätzlich kommen bei E-Bike-Klapprädern drei Bremsarten zum Einsatz:

  1. Felgenbremsen:
    • Bremsen durch Reibung an der Felge des Rades.
    • Leicht, günstig und einfach zu warten.
    • Weniger effektiv bei Nässe und hoher Belastung, da die Bremskraft von der Felge abhängt.
  2. Mechanische Scheibenbremsen:
    • Bremsen durch eine Scheibe (Rotor) am Rad, betätigt durch ein Bowdenzug-System.
    • Höhere Bremskraft als Felgenbremsen und bessere Leistung bei Nässe.
    • Etwas wartungsintensiver, da sich die Bowdenzüge mi der Zeit dehnen können.
  3. Hydraulische Scheibenbremsen:
    • Nutzen Hydraulikflüssigkeit zur Übertragung der Bremskraft.
    • Beste Bremskraft und sehr gute Dosierbarkeit, auch bei schwierigen Bedingungen.
    • Weniger Wartung nötig, dafür aufwendiger und teurer in der Reparatur.

3.3 Motor: Das Herzstück vom E-Bike-Klapprad

E-Bike Klapprad Motor Bosch Active Line Plus leistungsstarker Mittelmotor
Ein hochwertiger Motor wie der Bosch Active Line sorgt für ein natürliches Fahrgefühl und zuverlässige Unterstützung

Beim Motor solltest du vor allem die folgenden vier Punkte beachten:

1. Motorposition

Die Position des Motors beeinflusst das Fahrverhalten deutlich. Ein Mittelmotor sorgt für eine ausgewogene Balance und ein natürliches Fahrgefühl, besonders bei Steigungen. Der Heckmotor bietet eine direkte Kraftübertragung und eignet sich gut für sportliche Fahrten oder höhere Lasten. Ein Frontmotor ist eine günstige Alternative, hat jedoch weniger Traktion, vor allem bei Anstiegen.

2. Leistung und Drehmoment

Leistung (Watt) und Drehmoment (Nm) bestimmen, wie stark dich dein E-Bike-Klapprad unterstützt. In der EU sind 250 Watt für die Straßenzulassung üblich. Ein Drehmoment von 25 bis 40 Nm reicht für flache Strecken, während 40 Nm oder mehr bei Steigungen und anspruchsvollen Strecken sinnvoll sind.

Merke: Je höher das Drehmoment, desto stärker ist die Unterstützung und desto mehr Fahrspaß hast du.

3. Motorsteuerung (Sensorik)

Die Sensorik bestimmt, wie der Motor deine Tretbewegung unterstützt. Ein Drehmomentsensor reagiert auf die eingesetzte Kraft und sorgt für ein sehr natürliches Fahrgefühl. Ein Trittfrequenzsensor erkennt nur die Pedalbewegung, ist günstiger, aber weniger fein abgestimmt. Er eignet sich eher für entspannte Fahrten. In meinem Artikel Trittfrequenzsensor oder Drehmomentsensor bin ich auf dieses Thema ausführlich eingegangen.

4. Hersteller

Der Hersteller hat großen Einfluss auf Qualität und Zuverlässigkeit. Marken wie Bosch, Shimano, Brose oder Bafang stehen für bewährte Technik, guten Service und eine solide Ersatzteilversorgung. Günstige No-Name-Motoren können hier Schwächen zeigen und sind eher für einfache Anforderungen geeignet.

3.4 Akku: Geringes Gewicht oder hohe Reichweite

E-Bike Klapprad Akku im Rahmen integriert beim Engwe Modell mit hoher Kapazität
Der Akku im Rahmen sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und ein aufgeräumtes Design

Neben dem Motor ist der Akku einer der wichtigsten Bestandteile in meinem E-Bike-Klapprad Test. Er versorgt den Motor mit Energie und bestimmt, wie weit du mit einer Akkuladung kommst.

Die Akkukapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben und lässt sich mit der Formel Volt × Ampere berechnen. Die Modelle aus meinem Test liegen meist zwischen 300 und 900 Wh.

Merke: Je größer die Akkukapazität, desto höher ist die Reichweite. Gleichzeitig steigen aber auch Gewicht und Preis.

Auch die Position des Akkus spielt eine Rolle, vor allem für Fahrverhalten und Handhabung:

  • Im Rahmen integriert: Sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und ein modernes Design, ist aber oft etwas umständlicher zu entnehmen.
  • Hinter dem Sattelrohr: Leicht zugänglich und praktisch im Alltag, kann aber den Schwerpunkt nach hinten verlagern.
  • Auf dem Gepäckträger: Gut erreichbar und platzsparend, allerdings kann das zusätzliche Gewicht die Handhabung beeinträchtigen.

Welche Lösung am besten ist, hängt von deinem Einsatzgebiet und deinen persönlichen Vorlieben ab.

3.5 Bordcomputer: Steuerung und Informationen

E-Bike Klapprad Bordcomputer Display mit Geschwindigkeit und Akkustand
Der Bordcomputer zeigt dir Geschwindigkeit, Akkustand und wichtige Fahrdaten auf einen Blick

Über den Bordcomputer steuerst du dein E-Bike-Klapprad und wählst die Unterstützungsstufen aus. Außerdem kannst du darüber das Licht ein- und ausschalten. Auf dem Display werden dir wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, Akkustand und zurückgelegte Strecke angezeigt. Bei den meisten Modellen aus meinem E-Bike-Klapprad Test sind die Bordcomputer gut und intuitiv bedienbar, sodass du hier kaum Unterschiede beachten musst.

3.6 Gewicht – Faltmaß – Klappmechanismus

E-Bike Klapprad zusammengefaltet am Bahnsteig kompakt für den Transport
Ein kompaktes Faltmaß ist ideal, wenn du dein E-Bike-Klapprad mit in Bus oder Bahn nehmen möchtest

Wenn du meinen Ratgeber aufmerksam gelesen hast, dann hast du sicherlich mitbekommen, dass das Faltmaß und das Gewicht von den einzelnen verbauten Komponenten abhängig ist. Beispielsweise von den Rädern und Reifen, vom Motor und Akku sowie von der Akkuposition.

Beim Kauf solltest du dir überlegen, wie wichtig dir ein kleines Faltmaß und ein geringes Gewicht sind. Legst du mehr Wert auf Komfort und Fahrspaß, musst du in der Regel ein höheres Gewicht in Kauf nehmen. Möchtest du dein E-Bike-Klapprad dagegen einfacher transportieren oder mit in die Bahn nehmen, sind leichte und kompakte Modelle im Vorteil.

Die leichten Elektro-Klappräder aus meinem Test wiegen etwa 20 Kilogramm. Modelle mit mehr Komfort und größerem Akku können hingegen bis zu 30 Kilogramm wiegen.

Möchtest du dein Klapprad regelmäßig mit in die Bahn nehmen, solltest du besonders auf einen guten Klappmechanismus achten. Tern und MYVELO bieten hier sehr gute Lösungen mit stabilen Scharnieren und Schnellspannern, während Einsteigermodelle oft etwas umständlicher sind und mehr Handgriffe erfordern.

3.7 Federung: Komfort für Bares

E-Bike Klapprad mit Federgabel für mehr Komfort auf unebenen Strecken
Eine Federgabel sorgt beim E-Bike-Klapprad für deutlich mehr Komfort auf unebenen Wegen

Nicht alle E-Bike-Klappräder sind mit einer Federung ausgestattet. Sie gehört zu den Komponenten, die zwar sehr angenehm sind, aber nicht zwingend erforderlich. Musst du auf dein Budget achten, kannst du auf eine Federung verzichten. Möchtest du dagegen längere Strecken zurücklegen oder mehr Komfort haben, lohnt sich eine Federung deutlich.

Viele Modelle aus meinem Test sind mit einer Federgabel an der Vorderachse ausgestattet. Diese lässt sich meist über ein Rädchen einstellen oder bei Bedarf auch komplett blockieren. Darüber hinaus verfügen einige Modelle über eine gefederte Sattelstütze. Mein Testsieger, das MYVELO Berlin, ist sogar mit einer Parallelogramm-Sattelstütze ausgestattet. Diese sorgt für besonders hohen Komfort.

3.8 Licht: Sehen und gesehen werden

E-Bike Klapprad Rücklicht eingeschaltet für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Ein helles Rücklicht sorgt dafür, dass du mit deinem E-Bike-Klapprad auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut gesehen wirst

Alle E-Bike-Klappräder aus meinem Test sind mit einer Lichtanlage ausgestattet. Das ist wichtig, damit du im Straßenverkehr auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut gesehen wirst. Außerdem ist eine funktionierende Beleuchtung Voraussetzung für die StVZO-Zulassung.

Hochwertige Modelle verfügen über Vorder- und Rücklicht, die sich bequem über den Bordcomputer ein- und ausschalten lassen. Einige Modelle, wie die MYVELO Klappräder, sind zusätzlich mit einem Bremslicht ausgestattet. Das erhöht die Sicherheit und sorgt gleichzeitig für einen modernen Look.

Bei einigen Einsteigermodellen ist die Bedienung weniger komfortabel. Hier lässt sich oft nur das Vorderlicht über den Bordcomputer steuern, während das Rücklicht direkt am Gehäuse eingeschaltet werden muss. Das ist im Alltag etwas umständlich gelöst.

3.9 Möglicher Stauraum für dein Gepäck

E-Bike Klapprad mit Frontkorb für Gepäck und Einkäufe
Ein Frontkorb ist ideal, um Rucksack oder Einkäufe direkt am E-Bike-Klapprad zu transportieren

In meinem E-Bike-Klapprad Test 2026 sind mir drei typische Möglichkeiten aufgefallen, wie du Gepäck transportieren kannst: Gepäckträger, Rücksitzbank oder Korb.

  • Die meisten Modelle sind mit einem Gepäckträger ausgestattet. Diese sind oft für bis zu 25 Kilogramm ausgelegt. Unterschieden wird zwischen Varianten mit oder ohne Spanner. Meiner Meinung nach ist ein Gepäckträger mit Spanner die bessere Wahl, da du dein Gepäck einfacher sichern kannst.
  • Einige Modelle, wie das Hitway BK6S, verfügen über eine Rücksitzbank. Theoretisch kannst du darauf eine Person mitnehmen. In der Praxis ist das jedoch wenig sinnvoll, da kleinere Kinder sich nicht ausreichend festhalten können und größere Personen schnell zu schwer sind.
  • Das Engwe L20 SE und das Vakole Y20 Pro sind zusätzlich mit einem Frontkorb ausgestattet. Das ist sehr praktisch, um Rucksack oder Einkäufe zu transportieren. Der Nachteil ist, dass sich das Faltmaß vergrößert. Für den Transport im Auto lässt sich der Korb jedoch meist einfach abnehmen.

3.10 Weitere Kleinteile mit unterschiedlicher Qualität

E-Bike Klapprad Details wie Schutzblech Bremse und Reifen mit unterschiedlicher Qualität
Auch bei kleinen Komponenten wie Schutzblechen, Bremsen und Reifen zeigen sich deutliche Qualitätsunterschiede

Auch bei kleineren Komponenten gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Dazu gehören unter anderem die Klingel, Reflektoren, der Ständer, der Kettenschutz und die Schutzbleche. Je nach Verarbeitung und Material können diese Teile stabiler, langlebiger und leiser sein oder im Alltag eher klappern und schneller verschleißen.

4. Was kostet ein E-Bike-Faltrad?

Der Preis für ein E-Bike-Klapprad kann stark variieren. Entscheidend sind vor allem Motorleistung, Akkukapazität und Ausstattung wie Federung oder Bremsen.

Grundsätzlich bewegen sich die meisten Modelle aus meinem E-Bike-Klapprad Test in einem Bereich von etwa 500 € bis 5.000 € und lassen sich in drei Kategorien einteilen:

4.1 Einsteigermodelle (Empfehlung: Vakole VT 4)

Einsteigermodelle bekommst du bereits für etwa 500 € bis 1.100 €. Die Ausstattung ist oft solide, jedoch werden meist einfachere Komponenten verbaut. Typisch sind Felgenbremsen, kleinere Akkus und insgesamt eine einfachere Verarbeitung.

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

4.2 Mittelklassemodelle (Empfehlung: Fiido X)

Im Bereich von etwa 1.100 € bis 2.000 € bekommst du deutlich mehr Qualität und Komfort. Viele Modelle sind hier bereits mit hydraulischen Scheibenbremsen, besseren Akkus und moderner Ausstattung ausgestattet. Das sorgt für mehr Reichweite und ein angenehmeres Fahrgefühl.

Fiido X: Unschlagbare Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll breiten Reifen (CST), App-Steuerung
  • Gewicht: 19,8 kg netto, 22,6 kg im Test mit Zubehör
  • Faltmaß mit Flach-Lenker: 87 x 40 x 74 cm (Gesamt: 201 cm)
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 30 Nm (Drehmomentsensor)
  • Akku: 417,6 Wh (36 V * 11,6 Ah), wechselbar in der Sattelstange
  • 60 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Magnesium-Legierung, zügiger Faltvorgang, klappbare Pedalen
  • rutschfeste Griffe, wenige Kabel, gepolsterter VELO Vakuum-Sattel
  • Klingel, Vorder- und Rücklicht, verstellbarer Vorbau, StVZO-konform
  • Optional mit Schutzblechen, Gepäckträger und Riser-Lenker
  • Geeignet für: 147 cm bis 195 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht

4.3 Profiräder und Luxusmodelle (Empfehlung: MYVELO Berlin)

Ab etwa 2.000 € bis 5.000 € findest du hochwertige E-Bike-Klappräder mit sehr guter Verarbeitung und umfangreicher Ausstattung. Hier bekommst du maximale Reichweite, hohen Komfort und ein insgesamt deutlich besseres Fahrerlebnis.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

5. Wie schwer ist ein Elektro-Klapprad?

E-Bike Klapprad im Test mit Fahrer am See leichtes und kompaktes Modell
Leichte E-Bike-Klappräder lassen sich einfach fahren und transportieren

Das Gewicht eines Elektro-Klapprads hängt stark von der Ausstattung ab. Sehr leichte Modelle wiegen inklusive Akku etwa 16 bis 20 Kilogramm. Beispielsweise bringt das BTWIN Fold Light 1 Second nur 18,9 Kilogramm auf die Waage, das Fiido X aus meinem Test liegt bei 19,8 Kilogramm.

Mit zunehmender Ausstattung steigt in der Regel auch das Gewicht. Breitere Reifen, eine Federung oder ein größerer Akku wirken sich entsprechend aus. Die meisten Modelle aus meinem Test wiegen daher zwischen 20 und 26 Kilogramm. Fatbikes mit 4 Zoll breiten Reifen können sogar bis zu 30 Kilogramm wiegen.

6. Welche Hersteller bieten E-Bike-Klappräder an?

Wenn du ein E Bike Klapprad kaufen möchtest, hast du die Wahl zwischen vielen verschiedenen Klapprad Herstellern. Dabei reicht das Angebot von günstigen Einsteigermarken bis hin zu hochwertigen Premium Anbietern. Im E Bike Klapprad Test sind unter anderem folgende Klapprad Hersteller vertreten:

  • Bekannte und etablierte Klapprad Hersteller: MYVELO, Tern, Hercules, Bergamont, Bosch
  • Beliebte Marken im mittleren Preissegment: NCM, Zündapp, Grundig, Fiido, Engwe,
  • Günstige und weniger bekannte Klapprad Hersteller: GUNAI, SAMEBIKE, onebot, CITYSPORTS, CHRISSION, GermanXia, Yadea, AQULIA, Jeep

7. Wie weit fährt ein E-Bike-Faltrad mit einer Akkuladung?

E-Bike-Klapprad Reichweite im Test mit aufgezeichneter Strecke und Fahrdaten
Im E-Bike-Klapprad Test zeigt sich die tatsächliche Reichweite anhand realer Fahrstrecken

Die Reichweite eines E-Bike-Klapprads hängt in erster Linie von der Akkukapazität ab. Diese wird in Wattstunden angegeben und lässt sich mit der Formel Volt mal Ampere berechnen. Je höher der Wert, desto weiter kommst du mit deinem E-Klapprad.

Zusätzlich wird die Reichweite von weiteren Faktoren beeinflusst. Dazu gehören Fahrergewicht und Zuladung, das Gesamtgewicht des Fahrrads, Reifendruck, Wetterbedingungen, Gelände sowie die gewählte Unterstützungsstufe.

Im E-Bike-Klapprad Test zeigen sich deutliche Unterschiede: Einfache Modelle schaffen oft nur etwa 20 Kilometer, während hochwertige Modelle bis zu 100 Kilometer mit einer Akkuladung erreichen können.

8. Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Im Alltag wird oft von E-Bike gesprochen, gemeint ist aber fast immer ein Pedelec. Ein Pedelec unterstützt dich nur beim Treten bis maximal 25 km/h. Deshalb gilt es rechtlich als Fahrrad und du benötigst weder Führerschein noch Versicherung. Ein echtes E-Bike fährt auch ohne Treten per Knopfdruck. Dadurch gelten strengere Vorschriften, weshalb diese Modelle deutlich seltener sind.

9. Klapprad oder E-Klapprad – Was passt besser zu dir?

Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du dir überlegen, ob ein klassisches Klapprad oder ein E-Bike-Klapprad besser zu dir passt. Ein normales Klapprad ist leichter, günstiger und wartungsärmer. Es eignet sich vor allem für kurze Strecken in der Stadt oder wenn du dein Rad häufig tragen und mit in die Bahn nehmen möchtest.

Ein E-Bike-Klapprad bietet dir deutlich mehr Komfort. Der Motor unterstützt dich beim Treten, sodass du längere Strecken, Steigungen und Gegenwind deutlich entspannter meisterst. Dafür sind diese Modelle schwerer und teurer.

Am Ende hängt die Entscheidung von deinem Einsatzgebiet ab: Für kurze, einfache Strecken reicht ein klassisches Klapprad. Möchtest du regelmäßig längere Touren fahren oder mehr Komfort, ist ein E-Bike-Klapprad die bessere Wahl.

10. Wie wird ein Klapprad zusammengeklappt?

E-Bike-Klapprad zusammengeklappt am Bahnhof kompakt für den Transport
Ein zusammengeklapptes E-Bike-Klapprad lässt sich einfach transportieren und mit in die Bahn nehmen

Ein E-Bike-Klapprad lässt sich in wenigen Handgriffen zusammenklappen. Bei den meisten Modellen läuft das nach einem ähnlichen Prinzip ab:

  1. Pedalen bei Bedarf einklappen
  2. Schnellspanner lösen und Lenker sowie Sattel einschieben
  3. Lenker über das Scharnier einklappen
  4. Hauptscharnier öffnen und das Klapprad zusammenfalten

Tipp: Achte beim Zusammenklappen darauf, dass Kabel und Leitungen nicht eingeklemmt oder stark geknickt werden. So vermeidest du Schäden wie Kabelbrüche.

11. Was ist ein E-Bike-Fatbike-Klapprad?

E-Bike-Fatbike-Klapprad mit breiten Reifen im Test am Beispiel eines MYVELO Modells
E-Bike-Fatbike-Klappräder sind an ihren besonders breiten Reifen gut zu erkennen

Bei mehreren Modellen aus meinem Klapp-E-Bike Test und Vergleich 2026 handelt es sich um sogenannte E-Bike-Fatbike-Klappräder. Hierbei handelt es sich um einen Trend aus den Wäldern Nordamerikas, der mittlerweile auch in Europa angekommen ist. Ein E-Bike-Fatbike-Klapprad besteht aus drei Komponenten:

  1. Fatbike – Ein Fahrrad mit sehr dicken Reifen, die es ermöglichen, über Geröll, Schnee und Sand zu fahren.
  2. Faltrad – Ein Fahrrad, das mehrfach gefaltet werden kann und so ein sehr kleines Packmaß für den Transport bietet.
  3. E-Bike – Ein Fahrrad, das dich beim Treten mit Hilfe eines Motors unterstützt.

Ein E-Bike-Fatbike-Klapprad ist also ein Fahrrad, das gefaltet werden kann, dich beim Treten unterstützt und zusätzlich mit sehr dicken Reifen ausgestattet ist. Die meisten Modelle aus meinem E-Bike-Fatbike-Klapprad Test haben 20 Zoll Räder mit 3 bis 4 Zoll breiten Reifen.

E-Bike-Klapprad Fatbike: MYVELO Molinar

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 29,5 kg / Faltmaß: 100 x 57 x 78 cm (Gesamt: 235 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 70 cm (gemessen) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 672 Wattstunden (48 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 70 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / Kettenschutz
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

12. Gibt es auch ein Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse?

Viele Faltrad-Freunde bevorzugen keine Felgen- oder Scheibenbremse, sondern die gute alte Rücktrittbremse. Nur mit dem sogenannten Rücktritt fühlen sie sich bei 25 km/h sicher auf der Straße. Da es sich hierbei nicht um eine kleine Zielgruppe handelt, gibt es Hersteller, die auch Elektro-Klappräder mit Rücktrittbremse produzieren.

Nur ein Modell aus meinem E-Bike-Klapprad Test und Vergleich ist mit einem Rücktritt ausgestattet. Wenn du dich dafür interessierst, schau dir gerne meinen Artikel zum Thema Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse an. Dort findest du mein getestetes Modell sowie weitere Varianten mit Rücktritt.

E-Bike-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktritt (SAXXX Foldi Plus 2.0)

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen, Rahmenschloss
  • Gewicht: 21,3 kg / Faltmaß: 82 x 40 x 72 cm (Gesamt: 194 cm)
  • Vorderradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 281 Wh (36 V * 8 Ah), wechselbar unter dem Gepäckträger
  • 28 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Nexus 3-Gang Nabenschaltung mit Drehgriff
  • Zwei Felgenbremsen und zusätzlich eine Rücktrittbremse
  • Komfort-Sattel, Schaltwerkschutz, Schutzbleche, Rahmenschloss
  • Licht, Klingel, Reflektoren (Speichen), 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: ca. 160 cm bis 190 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht

Fazit – E-Bike-Klapprad Test 2026: Nicht nur der 20 Zoll Elektro-Klapprad Testsieger überzeugt

Über 10 Modelle habe ich für meinen E-Bike Klapprad Test 2026 ausführlich in der Praxis getestet. Mein Ergebnis zeigt, dass nicht nur mein Elektro-Klapprad Testsieger überzeugt, sondern auch weitere Modelle durchaus empfehlenswert sind. Dabei kommt es immer auf das richtige Einsatzgebiet an. Hier eine kurze Zusammenfassung der besten Modelle aus dem E-Bike Klapprad Test 2026:

  • Zum Pendeln sollte es möglichst leicht und kompakt sein. Hier bieten sich die Modelle Fiido X, SmartEC Camp20 sowie das MYVELO Zürich an.
  • Für lange Fahrten am Wochenende oder im Urlaub sollte es mehr Komfort und Fahrspaß sein. Dafür empfehle ich das Engwe L20 SE, das Vakole Y20 Pro oder das MYVELO Molinar.
  • Die beste Bewertung in meinem Test hat das MYVELO Berlin erhalten. Der moderne Allrounder bildet einen Kompromiss zwischen leicht sowie kompakt und hochwertig sowie komfortabel. Außerdem ist die maximale Reichweite recht ansehnlich.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

Die FAQ zum E-Bike-Klapprad Test und Elektro-Faltrad Vergleich

Im folgenden FAQ-Teil beantworte ich dir die häufigsten Fragen rund um den E-Bike-Klapprad Test. So erfährst du schnell, welche Modelle sich lohnen, worauf du beim Kauf achten solltest und welche Unterschiede es bei Akku, Reichweite und Ausstattung gibt.

#1 – Was kostet ein gutes E-Bike-Klapprad?

Ein gutes E-Bike-Klapprad bekommst du bereits ab etwa 600 Euro, doch in dieser Preisklasse musst du Abstriche bei Komfort, Gewicht und Ausstattung machen. In der Regel sind günstige Modelle schwerer, bieten einfachere Bremsen und eine geringere Reichweite. Für gelegentliche Fahrten oder kürzere Strecken können sie dennoch ausreichen (siehe Engwe T14 oder Finbike U1).

Wer jedoch regelmäßig unterwegs ist oder Wert auf Qualität legt, sollte mit Preisen ab etwa 1.000 bis 2.500 Euro rechnen. In diesem Bereich findest du Modelle mit besseren Akkus, leichteren Rahmen, stärkeren Motoren und einer deutlich besseren Verarbeitung. Auch wichtige Komfortmerkmale wie eine Federgabel, hydraulische Bremsen oder pannensichere Reifen sind dann meist dabei.

Achte beim Kauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf das Gesamtgewicht und das Fahrverhalten. Gerade bei hügeligem Gelände oder längeren Strecken macht sich ein durchdachtes und gut ausgestattetes Klapprad deutlich bemerkbar – unabhängig von der Preisklasse.

#2 – Wie viel wiegt ein E-Bike-Faltrad?

Das Gewicht eines E-Bike-Klapprads variiert stark – je nach Ausstattung und Bauweise. Leichte Modelle wiegen zwischen 15 und 20 Kilogramm, während voll ausgestattete Varianten mit dicken Reifen, Federung und großem Akku bis zu 30 Kilogramm oder mehr auf die Waage bringen können. Diese Faktoren beeinflussen das Gewicht besonders stark:

  • Rahmenmaterial (z. B. Aluminium, Stahl oder Magnesium)
  • Größe der Räder und Bauform
  • Motorleistung und -position
  • Akkukapazität und Einbauort
  • Zusätzliche Ausstattung wie Gepäckträger, Federung oder Lichtanlage

Wenn du das Rad häufig tragen, heben oder in Bus und Bahn mitnehmen möchtest, empfiehlt sich ein Modell mit maximal 22 Kilogramm Gesamtgewicht – vor allem bei 20-Zoll-Rädern. Für Touren oder Gelände darf es etwas mehr sein, solange der Fahrkomfort stimmt.

Denke auch daran: Größere Räder bieten mehr Fahrstabilität, erhöhen aber meist das Gewicht und den Preis. Hier gilt es, den richtigen Kompromiss zwischen Komfort, Transportabilität und Einsatzgebiet zu finden.

#3 – Wann benötigt ein E-Bike-Klapprad eine Straßenzulassung?

Ein E-Bike-Klapprad benötigt nur dann eine besondere Straßenzulassung, wenn es über die in der StVZO definierten Pedelec-Grenzen hinausgeht – also schneller fährt oder eine Anfahrhilfe über 6 km/h bietet. Solange dein Klapprad:

  • maximal 25 km/h mit Motorunterstützung fährt,
  • eine Tretunterstützung besitzt (also kein reines E-Mofa ist),
  • und eine Nenndauerleistung von 250 Watt nicht überschreitet,

zählt es rechtlich als Fahrrad und benötigt keine separate Straßenzulassung oder ein Versicherungskennzeichen. Damit darfst du es ohne Führerschein im öffentlichen Straßenverkehr nutzen – sofern es mit Licht, Klingel und Reflektoren gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ausgestattet ist.

Tipp: Achte beim Kauf darauf, dass in der Beschreibung steht „StVZO-konform“ oder „für den deutschen Straßenverkehr zugelassen“. Damit bist du auf der sicheren Seite – und ersparst dir mögliche Bußgelder.

#4 – Wie lange dauert der Aufbau eines E-Bike-Klapprads?

Die meisten E-Bike-Klappräder werden bereits weitgehend vormontiert geliefert. In der Regel musst du nur noch Lenker, Sattel und Pedale montieren – Werkzeuge und Anleitung sind meist im Lieferumfang enthalten. Bei vielen Modellen reicht es aus, ein paar Schrauben anzuziehen und den Akku zu laden bzw. einzusetzen.

Dank bebilderter Anleitungen oder sogar Video-Tutorials der Händler gelingt der Aufbau auch ohne technisches Vorwissen. In vielen Fällen bist du bereits in 10 bis 20 Minuten startklar. Achte darauf, die Montagehinweise genau zu befolgen – insbesondere bei sicherheitsrelevanten Teilen wie Bremsen und Beleuchtung.

Tipp: Plane nach dem Aufbau eine kurze Probefahrt ein, um Sitzposition, Bremsen und Schaltung optimal einzustellen. So startest du sicher und komfortabel in deine erste Fahrt.

#5 – Welche Reichweite hat das E-Bike-Klapprad?

Mit dem Fiido X bin ich im Test 60 km weit gekommen - ein sehr guter Wert
Mit dem Fiido X bin ich im Test 60 km weit gekommen – ein sehr guter Wert

Die Reichweite eines E-Bike-Klapprads hängt stark vom Akku, Fahrstil, Gelände und Gesamtgewicht ab. In der Praxis liegt die typische Reichweite bei E-Klapprädern zwischen 20 und 70 Kilometern pro Akkuladung. Modelle mit größerem Akku oder besonders effizientem Motor schaffen auch darüber hinaus. Allerdings beeinflussen viele Faktoren, wie weit du tatsächlich kommst:

  • Höheres Gewicht (z. B. Gepäck, schwere Fahrer:innen) reduziert die Reichweite
  • Steigungen, Gegenwind oder niedrige Temperaturen wirken sich ebenfalls negativ aus
  • Flaches Gelände und geringe Unterstützungsstufe erhöhen die Reichweite deutlich

Vakole Y20 Pro mit maximaler Reichweite im Test

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Fatbike-Reifen
  • Gewicht: 32,0 kg netto / 36,8 kg brutto ( Akku = 4,8 kg)
  • Faltmaß mit Korb: 92 L x 77 H x 64 B cm (Gesamt: 233 cm)
  • Einstiegshöhe: 40 cm / CE-Kennzeichnung für Motor, Akku & Fahrrad
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 60 Nm (Trittfrequenzsensor)
  • Akku: 960 Wh (48 V * 20 Ah) / Alternativ: 1.440 Wh (48 V * 30 Ah)
  • wechselbar - hinter der Sattelstange / gesichert mit Schloss
  • 80 bis 120 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano Speed 7-Gang Schaltung / hydraulische Scheibenbremsen
  • rutschfeste Griffe / gefedert und gepolsterter Sattel / Hupe (Klingel)
  • Vorder- und Rücklicht / Bremslicht sowie Blinker / StVZO-konform
  • Geeignet für: 165 cm bis 200 cm Körpergröße / 150 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

#6 – Welche Akkukapazität brauche ich beim E-Bike-Klapprad?

Die benötigte Akkukapazität hängt davon ab, wie oft und wie weit du fährst. Für kurze Stadtfahrten oder gelegentliche Nutzung reichen Akkus mit 250 bis 300 Wattstunden (Wh) meist aus. Wer jedoch längere Strecken zurücklegt oder regelmäßig unterwegs ist, sollte auf mindestens 400 bis 500 Wh setzen.

Als grobe Faustregel gilt:
100 Wh ermöglichen etwa 15 bis 20 Kilometer Reichweite – je nach Fahrweise, Gewicht, Gelände und Unterstützungsstufe.

Inzwischen bieten viele E-Bike-Klappräder Akkus mit 350 bis 600 Wh, was für den Alltag völlig ausreichend ist. Bei manchen Modellen sind sogar Akkus mit über 900 Wh möglich – ideal für lange Touren oder bergiges Gelände.

E-Fatbike-Klapprad 4 Zoll: MYVELO Palma

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll breiten Kenda Fat-Tire-Reifen
  • Gewicht: 26,5 kg / Faltmaß: 110 x 52 x 79 cm (Gesamt: 241 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 bzw. 70 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 80 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 950 Wattstunden (48 V * 19,8 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 80 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Kettenschutz, gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: 155 cm bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

#7 – Was ist der Unterschied zwischen E-Bike-Klapprad und Faltrad?

Ein Klapprad lässt sich meist nur an einer Stelle im Rahmen zusammenklappen, während sich ein Faltrad deutlich kompakter falten lässt – inklusive Lenker, Pedalen und oft auch der Sattelstütze. Beide können elektrisch sein, unterscheiden sich aber in der Bauweise. Falträder eignen sich ideal für Bahn und Büro, Klappräder punkten beim Camping oder im Alltag durch einfaches Handling und oft niedrigeren Preis.

#8 – Welches Zubehör bekomme ich für das E-Bike-Falt- oder Klapprad?

Je nach Einsatzgebiet ist ein Korb sehr praktisch für dein Gepäck
Je nach Einsatzgebiet ist ein Korb sehr praktisch für dein Gepäck

Zum sinnvollen Zubehör zählen vor allem ein Seitenständer, Gepäckträger oder ein Lenkerkorb, wenn du regelmäßig Einkäufe oder Taschen transportierst. Für mehr Komfort auf längeren Strecken lohnt sich ein ergonomischer Gelsattel, idealerweise passend zum eigenen Körperbau. Praktisch sind außerdem Regenschutz für den Sattel, Luftpumpe, Reparaturset und eine gute Beleuchtung – falls dein Modell nicht komplett StVZO-konform ist. Auch gummierte Griffe, ein robustes Schloss und ein passender Fahrradhelm sollten nicht fehlen. So bist du sicher, bequem und alltagstauglich unterwegs.

#9 – Welche Rahmenhöhe brauche ich beim E-Bike-Klapprad?

Die Rahmenhöhe beeinflusst deinen Fahrkomfort, ist bei Klapprädern aber oft weniger entscheidend als bei klassischen Fahrrädern. Viele E-Klappräder sind Einheitsgrößen mit verstellbarem Sattel und Lenker, sodass sie sich für Körpergrößen zwischen ca. 150 cm und 195 cm anpassen lassen. Als grobe Orientierung gilt:

  • bis 165 cm Körpergröße: Rahmenhöhe ab ca. 16 Zoll
  • 165–175 cm: ca. 17–18 Zoll
  • ab 180 cm: 18–20 Zoll oder mehr

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

#10 – Brauche ich eine Versicherung für mein E-Bike-Klapprad?

Eine Versicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, kann aber sinnvoll sein – vor allem bei hochwertigen Modellen. Viele Hausratversicherungen decken Fahrraddiebstahl mit ab, allerdings oft nur bei Einbruch oder mit Einschränkungen. Wer sein Klapprad häufig draußen abstellt oder mit in den Zug nimmt, sollte über eine spezielle E-Bike-Versicherung nachdenken.

Auch eine private Haftpflichtversicherung ist wichtig, da sie Schäden gegenüber Dritten absichert – z. B. bei Unfällen mit Personen. Achtung: Nicht jede Police schließt E-Bikes automatisch mit ein. Prüfe daher den Versicherungsumfang vorab genau.

#11 – Welche Geschwindigkeit hat ein E-Bike-Klapprad?

E-Bike-Klappräder – genauer gesagt Pedelecs – unterstützen dich beim Treten bis maximal 25 km/h. Sobald du schneller fährst, schaltet sich der Motor automatisch ab. Du kannst dann natürlich schneller fahren, aber ohne Motorunterstützung. Diese Begrenzung sorgt dafür, dass du das Rad führerscheinfrei und ohne Zulassung im Straßenverkehr nutzen darfst.

#12 – Kann ich den Akku bei jedem E-Bike-Klapprad entnehmen?

Nicht bei allen E-Bike-Klapprädern ist der Akku entnehmbar. Manche Modelle haben fest verbaute Akkus, was im Falle eines Defekts oder zum Laden in der Wohnung unpraktisch oder sogar teuer werden kann. Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass der Akku herausnehmbar und austauschbar ist. Das erleichtert nicht nur das Aufladen, sondern sichert auch die langfristige Nutzbarkeit deines Rades.

#13 – Wo und wie lagere ich den Akku für das Klapp- oder Faltrad richtig?

Mit der richtigen Lagerung vom Akku kannst du die Lebensdauer verlängern
Mit der richtigen Lagerung vom Akku kannst du die Lebensdauer verlängern

Lagere den Akku bei längerer Nichtbenutzung trocken, kühl (aber frostfrei) und bei Raumtemperatur, idealerweise in einer Brandschutzbox. Vermeide vollständiges Entladen oder Vollladen – ein Ladestand von etwa 40–60 % ist ideal für die Lagerung. Der Akku sollte nie in direkter Sonne, großer Hitze oder in der Nähe von entzündlichen Stoffen liegen. Auch im Winter sollte dein Rad nicht mit eingesetztem Akku draußen stehen.

#14 – Wie viel kostet ein Ersatzakku für ein E-Bike-Klapprad?

Ein Ersatzakku für ein E-Bike-Klapprad kostet je nach Modell und Kapazität zwischen 200 und 800 Euro. Hochwertige Akkus mit großer Reichweite und Markenqualität liegen im oberen Bereich. Ein zweiter Akku ist sinnvoll, wenn du oft unterwegs bist oder längere Ladezeiten überbrücken möchtest.

Elektro-Klapprad und E-Bike-Faltrad Empfehlung 2025/2026

Mein E-Bike Klapprad Test und Vergleich 2025/2026 zeigt, dass es sehr unterschiedliche Elektro-Falträder gibt. So sind einige mit geringem Gewicht und kleinen Faltmaß für Berufspendler ausgelegt, andere haben dicke Reifen und eine hohe Reichweite für ausgiebige Touren in der Natur. Meine Empfehlung aus meinem E-Bike Klapprad Test ist ein Allrounder. Es bietet dir solide Ausstattung mit einer guten maximalen Reichweite und kann trotzdem kompakt zusammengefaltet werden.

E-Bike-Klapprad Testsieger 2026: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 2,00 Zoll breiten Schwalbe Big Apple Reifen
  • Gewicht: 25 kg / Faltmaß: 87 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Einstiegshöhe: ca. 40 cm (geschätzt) / CE-Kennzeichnung
  • Bafang Hinterradmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wh (48 V * 10,5 Ah), wechselbar & gesichert im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Griffe aus veganem Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte NCX Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedale
  • Geeignet für: bis 195 cm Körpergröße / 130 kg Gewicht
  • Gutscheincode für MYVELO: klapprad-faltrad-test-50

Vakole VT4: Elektro-Klapprad für große Personen

  • 20 Zoll Räder mit 3 Zoll breiten Reifen sowie Reflektoren
  • Gewicht: 21,7 kg netto / 25,4 kg brutto ( Akku = 3,7 kg)
  • Faltmaß: 87 L x 68 H x 45 B cm (Gesamt: 200 cm)
  • Einstiegshöhe: 37+4 (Griff) cm / CE-Kennzeichnung
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 50 Nm Drehmoment
  • Akku: 468 Wh (36 V * 13 Ah), wechselbar und gesichert im Rahmen
  • 45 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / StVZO-konform
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht sowie Bremslicht
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen
  • Geeignet für: 160 cm bis 210 cm Körpergröße / 120 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

Letzte Aktualisierung am 23.05.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API