E-Bike-Klapprad Test: Der 20 Zoll Elektro Klapp- und Faltrad Testsieger 2024

E-Bike-Klapprad Test

Für meinen E-Bike-Klapprad Test habe ich über 10 moderne 20 Zoll Elektro-Klapp- und Falträder von namhaften Herstellern ausführlich getestet und bewertet. So konnte ich mir ein sehr gutes Bild über die aktuellen Modelle der Saison verschaffen und meinen E-Bike-Klapprad Testsieger küren.

Dieser Beitrag ist die Auswertung von meinem E-Bike-Klapprad Test und gleichzeitig möchte ich dir mit diesem Ratgeber wichtige Informationen für die Auswahl von einem Elektro-Klapprad mit auf den Weg geben. Hier gibt es nämlich speziell bei Qualität und Ausstattung sowie bei Motor und Akku einiges zu beachten.

Inhalt

E-Bike-Klapprad Test – Das Wichtigste in Kürze

  • Das beste Elektro-Klapprad und damit mein Testsieger ist das MYVELO Berlin. In der Mittelklasse überzeugt das smartEC Camp-20D und in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad das MYVELO Palma.
  • Vor dem Kauf solltest du dir überlegen, ob du ein Elektro-Klapprad für den Urlaub mit dem Auto oder zum Pendeln mit der Bahn möchtest und ob du auf Radwegen fahren oder durch den Wald düsen möchtest.
  • Für das Pendeln mit der Bahn sollte dein Klapprad möglichst leicht und kompakt sein. Für Fahrten durch das Gelände kann es ein Fatbike mit dicken Reifen und ordentlich Power sein. Gewicht spielt hier eine untergeordnete Rolle.
  • Die meisten E-Bikes haben 250 Watt Leistung. Interessant ist das Drehmoment. Je größer, desto besser ist die Power bzw. der Anzug. Meine Modelle aus dem Test haben ein Drehmoment  zwischen 25 und 65 Nm.
  • Beim Akku solltest du auf den Wert der Wattstunden achten (Volt*Ah=Wh). Je mehr Wh, desto größer ist die maximale Reichweite. Die Klappräder aus meinem Test haben 320 bis 950 Wh Akkukapazität.

E-Bike-Klapprad Testergebnis 2024

MYVELO Berlin - 9.4
MYVELO Zürich - 9.1
NCM Paris Plus - 9
MYVELO Palma - 8.9
MYVELO Molinar - 8.8
smartEC Camp20 - 8.6
Hitway BK6S - 8.3
SAXONETTE Compact - 8.3
Fischer FR 18 - 8.3
Zündapp Z101 - 7.9

8.7

von 10

Durchschnittliche Bewertung im Test:

E-Bike-Klapprad Test – Der Testsieger und die besten Modelle nach meiner Bewertung

Damit ich dir unabhängige und ehrliche Informationen liefern kann, habe ich mir einige Modelle aus meinem E-Bike-Klapprad Test vor Ort beim Hersteller angeguckt und getestet. Die anderen habe ich mir alle selber gekauft, um sie dann ausführlich unter die Lupe nehmen zu können. Ich wurde dafür von keinem Hersteller bezahlt oder in einer anderen Weise vergütet! Damit ich die Falt- und Klappräder gerecht bewerten konnte, mussten sie sich in den folgenden fünf Kategorien beweisen:

  1. Qualität & Verarbeitung
  2. Motor, Akku & Reichweit
  3. Ausstattung & Zubehör
  4. Komfort & Fahrspaß
  5. Maße & Gewicht

Im folgenden Abschnitt findest du alle Modelle aus meinem Elektro-Klapprad Test mit einer kurzen Beschreibung sowie den wichtigsten technischen Daten. Ich habe sie sortiert nach meiner Bewertung – beginnend mit meinem Testsieger. Da die Preisspanne von 700 Euro bis über 3000 Euro reicht, habe ich in unterschiedlichen Klassen einen Testsieger gekürt. Als erstes ein Vergleich der 5 interessantesten Modelle:

Modell
Testsieger
Berlin
sehr kompakt
Zürich
Preistipp
Camp-20H
Fatbike Tipp
Palma
Molinar
E-Bike-Klapprad Test 2024
Elektro-Klapprad Berlin MYVELO
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
smartEC Camp-20H
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
myvélo Molinar
Hersteller
MYVELO
MYVELO
smartEC
MYVELO
MYVELO
Radgröße
20 x 1,95 Zoll
20 x 2,13 Zoll
20 x 1,95 Zoll
20 x 4,0 Zoll
20 x 4,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
7-Gang Shimano
Gewicht
24 kg
22 kg
23,1 kg
26,5 kg
29,5 kg
Faltmaß in cm
87 x 38 x 80
87 x 68 x 40
85 x 77 x 47
110 x 52 x 79
110 x 52 x 79
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
mechanische Scheibenbremsen
mechanische Scheibenbremsen
mechanische Scheibenbremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
195 cm / 130 kg
195 cm / 125 kg
195 cm / 130 kg
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (35 Nm, 250 Watt)
Bafang (35 Nm, 250 Watt)
XOFO (45 Nm, 250 Watt)
Bafang (65 Nm, 250 Watt)
Bafang (65 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
504 Wh
562 Wh
950 Wh
672 Wh
Reichweite
40 bis 80 km
40 bis 90 km
40 bis 100 km
40 bis 100 km
40 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr viel Fahrspaß und Komfort im Test
sehr leicht & kompakt für die Bahn
sehr große Ausstattung, viel Komfort
viel Fahrspaß, sehr gute Qualität
sehr viel Fahrspaß & Komfort
Preis
2.199,00 EUR
1.999,00 EUR
1.099,00 EUR
2.649,00 EUR
2.990,00 EUR
Testsieger
Modell
Berlin
E-Bike-Klapprad Test 2024
Elektro-Klapprad Berlin MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 1,95 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
24 kg
Faltmaß in cm
87 x 38 x 80
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (35 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
Reichweite
40 bis 80 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr viel Fahrspaß und Komfort im Test
Preis
2.199,00 EUR
Testbericht
Anbieter
sehr kompakt
Modell
Zürich
E-Bike-Klapprad Test 2024
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 2,13 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
22 kg
Faltmaß in cm
87 x 68 x 40
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (35 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
504 Wh
Reichweite
40 bis 90 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr leicht & kompakt für die Bahn
Preis
1.999,00 EUR
Testbericht
Anbieter
Preistipp
Modell
Camp-20H
E-Bike-Klapprad Test 2024
smartEC Camp-20H
Hersteller
smartEC
Radgröße
20 x 1,95 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
23,1 kg
Faltmaß in cm
85 x 77 x 47
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 125 kg
Motor
XOFO (45 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
562 Wh
Reichweite
40 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr große Ausstattung, viel Komfort
Preis
1.099,00 EUR
Testbericht
Anbieter
Fatbike Tipp
Modell
Palma
E-Bike-Klapprad Test 2024
Elektro-Klapprad Palma MYVELO
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 4,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
26,5 kg
Faltmaß in cm
110 x 52 x 79
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (65 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
950 Wh
Reichweite
40 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
viel Fahrspaß, sehr gute Qualität
Preis
2.649,00 EUR
Testbericht
Anbieter
Modell
Molinar
E-Bike-Klapprad Test 2024
myvélo Molinar
Hersteller
MYVELO
Radgröße
20 x 4,0 Zoll
Gänge
7-Gang Shimano
Gewicht
29,5 kg
Faltmaß in cm
110 x 52 x 79
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
max. Fahrer
195 cm / 130 kg
Motor
Bafang (65 Nm, 250 Watt)
Akkukapazität
672 Wh
Reichweite
40 bis 100 km
Schutzbleche
Licht
Gepäckträger
Verkehrssicher
Besonderheit
sehr viel Fahrspaß & Komfort
Preis
2.990,00 EUR
Testbericht
Anbieter

1. MYVELO Berlin: Mein E-Bike-Klapprad Testsieger mit 20 Zoll & maximalen Komfort (Bewertung: 9,4 von 10)

Der E-Bike-Klapprad 20 Zoll Testsieger
Der E-Bike-Klapprad 20 Zoll Testsieger

Mein aktueller E-Bike-Klapprad Testsieger ist mit 9,4 von 10 möglichen Punkten das Berlin von MYVELO. Das 20 Zoll Klapprad ist mit 1,95 Zoll breiten Kenda-Reifen ausgestattet. Diese verfügen über eine spezielle Pannenschutzschicht. Für die nötige Sicherheit bei über 25 km/h sorgen zwei hochwertige hydraulische Scheibenbremsen. Die Vordergabel ist mit einer komfortablen Federung versehen.

Der Motor von Bafang befindet sich in der Hinterradnabe und verfügt über 250 Watt Leistung und ein Drehmoment von 45 Newtonmeter. Letzteres sorgt für eine guten Anzug und damit für ausreichend Fahrspaß. Der Akku vom MYVELO Berlin befindet sich im Rahmen. Er lässt sich zum Laden herausnehmen und bietet dir gute 504 Wattstunden (36 Volt * 14 Amperestunden). Die maximale Reichweite liegt bei um die 70 Kilometer.

Am Lenker befindet sich ein Bordcomputer. Mit diesem schaltest du das E-Bike Klapprad ein und steuerst die Unterstützungsstufen. Außerdem kannst du dem LCD-Display wichtige Informationen, wie die aktuelle Geschwindigkeit, die gefahrenen Kilometer und den Akkustand, entnehmen. Links neben dem Bordcomputer befindet sich die Schiebehilfe. Diese ist sehr stark und dadurch eine praktische Hilfe zum Anfahren am Berg.

Wie sich das MYVELO Berlin im Test geschlagen hat, kannst du meinem ausführlichen Testbericht entnehmen. Dort findest du auch Angaben zum Gewicht, Faltmaß und weiteren Ausstattungsmerkmalen, wie die besondere Sattelfederung und das Bremslicht. Auch wie sich die Bewertung der einzelnen Kategorien zusammensetzt, erfährst du in meinem Bericht.

E-Bike-Klapprad Testsieger: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen mit Pannenschutzschicht
  • Gewicht: 24 kg / Faltmaß: 97 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wattstunden (36 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

2. MYVELO Zürich: Überzeugt im E-Bike Klapprad Test mit viel Qualität (Bewertung: 9,1 von 10)

Das Elektro-Klapprad MYVELO Zürich im Test
Das Elektro-Klapprad MYVELO Zürich im Test

Mit 9,1 von 10 möglichen Punkten landet in meinem E-Bike Klapprad Test auf dem zweiten Platz ein weiteres Modell von MYVELO. Das Zürich ist der kleine Bruder vom Berlin. Es bietet nicht ganz so viel Komfort, dafür ist es leichter, kleiner und günstiger. Die Verarbeitung und Qualität ist ebenfalls sehr hoch und rechtfertigt den Preis der Luxusklasse.

Das MYVELO Zürich aus meinem Test ist ein 20 Zoll Elektro-Klapprad. Die 2,125 Zoll breiten Kenda-Reifen verfügen über eine Pannenschutzschicht. Die beiden hydraulischen Scheibenbremsen machen das 22 kg leichte Klapprad in Verbindung mit der Klingel und der LED-Beleuchtung StVZO-konform.

Der Hinterradnabenmotor ist identisch mit dem vom MYVELO Berlin. 250 Watt und 45 Nm sorgen für viel Fahrspaß. Der Akku befindet sich im Sattel bzw. ist die Sattelstange der Akku. Er kann mit einem Schloss vor Diebstahl gesichert werden. Der Akku hat eine Kapazität von 504 Wattstunden (36 Volt * 14 Ah).

Auch zum MYVELO Zürich habe ich einen separaten Testbericht verfasst. In diesem findest du weitere Informationen zum Faltmaß, Gepäckträger, Bordcomputer und dem Schaltwerkschutz. Außerdem findest du in meinem Bericht weitere Bilder und die komplette Bewertung von meinem E-Klapprad Test.

Ideal für Pendler in der Luxusklasse: MYVELO Zürich

  • 20 Zoll Räder mit 2,125 Zoll Kenda-Reifen mit Pannenschutzschicht
  • Gewicht: 22 kg / Faltmaß: 87 x 40 x 68 cm (Gesamt: 195 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wattstunden (36 V * 14 Ah), in der Sattelstange
  • 50 bis 90 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

3. smartEC Camp-20D und Camp-20H: Meine Empfehlung der Mittelklasse (Bewertung: 8,6 von 10)

Das smartEC Camp-20D und Camp-20H im Test
Das smartEC Camp-20D und Camp-20H im Test

Auf dem dritten Platz in meinem Test landet das NCM Paris Plus. Leider ist das Modell sehr oft nicht verfügbar. Daher geht es weiter mit dem smartEC Camp-20D bzw. Camp-20H. Meine Empfehlung der Mittelklasse hat von mir eine Bewertung von 8,6 von 10 möglichen Punkten bekommen.

Die beste Bewertung gab es in der Kategorie Ausstattung und Zubehör, denn das Camp-20D von smartEC ist mit allem ausgestattet, was ein Elektro-Klapprad benötigt. So sind die 20 Zoll Räder mit mechanischen Scheibenbremsen und Reflektoren ausgestattet. Die Vordergabel und der Sattel sind gefedert und Licht sowie Klingel machen das Klapprad verkehrssicher.

Beim Motor handelt es sich um einen Hinterradnabenmotor von XOFO. Dieser hat eine durchschnittliche Leistung von 250 Watt und 45 Newtonmeter. Der wechselbare Akku ist hinter der Sattelstange verstaut und wird mit einem Schloss vor Diebstahl gesichert. Er hat eine Kapazität von 562 Wattstunden. Mit maximaler Unterstützung kannst du damit eine Strecke von 40 km zurücklegen.

In meinem Testbericht zum smartEC Camp-20D findest du einen ausführlichen Abschnitt zur maximalen Reichweite. Außerdem weitere Bilder und Eindrücke von meinem Test. Am interessantesten ist im Bericht wahrscheinlich die Zusammensetzung der Bewertung.

Empfehlung in der Mittelklasse: smartEC Camp-20D

  • 1,95 x 20 Zoll Räder, 7-Gang Kettenschaltung,
  • Gewicht: 23,1 kg / Faltmaß: 85 x 77 x 47 cm (Gesamt: 209)
  • Motor: 250 Watt, 45 Nm / Akku: 562 Wattstunden
  • 40 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Schutzbleche, LED Beleuchtung, Gepäckträger
  • Schiebehilfe, mechanische Scheibenbremsen
  • gute Bewertungen auf Amazon

4. SAXONETTE Compact Plus: Ein leichtes Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse (Berwertung: 8,3 von 10)

Das Elektro-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktrittbremse
Das Elektro-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktrittbremse

Ein etwas besonderes Klapprad ist das SAXONETTE Compact Plus, da es mit einer Rücktrittbremse ausgestattet ist. Nicht wenige Klapprad-Freunde benötigen den sogenannten „Rücktritt“, um sich im Straßenverkehr sicher zu fühlen.

In meinem E-Klapprad Test bekommt das Compact Plus eine Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten. Es überzeugt im Test mit einem kompakten Faltmaß, einem geringen Gewicht und einer großen Ausstattung. Beispielsweise verfügt das E-Bike über Klingel, Licht, Gepäckträger, Schutzbleche und ein sehr praktisches Rahmenschloss.

In meinem Testbericht zum SAXONETTE Compact Plus findest du alle technischen Daten, meine Erfahrungen aus dem Test sowie die Zusammensetzung der Bewertung. Außerdem erkläre ich dir, warum das Klapprad vom Hersteller SFM auch unter dem Namen SAXXX Foldi Plus 2.0 vertrieben wird.

E-Bike-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktritt

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen, Rahmenschloss
  • Gewicht: 21,3 kg / Faltmaß: 82 x 40 x 72 cm (Gesamt: 194 cm)
  • Vorderradradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 281 Wh (36 V * 8 Ah), wechselbar unter dem Gepäckträger
  • 28 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano Nexus 3-Gang Nabenschaltung mit Drehgriff
  • Zwei Felgenbremsen von Promax und zusätzlich eine Rücktrittbremse
  • Komfort-Sattel, Schaltwerkschutz, Schutzbleche, Rahmenschloss
  • Licht, Klingel, Reflektoren (Speichen), 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

5. MYVELO Rio und Palma: Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad (Bewertung: 8,9 von 10)

Testsieger Elektro-Fatbike-Klapprad MYVELO Rio und Palma
Testsieger Elektro-Fatbike-Klapprad MYVELO Rio und Palma

Mein nächstes Modell, welches ich dir genauer vorstellen möchte, ist aus der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad. Ein Fatbike ist ein Fahrrad mit besonders dicken Reifen – meistens 3 oder 4 Zoll breit. In Verbindung mit einem starken Motor bietet dir ein Fatbike außerordentlich viel Fahrspaß. Natürlich darf die Klappfunktion nicht fehlen, damit du es auch in den Urlaub nehmen kannst.

Mein Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad ist das MYVELO Rio und Palma mit einer Bewertung von 8,9 von 10 möglichen Punkten. Zur Ausstattung gehören Scheibenbremsen, Licht, Klingel, Gepäckträger, eine Federung in der Vordergabel und ein besonders gefederter Sattel.

Die Qualität ist, wie bei allen Rädern von MYVELO sehr gut und Akku hat die größte Kapazität in meinem Test. Lediglich in der Kategorie Maße und Gewicht lässt das MYVELO Rio und Palma Punkte liegen. Aber das ist normal für ein Fatbike mit Motor.

In meinem Testbericht zum MYVELO Rio und Palma kannst du nachlesen, wie ich es genau bewertet habe und welche Vor- und Nachteile es gibt. Außerdem findest du dort jede Menge Bilder von meinem Test und ich erkläre dir die kleinen Unterschiede zwischen Palma und Rio.

E-Fatbike-Klapprad 4 Zoll: MYVELO Palma

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll Kenda-Reifen
  • Gewicht: 26,5 kg / Faltmaß: 110 x 52 x 79 cm (Gesamt: 241 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 65 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 950 Wattstunden (48 V * 19,8 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

6. MYVELO Molinar: Mein aktuelles Lieblings-Klapprad für den Wald und die Berge (Bewertung: 8,8 von 10)

Das MYVELO Molinar im Test
Das MYVELO Molinar im Test

Mein aktuelles Lieblings-Klapprad, gerade wenn es mal in den Wald geht und ein paar Höhenmeter überwunden werden müssen, ist das MYVELO Molinar. Auch ein Elektro-Fatbike-Klapprad mit 4 Zoll breiten Reifen und jeder Menge Power.

Der 250 Watt Motor verfügt über einen starken Drehmoment von 65 Newtonmeter, welcher für einen sehr guten Anzug sorgt. Der Akku ist im Rahmen verstaut und hat eine Kapazität von 672 Wattstunden. Damit bin ich im brandenburgischen Flachland fast 70 Kilometer weit gekommen. In den Bergen habe ich über 1.600 Höhenmeter mit einer Akkuladung überwunden.

Die Qualität ist überragend, die Ausstattung sehr groß und der Fahrspaß ist riesig. Lediglich Gewicht, Faltmaß und der Preis sind nicht so schön. In meinem Testbericht zum MYVELO Molinar findest du ausführliche Infos zum Beispiel zu meinem Reichweitentest und auch Bilder mit dem Molinar im Schnee. Denn auch im Winter macht das Klapprad eine gute Figur.

E-Bike-Klapprad Fatbike: MYVELO Molinar

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll Kenda-Reifen mit Pannenschutzschicht
  • Gewicht: 29,5 kg / Faltmaß: 100 x 57 x 78 cm (Gesamt: 235 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 65 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 672 Wattstunden (48 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 70 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

7. Hitway BK6S: Mein Preistipp und der Kompromiss zwischen Faltrad und Fatbike (Bewertung: 8,3 von 10)

Mein Preistipp: BK6S von Hitway
Mein Preistipp: BK6S von Hitway

Mit Anschaffungskosten von unter 1.000 Euro und einer Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten bekommst du mit dem Hitway BK6S ein Elektro-Klapprad mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Das Besondere an diesem E-Bike-Klapprad sind die Reifen. Sie sind nicht so dick und schwer, wie von einem Fatbike, aber mit 3 Zoll auch nicht so dünn wie von einem herkömmlichen Klapprad. Ein idealer Kompromiss, der dafür sorgt, dass du auch auf Waldwegen mit Zuckersand und Wurzel fahren kannst und gleichzeitig das Faltrad nicht zu schwer macht. Auch das Faltmaß ist mit 88 x 49 x 78 cm noch okay.

In meinem Testbericht vom Hitway Bk6S findest du alle technischen Daten zu meinem Preistipp sowie meine Erfahrungen, meine Bewertung und mein Fazit. Einen längeren Abschnitt habe ich dem Akku und die damit verbundenen Reichweite gewidmet.

E-Bike-Klapprad Hitway BK6S mit dicken Reifen

  • 20 Zoll Räder mit pannensicheren 3 Zoll Reifen
  • Gewicht: 25,8 kg / Faltmaß: 88 x 49 x 78 cm (Gesamt: 215 cm)
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 32 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 403 Wattstunden (36 V * 11,2 Ah), wechselbar am Sattel
  • 31 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, mechanische Scheibenbremsen
  • Vorderrad-Federgabel, Vorder- und Rücklicht, fast StVZO-konform
  • Gepäckträger mit Sitz, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

Der große Ratgeber zum E-Bike-Klapprad Test und Faltrad E-Bike Vergleich 2024

Nachdem ich im ersten Teil dieses Beitrages die besten Elektro-Klappräder miteinander verglichen, vorgestellt und Testsieger gekürt habe, erhältst du jetzt im zweiten Teil die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Thema E-Bike bzw. zum Thema E-Bike Klapprad und Faltrad.

E-Bike Klapprad TestUnter anderem beantworte ich die Fragen:

  • Wie hoch ist die maximale Geschwindigkeit?
  • Was macht einen guten E-Bike-Akku aus?
  • Welcher Motor ist empfehlenswert?
  • Welche Reichweite bzw. Entfernung hat ein E-Bike Faltrad?

#1 – Welche Vorteile bietet ein E-Bike-Klapprad?

Du denkst über den Kauf von einem E-Bike-Klapprad nach? Eine gute Entscheidung! Und solltest du dir doch noch nicht so sicher sein, zeige ich dir im Folgenden einige entscheidende Vorteile, die ein derartiges Klapprad mit sich bringt:

  • Einfache Mitnahme: Klappräder mit Elektromotor zeichnen sich in erster Linie durch ihre Klappfunktion aus. In der Mitte vom Rahmen befindet sich ein Klappmechanismus, den du mit nur wenigen Handgriffen löst. Die ursprüngliche Größe wird dabei auf etwa die Hälfte verkleinert. Nun kannst du das zusammengeklappte kleine E-Bike überall verstauen. Klassiker sind öffentliche Verkehrsmittel wie S- und Regionalbahnen. Pendelst du viel, eignet sich ein E-Bike-Klapprad in diesem Bereich hervorragend. Aber auch im Auto und in Bussen ist das von Vorteil.
  • Moderne E-Bike-Technik: Mittlerweile ist die E-Bike-Technik ausgereift und modern aufgestellt. Sowohl Akkus als auch Elektromotor glänzen mit sehenswerten Werten, sodass du dauerhaft starke Unterstützung erhältst. Aber auch in puncto Akkukapazität können sich derartige kleine Bikes sehen lassen. Mit einigen Modellen hast du sogar eine Reichweite von über 100 Kilometer zur Verfügung.
  • Komfortables Fahrgefühl: Bist du häufig in der Innenstadt oder auf Fahrradwegen unterwegs, unterstützen dich gute Laufräder und gefederte Elemente. Sie sorgen dafür, dass du ein dauerhaft komfortables Fahrgefühl hast und immer eine angenehme Fahrt erlebst. Auch beim Kurvenverhalten erhältst du ein komfortables und sicheres Gefühl.
  • Umweltfreundlich und stressfrei: Fährst du häufig mit dem Auto durch die Stadt und hast nur kurze Strecken zurückzulegen, kennst du Staus und stressige Fahrten nur zu gut. Mit einem E-Bike-Klapprad kommst du nicht nur stressfrei von A nach B. Gleichzeitig tust du etwas Gutes für die Umwelt und sparst auch noch Geld. Denn im Gegensatz zu einem Auto (Finanzierung, Versicherung, Steuer, tanken) ist ein E-Bike auch noch um einiges günstiger.

#2 – Lohnt es sich, ein derartiges faltbares Elektrofahrrad zu kaufen?

Über die wichtigsten Punkte – einfache Mitnahme, moderne Technik und komfortables Fahrgefühl – haben wir bereits gesprochen. Kommen wir nun zum Elektrofahrrad an sich. Lohnt es sich, ein derartiges Fahrrad zu kaufen? Die folgenden Fakten sprechen für sich:

  • Ein Elektrofahrrad lohnt sich, wenn du innerhalb kürzester Zeit Strecken zurücklegen möchtest, die zu Fuß schon wieder etwas zu lang wären.
  • Dabei unterstützt dich der Elektromotor, wenn es zwischendurch bergauf geht oder du Gegenwind hast. Bist du beispielsweise auf dem Weg der Arbeit, wird dir die Fahrt erleichtert und du kommst ausgeruht und nicht ausgepowert in der Firma an.
  • Auch für ältere Menschen, die aufgrund des höheren Alters nicht mehr so viel körperliche Leistung haben, ist ein E-Bike-Klapprad geeignet. Hiermit musst du auf die gewohnten Radtouren oder kleine Einkäufe mit dem Fahrrad nicht verzichten. Du bleibst langfristig fit und erhältst dauerhafte Unterstützung, die du in einzelnen Leistungsstufen am Schalter einstellst.

#3 – Wie hoch ist die maximale Geschwindigkeit?

e-Klapprad TestDie maximale Geschwindigkeit gibt an, wie schnell du mit einem E-Bike-Klapprad maximal mit Tretunterstützung in km/h fahren kannst. Der Großteil aller E-Bikes schafft es dabei auf eine Geschwindigkeit von maximal 25 km/h. Einige wenige schaffen auch mehr (beispielsweise 35 km/h).

Das einige Fahrräder nur bis maximal 25 km/h unterstützen, hat einen guten Grund:

Bist du mit einem E-Bike unterwegs (egal ob normal oder Klapprad), was bis maximal 25 km/h unterstützt, gilt es als normales Fahrrad. Würde es bei einer Geschwindigkeit von über 25 km/h unterstützen, bräuchtest du hierfür eine gültige Fahrerlaubnis und eine Versicherung für dein E-Bike.

#4 – In welchen Größen sind E-Bike-Klappräder erhältlich?

Entscheidest du dich für ein E-Bike-Klapprad, ist es in unterschiedlichen Größen erhältlich. Ein Blick auf die Merkmale zeigt, dass grundsätzlich zwischen Rad- und Rahmengröße unterschieden wird.

Hersteller geben vor allem bei den Radgrößen Maße in Zoll an, während der Rahmen in cm angegeben wird. Hier hilft ein Blick auf Vergleichstabellen und die Herstellerangaben, um mehr über die Größe in cm zu erfahren. Sehr beliebt sind 20 Zoll Klappräder.

Des Weiteren solltest du dich über die Maße in cm im zugeklappten Zustand erkundigen. Dieser Wert ist von wichtiger Bedeutung, wenn du dein zusammengeklapptes E-Bike im Kofferraum von einem Auto verstauen möchtest. Hier geht es oftmals um kleinste Zentimeter, damit alles passt.

Tipp zur Reifenbreite: Bist du mit dem Fahrrad häufig auf Straßen und normalen Radwegen unterwegs, reicht ein herkömmlicher Reifen mit normaler Breite vollkommen aus. Fährst du hingegen häufig im Gelände und hast Schotter, Sand oder unbefestigte Wege dabei, sind Breitreifen hilfreich. Hier bietet beispielsweise der Hersteller MYVELO ein Elektrofahrrad mit Fettreifen an, die extrabreit sind.

#5 – Welche Ausstattungsmerkmale sind erhältlich?

Im Folgenden zeige ich dir wichtige und hilfreiche Ausstattungsmerkmale, mit denen E-Bike-Klappräder erhältlich sind. Mit ihnen bist du stets komfortabel und sicher unterwegs:

  • Klappbarer Rahmen: Grundelement vom E-Bike-Klapprad ist selbstverständlich der klappbare Rahmen. Mit nur wenigen Handgriffen wird der Rahmen zusammen und wieder aufgeklappt. Sicherungsbolzen verhindern dabei, dass sich der Rahmen während der Fahrt verschiebt und zusammenklappt. Dadurch bist du sicher unterwegs.
  • e-Bike Klapprad mit GepäckträgerGepäckträger: Hast du mehrere Sachen mit dabei und nicht alles findet im Rucksack Platz? Einige Hersteller wie Hercules, Tern oder Bergamont haben über dem Hinterrad einen stabilen Gepäckträger verbaut. Hierauf schnallst du Kleinigkeiten wie Kartons oder Beutel fest. Hierfür verwendest du am besten Spanngummis mit Haken, die festen Halt bieten.
  • Beleuchtung: Mit einer integrierten Beleuchtungsanlage bist du in der Dämmerung und nachts durchgehend sicher unterwegs. Dafür sorgen moderne Front- und Rücklichtstrahler. Beachte bitte, dass dein E-Bike-Klapprad erst straßenverkehrstauglich ist, wenn du über derartige Beleuchtungselemente verfügst. Mittels Schalter stellst du das Licht wahlweise ein und aus.
  • Schutzbleche: Um bei regennasser Fahrbahn trocken und sauber anzukommen, sind Schutzbleche unabdingbar. Sie bieten höchsten Schutz, sodass selbst kleinste Dreckspritzer ausbleiben.
  • e-Klapprad TestAbnehmbarer Akku: Möchtest du den Akku am Tagesende aufladen, nimmst du ihn mit nur wenigen Handgriffen aus der Halterung heraus. Anschließend verbindest du ihn daheim mit dem Ladekabel, bis er vollständig aufgeladen ist. Am nächsten Tag kann es auch schon wieder weitergehen und du steckst den Akku in die Halterung ein. Bei vielen Akkus haben die Hersteller mitgedacht und kleine LEDs/Ladebalken integriert. Hieran erkennst du den aktuellen Ladefortschritt und weißt Bescheid, wann der Akku vollständig aufgeladen ist.
  • LCD-Display: Das kleine Display befindet sich am Fahrradlenker und zeigt dir je nach Hersteller und Modell unterschiedliche Informationen an. Dabei ist die Akkukapazität am wichtigsten, damit du die restliche Reichweite einschätzen kannst. Des Weiteren sind einige LCD-Displays mit hilfreichen Informationen wie aktuelle Geschwindigkeit, Kilometerzähler und eingestellte Leistungsstufe ausgestattet.
  • Gangschaltung: Bist du mit oder ohne Elektromotorunterstützung unterwegs, kannst du die Gangschaltung verwenden. Je nach Hersteller und Modell sind in den E-Bike-Klappfahrrädern Naben- oder Kettenschaltungen integriert. Der Gangwechsel erfolgt schnell und einfach mittels Schalter am Fahrradlenker. Nabenschaltungen sind zusätzlich häufig mit einer Rücktrittbremse ausgestattet.
  • e-Bike Klaoorad mit Scheibenbremse Scheibenbremsen: Neben den klassischen mechanischen Felgenbremsen hast du auch die Möglichkeit, dich für eine hydraulische Scheibenbremse zu entscheiden. Dabei sind Vorder- und Hinterrad mit einer derartigen Bremse ausgestattet. Hydraulische Scheibenbremsen bieten den Vorteil, dass sie leistungsstärker sind (auch bei Regen), schneller reagieren und der Verschleiß geringer ist. Des Weiteren bleiben die Felgen sauber.
  • Anfahrhilfe: Damit die Anfahrt problemlos und komfortabel erfolgt, unterstützt eine Zuschaltung vom Motor, ohne dass du in die Pedale treten musst. Hierfür betätigst du einen kleinen Knopf am Lenker. Ist eine Geschwindigkeit von 6 km/h erreicht, schaltet die Anfahrhilfe automatisch ab.
  • Verstellbarer Sitz und Lenker: Damit du so angenehm und sicher wie möglich auf deinem E-Bike-Klapprad sitzt, sind Sitz und Lenker flexibel und stufenlos verstellbar. Das gilt für sowohl Höhe als auch Winkeleinstellung. Um beides anzupassen, musst du einfach nur die entsprechenden Schrauben oder Muttern lösen, das Bauteil anpassen und anschließend alles wieder festziehen.
  • Federung: Unbefestigte Fahrbahnen, Schlaglöcher und weitere Unebenheiten sind auf dem Fahrrad schnell unangenehm. Damit sie so angenehm wie möglich abgefahren werden, entscheidest du dich für ein E-Bike-Klapprad mit integrierter Federung. Während bei einigen Fahrrädern lediglich die Gabel gefedert ist, verfügen andere über eine integrierte Federung im Sattel. Dadurch erhältst du maximalen Komfort.
  • Rahmenmaterial: Der Großteil aller Hersteller verwendet für die Produktion seiner Fahrradrahmen Aluminium. Das Material ist einerseits leicht gebaut, andererseits hat es aufgrund seiner Robustheit auch noch eine lange Lebensdauer und hält leichte bis größere Belastungen problemlos aus. Des Weiteren findest du einzelne Modelle, bei denen der Rahmen aus Carbon besteht. Dieses chemische Element mit Kohlenstoff ist noch leichter als Aluminium.

#6 – Welcher Motor ist empfehlenswert?

Wenn du dir ein Elektro-Klapprad kaufen möchtest, dann solltest du beim Motor auf drei Dinge achten: Die Motorposition (dazu mehr bei Frage 8), die Leistung und der Hersteller. Die Leistung des Motors sollte genau 250 Watt betragen. Hierfür gibt es zwei gute Gründe:

  1. Wenn der Motor mehr als 250 Watt hat, dann benötigst du in Deutschland für dein E-Bike eine Zulassung, eine Versicherung und einen Führerschein, da das Rad dann als Mofa bzw. Roller gilt. Diesen Aufwand wollen die meisten nicht betreiben.
  2. Wenn der Motor weniger als 250 Watt hat, dann hast du eine schlechtere Beschleunigung und weniger Fahrspaß mit deinem Elektro-Faltrad.

Bosch, Samsung, Bafang, Panasonic – es gibt viele Firmen die Motoren für E-Bikes herstellen. Grundsätzlich ist der Hersteller für den Fahrspaß egal, da 250 Watt, 250 Watt sind. Allerdings ist es empfehlenswert einen großen Hersteller (z.B. Samsung) zu wählen, da es bei diesen Unternehmen im Falle einer Reklamation weniger Probleme gibt. Noch besser als ein großer Hersteller, ist ein großer, deutscher Hersteller (z.B. Bosch). Für diese Motoren findet man im Internet viele Anleitungen, zum Beispiel wie man den Motor selber reinigen kann.

#7 – Was ist bei der Wahl des Akkus zu beachten?

Ein Blick auf die integrierten Akkus in einem E-Bike-Klapprad zeigt, dass sie in unterschiedlichen Größen und als verschiedene Typen erhältlich sind. Dabei spielt die Akkukapazität (Volt*Ah=Wh) eine entscheidende Rolle. Denn je größer die Kapazität in Wattstunden (Wh) ist, desto größer ist die Reichweite, die du mit einer Akkuladung zurücklegen kannst. Mein Testsieger zum Beispiel, das MYVELO Berlin, hat eine Leistung von 36 Volt und 14 Amperestunden. Daraus ergeben sich 504 Wattstunden.

Merke: Die Akkus von E-Bikes kannst du am besten mit dem Wert Wattstunden (Wh) vergleichen.

Allerdings handelt es sich bei den angegebenen Werten seitens der Hersteller um einen groben Richtwert. Denn wie weit du mit einer Akkuladung wirklich kommst, ist von mehreren Faktoren abhängig. So ist beispielsweise von wichtiger Bedeutung, mit welcher Leistungsstufe du durchgehend fährst. Aber auch die Steigung der Strecke und möglicher Gegenwind spielen eine entscheidende Rolle.

Bist du auf der Suche nach einem guten Akku mit vernünftiger Akkukapazität, entscheidest du dich für mindestens 400 Wh. In diesem Bereich sind rein theoretisch Reichweiten von etwa 80 bis 100 Kilometer oder mehr drin.

Moderne Akkus aus Lithium-Ionen

Achte bei der Wahl vom Akku auf jeden Fall darauf, dass er mit der modernen Lithium-Ionen-Technologie arbeitet. Hierbei handelt es sich um die aktuell hochwertigsten und leistungsstärksten Akkumulatoren. Sie sind leicht, haben eine große Kapazität und sind deshalb für dein zukünftiges E-Bike-Klapprad hervorragend geeignet.

Einfaches Herausziehen und Einstecken vom Akku

Um den Akku aus dem E-Bike herauszuziehen und wieder einzustecken, sind nur wenige Handgriffe erforderlich. Des Weiteren unterscheiden sich die Unterbringungsarten. Zur Auswahl stehen:

  • Bei einigen E-Bike-Klapprädern wird der Akku direkt im Rahmen verstaut. Das Schubfach wird sichtbar, wenn du das Klapprad in der Mitte auseinander klappst.
  • Bei anderen Modellen ist es auch der Fall, dass sich der Akku direkt unter dem Gepäckträger befindet.
  • Bei einigen wenigen Fahrrädern ist es sogar der Fall, dass sich der Akku direkt unter dem Sattel befindet.

#8 – Wo befindet sich der Elektromotor?

Motorposition vom Faltrad

Der Elektromotor in einem E-Bike-Klapprad stellt das Herzstück dar. Er liefert auf Knopfdruck, oder aber wenn du in die Pedale trittst, Energie und unterstützt dich während der Fahrt. Je nach Modell ist der E-Bike-Motor in unterschiedlichen Bereichen angebracht. Zur Auswahl stehen Vorderrad, Hinterrad und Mittelmotor. Im Folgenden gehe ich auf die drei verschiedenen Motortypen näher ein:

8.1 Vorderradmotor

  • Er ist auch als Frontmotor bekannt und direkt im Vorderrad integriert.
  • Mittlerweile sind Vorderradmotoren nicht mehr so häufig verfügbar, was am instabilen Fahrverhalten liegt. Denn gibst du Gas und hast beispielsweise eine Regennasse Fahrbahn, neigt das Vorderrad dazu, auszubrechen.
  • Einen Vorteil hat die Bauvariante allerdings: Der Austausch vom Vorderrad gestaltet sich einfach.

8.2 Mittelmotor

  • Der Mittelmotor befindet sich direkt im Bereich vom Tretlager. Also zwischen den beiden Pedalen.
  • Mit ihm hast du ein angenehm komfortables und gleichmäßiges Fahrverhalten, wenn du Gas gibst und mit Motorunterstützung fährst.
  • Der Wirkungsgrad ist bei dieser Variante insgesamt am besten, gleichzeitig bleibt der Stromverbrauch niedriger.

8.3 Hinterradmotor

  • Hinterradmotoren eignen sich hingegen, wenn du sportlich und dynamisch unterwegs sein möchtest.
  • Das ist besonders der Fall, wenn du auf unbefestigten Straßen unterwegs bist.
  • Hierbei fällt allerdings der Wirkungsgrad geringer aus, da die Drehzahl vor allem bei Fahrten bergauf höher ist als bei Vorderrad- und Mittelmotor

8.4 Mehrere Motorstufen für feinere Leistungsanpassung:

Wie bereits erwähnt, findest du klappbare E-Bikes wahlweise mit Naben- oder Kettenschaltung. Dadurch fällt dir das Fahren in bestimmten Situationen einfacher. Zusätzlich bietet ein Elektromotor im E-Bike mehrere Leistungsstufen. Mit ihnen fährst du nochmals flexibler und kannst das Fahrverhalten feiner anpassen.

Gute Fahrräder verfügen über mindestens fünf Stufen, um das Fahrgefühl ideal anzupassen. Zwischen den einzelnen Stufen wechselst du hin und her, indem du die Schalteinheit am Lenker betätigst.

#9 – Wie schwer ist ein Klapprad?

Wie schwer ist ein Klapprad?

Das Eigengewicht von einem kleinen Klapprad fällt unterschiedlich aus. Denn hier spielen Faktoren wie Größe, Leistung und verbaute Ausstattungsmerkmale eine entscheidende Rolle. Während kleine Modelle etwa 15 Kilogramm auf die Waage bringen, wiegen Fahrräder im mittleren Segment etwa 23 Kilogramm. Die schwersten Fahrräder liegen bei etwa 28 Kilogramm, sind dafür aber auch am größten und stabilsten gebaut.

Tipp zum zulässigen Gesamtgewicht: Achte bitte auch auf das zulässige Gesamtgewicht in Kilogramm. Im normalen Bereich sind E-Bike-Klappräder mit einem Gesamtgewicht von etwa 120 bis 130 Kilogramm belastbar. Die größten Modelle halten bis zu 150 Kilogramm aus, um damit dennoch komfortabel und sicher unterwegs zu sein.

Auch die Größe des Fahrers kann unter Umständen von wichtiger Bedeutung sein. Denn einige Hersteller empfehlen für die Verwendung Ihrer E-Bike-Klappräder eine bestimmte maximale Körpergröße. Diese liegt bei einigen Modellen beispielsweise bei 182 oder 195 cm.

#10 – Was kostet ein E-Bike-Faltrad?

Auch der Preis für ein E-Bike-Klapprad fällt unterschiedlich aus. Hierbei ist unter anderem die Frage, mit wie viel Leistung du unterwegs sein möchtest. Aber auch Ausstattungsmerkmale wie integrierte Federung, Beleuchtung und mehrere Leistungsstufen im Elektromotor spielen eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gibt es Elektro-Klappräder für 500 € bis 3500 € aus den folgenden drei Kategorien:

Einsteigermodell (Empfehlung: folgt)

Die Einsteigermodelle der Elektro-Falt- und Klappräder sind bereits für 500 € bis 1000 € erhältlich. Hier hält sich die Ausstattung und Qualität der E-Bikes in Grenzen. Zum Beispiel handelt es sich bei den Bremsen meist nur um einfache Felgenbremsen und der Akku hat nicht so viel Leistung.

 

Mittelklassemodelle (Empfehlung: smartEC Camp-20D)

Für 900 € bis 1400 € bekommt man schon eine deutlich bessere Qualität und Ausstattung geboten. So sind diese E-Falträder meist mit hydraulischen Scheibenbremsen, einer LED Beleuchtung und leistungsstärkeren Akkus ausgestattet. Letzteres erhöht die Reichweite der Räder.

Empfehlung in der Mittelklasse: smartEC Camp-20D

  • 1,95 x 20 Zoll Räder, 7-Gang Kettenschaltung,
  • Gewicht: 23,1 kg / Faltmaß: 85 x 77 x 47 cm (Gesamt: 209)
  • Motor: 250 Watt, 45 Nm / Akku: 562 Wattstunden
  • 40 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Schutzbleche, LED Beleuchtung, Gepäckträger
  • Schiebehilfe, mechanische Scheibenbremsen
  • gute Bewertungen auf Amazon

Profiräder und Luxusmodelle (Empfehlung: MYVELO Berlin)

Wer sich von der Masse abheben möchte, für den gibt es für 1500 € bis 3500 € echte Luxusmodelle. Bei diesen Rädern lässt die Ausstattung keine Wünsche offen und die Verarbeitung hat eine überragende Qualität.

E-Bike-Klapprad Testsieger: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen mit Pannenschutzschicht
  • Gewicht: 24 kg / Faltmaß: 97 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wattstunden (36 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

#11 – Welche Hersteller bieten ein E-Bike-Klapprad an?

Möchtest du ein E-Bike-Klapprad kaufen, bietet der Markt eine große Auswahl an unterschiedlichen Herstellern. Im Folgenden zeige ich dir, welche Hersteller unter anderem vertreten sind:

  • GUNAI, NCM, MYVELO
  • GermanXia, CHRISSION, Zündapp
  • NULL, Yadea, SAMEBIKE
  • Allegro, Jeep, AQULIA, Tern
  • onebot, Grundig, CITYSPORTS
  • Tern, Hercules, Bergamont

#12 – Welche Reichweite bzw. Entfernung hat ein E-Bike Faltrad?

Aus der Leistung des Motors und der Leistung des Akkus lässt sich die Entfernung berechnen, auf der dich ein E-Bike unterstützen kann. Die sogenannte Reichweite von E-Bikes. Diese Reichweite wird zusätzlich von weiteren Faktoren beeinflusst:

  • Fahrergewicht und Zuladung
  • Reifendruck
  • Wetterverhältnisse (Temperaturen, Wind, etc.)
  • Gelände sowie
  • Unterstützung

In puncto Reichweite unterscheiden sich die E-Bikes in meinem Elektro-Klapprad Vergleich deutlich. Von 50 Km, über 100 Km bis hin zu einer Reichweite von 130 Kilometern (laut Hersteller) ist alles dabei.

#13 – Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Wenn die meisten Leute von einem E-Bike sprechen, dann meinen sie in Wirklichkeit ein Pedelec. Was der Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec ist, erfährst du jetzt.

  • Pedelec – Ein Pedelec ist ein Fahrrad, welches dich beim Treten mit Hilfe eines Motors unterstützt. Trittst du in die Pedale, dann arbeitet der Motor mit. Trittst du nicht in die Pedale, dann arbeitet der Motor auch nicht. Die meisten Pedelecs haben die tolle Funktion, dass die Unterstützung reguliert werden kann. So kann dich der Motor je nach Belieben mehr oder weniger beim Treten unterstützen.

Hinweis: Wenn die Unterstützung des Motors auf eine maximale Geschwindigkeit von 25km/h begrenzt ist, dann benötigst du weder Versicherung noch Zulassung oder Führerschein.

  • E-Bike – Ein E-Bike ist ein Fahrrad, welches auf Knopfdruck bzw. Drehgriff los fährt. Egal ob der Fahrer in die Pedale tritt oder nicht. Auf Grund dieser Funktion müssen E-Bikes (die schneller fahren als 6 km/h) versichert und zugelassen werden. Da viele diesen Aufwand nicht betreiben wollen, entscheiden sie sich lieber für ein Pedelec. Daher ist das Angebot von echten E-Bikes begrenzt und nicht so gefragt.

#14 – Wie wird der Rahmen zusammengeklappt?

Klapprad und Falltrad zusammenklappen

Bist du mit deinem E-Bike-Klapprad unterwegs und hast dein Ziel erreicht, klappst du den Rahmen mit nur wenigen Handgriffen schnell und einfach zusammen. Hierfür befinden sich in der Mitte des Fahrrades Fixiereinheiten (meistens Hebel). Sie werden gelöst, anschließend kannst du das Fahrrad zusammenklappen und die Größe um die Hälfte reduzieren. Einige wenige Modelle lassen sich sogar noch weiter zusammenklappen und dadurch noch platzsparender unterbringen.

Tipp: Achte auf Leitungen und Kabelkanäle: Auch wenn die Mechanik zum Zusammenklappen von einem E-Bike-Klapprad einfach ist, solltest du bitte beim Zusammenklappen auf die Leitungen und Kabelkanäle achten. Sie sollten keinesfalls zu stark geknickt oder eingeklemmt werden. Andernfalls riskierst du in diesem Bereich Beschädigungen wie einen Kabelbruch.

#15 – Welche Extras und Zubehöre sind erhältlich?

Neben den bereits genannten Ausstattungsmerkmalen findest du auch noch weitere Extras und Zubehöre. Im Folgenden gehe ich auf derartige Zubehörteile ein:

  • Fahrradanhänger: Gab es in deiner Familie Nachwuchs oder du transportierst gelegentlich größere Gegenstände, ist es sinnvoll, sich für einen Fahrradanhänger zu entscheiden. Hierfür musst du lediglich eine Anhängerkupplung in Höhe des Sattels montieren. Anschließend kannst du den Anhänger einhängen und los geht die Fahrt. Auch für Kinder sind spezielle Anhänger mit Regen- und Sonnenschutz erhältlich.
  • Gepäcktaschen: Alternativ zum Fahrradanhänger findest du auch passende Gepäcktaschen. Sie werden im hinteren Bereich auf dem Gepäckträger installiert und lassen sich auf Wunsch auch vollständig abnehmen. Hierin verstaust du beispielsweise einen Einkauf und bringst alles sicher nach Hause.
  • Fahrradkorb: Aber auch in einem Fahrradkorb transportierst du verschiedene Gegenstände sicher von A nach B. Je nach Modell findest du einzelne Fahrradkörbe, die wahlweise am Lenker oder aber am Heck befestigt werden. Auch hier kannst du die Körbe bei Bedarf abnehmen und deinen Einkauf beispielsweise ins Haus tragen. Für die Verwendung von einem Fahrradkorb am Heck ist ein Gepäckträger erforderlich.
  • Pannensichere Bereifung: Derartige Fahrradreifen verfügen über eine spezielle Füllung. Fährst du über einen spitzen Gegenstand wie eine Glasscheibe, dringt das Glas durch den Mantel. Einen Platten bekommst du allerdings nicht. Also kannst du die Fahrt entspannt fortführen und musst den Reifen erst im späteren Verlauf austauschen. Eine derartige pannensichere Bereifung ist nützlich, wenn du größere Strecken zurücklegst.
  • Grobstolliges Profil: Neben normalen Straßenprofilen findest du auch grobstollige Profile, die speziell für unbefestigtes Gelände geeignet sind. Ideal, wenn du beispielsweise auf Waldwegen sicher unterwegs sein möchtest. Auch Matsch und Schnee können dir dadurch nichts anhaben und du hast dauerhaft guten Grip.
  • Allradantrieb: Einige wenige Hersteller wie Vitali bieten das absolute Highlight an: Einen Allradantrieb! Hiermit bist du auf unbefestigten Wegen und im Schnee komfortabel und sicher unterwegs. Das Allradsystem regelt den Antrieb eigenständig und sorgt dafür, dass beide Räder dauerhaft gleichmäßig mit Leistung versorgt werden.

#16 – Welche Farben und Designs stehen zur Auswahl?

E-Bike Klapprad Test

Nicht nur bei Merkmalen wie Leistung, Ausstattung und Zubehör hast du freie Wahl. Auch in puncto Farben und Design kannst du dich zwischen unterschiedlichen Modellen entscheiden.

So sind sowohl helle als auch dunkle Farbtöne erhältlich, die genau deinem Geschmack entsprechen. Oder wie wäre es mit einem bestimmten Design? Einige Hersteller bieten ihre E-Bike-Klappräder in bestimmten Stilrichtungen an. Mit dabei sind beispielsweise lässige Country-Lines in Oldschool-Optik, normal geschnittene Tour-Bikes, oder aber sportlich geschnittene Sport-Ausführungen.

Tipp: Bevorzugst du ein besonders sportliches Design? Dann findest du auch entsprechende Fahrräder, die beispielsweise mit einer Carbon-Optik verziert sind.

#17 – Was ist ein E-Bike-Fatbike-Klapprad?

Ein klassisches Elektro-Fatbike-Klapprad
Ein klassisches Elektro-Fatbike-Klapprad

Bei einem Modell aus meinem Klapp-E-Bike Test und Vergleich handelt es sich um ein sogenanntes E-Bike-Fatbike-Klapprad. Hierbei handelt es sich um einen neuen Trend aus den Wäldern Nordamerikas, welcher mittlerweile auch in Europa angekommen ist. Ein E-Bike-Fatbike-Klapprad besteht aus drei Modulen:

  1. Fatbike – Ein Fahrrad mit sehr dicken Reifen, die es ermöglichen auch über Geröll, Schnee und Sand zu fahren.
  2. Faltrad – Ein Fahrrad, welches mehrfach gefaltet werden kann und so ein sehr kleines Packmaß für den Transport mit sich bringt.
  3. E-Bike – Ein Fahrrad, welches dich beim Treten mit Hilfe von einem Motor unterstützt.

Ein E-Bike-Fatbike-Klapprad ist also ein Fahrrad das gefaltet werden kann, dich beim treten unterstützt und zusätzlich mit sehr dicken Reifen ausgestattet ist. Die meisten Modelle aus meinem E-Bike-Fatbike Klapprad Test haben 20 Zoll Räder mit einer dicke von 4 Zoll.

E-Bike-Klapprad Fatbike: MYVELO Molinar

  • 20 Zoll Räder mit 4 Zoll Kenda-Reifen mit Pannenschutzschicht
  • Gewicht: 29,5 kg / Faltmaß: 100 x 57 x 78 cm (Gesamt: 235 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 65 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 672 Wattstunden (48 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 70 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

#18 – Gibt es auch ein Elektro Klapprad mit Rücktrittbremse?

Viele Faltradfreunde bevorzugen keine Felgen- oder Scheibenbremse, sondern die gute alte Rücktrittbremse. Nur mit dem sogenannten Rücktritt fühlen sie sich bei 25 km/h sicher auf der Straße. Da es sich hierbei nicht gerade um eine kleine Zielgruppe handelt, gibt es Hersteller die auch Elektro Klappräder mit Rücktrittbremse produzieren.

Die Modelle aus meinem E-Bike Klapprad Test und Vergleich sind nicht mit einem Rücktritt ausgestattet. Wenn du dich aber für solche Modelle interessierst, dann schau dir gerne mal meinen Artikel Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse an. Dort findest du einige ausgewählte Modelle.

Hole dir jetzt den E-Bike-Klapprad Testsieger mit maximalen Komfort!

E-Bike-Klapprad Testsieger: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen mit Pannenschutzschicht
  • Gewicht: 24 kg / Faltmaß: 97 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wattstunden (36 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

Die FAQ zum E-Bike-Klapprad Test und Elektro-Faltrad Vergleich

Nachdem ich dir mit meinem E-Bike Klapprad Test einige gute Modelle vorgestellt und anschließend die wichtigsten Informationen mit auf den Weg gegeben habe, möchte ich dir jetzt mit meinen FAQ zum Elektro Faltrad Vergleich wichtigen Fragen kurz und knapp beantworten.

#1 – Was kostet ein gutes E-Bike Klapprad?

Die Kosten eines E-Bike mit Faltmechanismus hängen von den Funktionen der jeweiligen Modelle ab. In einfachen Ausführungen bekommst du das Rad bereits ab einem Preis von 600 Euro. Diese Modelle funktionieren prinzipiell wie die hochpreisigen Vertreter ab 2.500 Euro oder mehr. Allerdings gibt es in puncto Komfort diverse Einbußen.

Günstige Modelle sind meist schwerer als teure Varianten. Derartige Räder bewegen sich zwischen 22 und 30 kg. Hast du dann noch kleine Räder, kommst du bei Fahrten auf hügeligen Landschaften ganz schön ins Schwitzen. Leider sind teure Modelle auch nicht immer leichter. Konzentriere dich beim Kauf auf das Gesamtgewicht.

#2 – Wie viel wiegt ein E-Bike Faltrad?

Das Gesamtgewicht beläuft sich im besten Fall auf 10 bis 12 kg. Im ungünstigen Fall ist mit 30 kg zu rechnen. Das Gewicht hängt von den folgenden Faktoren ab:

  • Material des Rahmens
  • Größe des Klapprades
  • Gewicht des Motors
  • Zusätzliche Ausstattung

Orientiere dich unbedingt an Modellen mit geringem Gewicht. Bei häufigen Fahrten, etwa zum Supermarkt, beim Transport von schweren Dingen und bei Fahrten durch unwegsames Gelände sollte es ein Gewicht von maximal 15 kg bei passender Radgröße sein. Falträder bekommst du mittlerweile in allen Größen. Allerdings ist bei größeren Rädern mit mehr Ausgaben zu rechnen.

#3 – Warum muss es ein E-Bike Klapprad oder Faltrad mit Straßenzulassung sein?

Bei der Fahrt mit einem Rad ohne Zulassung riskierst du Bußgelder. Aus diesem Grund ist beim Online-Kauf von Rädern auf die Straßenzulassung zu achten. Ob ein Fahrrad StVO-konform ist, erfährst du immer in der Produktbeschreibung. Sofern es für den deutschen Straßenverkehr nicht zulässig ist, kannst du damit nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Vergewissere dich regelmäßig, dass Lampen und Klingel funktionieren. Auch Reflektoren müssen sicher und richtig angebracht sein.

#4 – Wie lange dauert der Aufbau vom E-Bike Klapprad?

In der Regel liefern dir die Hersteller oder Händler das Falt- oder Klapprad bereits vormontiert. Deine Aufgabe besteht in der Montage von Lenker, Sattel und Pedalen. Darüber hinaus musst du beim E-Bike den Akku laden und anschließend anbauen. Deinem Lieferumfang liegt immer eine Anleitung bei. Häufig ist sie sogar bebildert, sodass Missverständnisse nicht aufkommen. Moderne Händler statten dich sogar mit einer praktischen Videoanleitung aus. Schritt für Schritt lernst du alles über dein Fahrrad und der Aufbau nimmt dadurch nur wenige Minuten in Anspruch.

#5 – Welche Reichweite hat das E-Bike Klapprad?

Bei durchschnittlichem Preis kannst du bei gutem Wetter mit einer Reichweite zwischen 30 und 100 km rechnen. Übliche E-Bikes erreichen sogar mehr als 200 km. Bei einem Klapprad bist du mit 50 km recht gut, weshalb sich die meisten Menschen E-Bike Klappräder mit 50 km Reichweite zulegen. Beachte: Das Gewicht deines Klapprades ist meistens höher. Die Reichweite verändert sich bei höherem Gewicht und bei Anhöhen. Fährst du hingegen auf geraden Flächen und ohne Gepäck, wirst du bei normalem Körpergewicht die volle Reichweite genießen.

#6 – Welche Akkukapazität brauche ich beim E-Bike Klapprad?

Das ist unterschiedlich. Bei geringen Ansprüchen reichen 250 Wh aus. Allerdings brauchen die meisten Radfahrer mehr. Sie orientieren sich an Werten oberhalb von 250 Wh. Ab etwa 350 Wh bewegst du dich in der Oberklasse. Wichtig: Je nach Aufbau kannst du deinen Akku bis zu 1.000-mal aufladen. Beides, Haltbarkeit und Kapazität, sollten möglichst ausgedehnt sein.

#7 – Was ist der Unterschied zwischen E-Bike Klapprad und Faltrad?

Beide, E-Klapprad und Faltrad, haben einen Akku. Ihr Unterschied liegt daher an anderer Stelle. Beim Klapprad hast du einen Bereich, an der du das Rad zusammenklappst. Diese Stelle befindet sich häufig in der Mitte des Rahmens. Das Faltrad ist noch kompakter, denn es lässt sich praktisch falten. Je nach Bauweise klappst du Lenker, Pedale und weitere Teile in Windeseile ab. Das macht das Faltrad zum idealen Begleiter in öffentlichen Verkehrsmitteln. Klappräder machen sich auf Campingplätzen und beim Einkaufen gut. Zudem sind sie in der Regel günstiger.

#8 – Welches Zubehör bekomme ich für das E-Bike Falt- oder Klapprad?

Das wichtigste Zubehör für dein E-Bike Klapp- oder Faltrad ist der Ständer. Ständer sind nicht teuer und ermöglichen dir ein schnelles Abstellen deines Rades ohne dabei auf einen Pfosten oder eine Mauer angewiesen zu sein. Auch ein Gepäckträger macht Sinn, wenn du zum Beispiel Taschen transportieren willst. Geschlechtsspezifische Gelsattel richten sich auf deinen Körperbau aus und stehen dir bei langen Fahrten zur Seite. Kauf dir außerdem einen Regenschutz für deinen Sattel, ein Reparaturset, eine Luftpumpe und eine energiesparende Beleuchtung für das Rad. Gummierte Griffe machen bei manchen Lenkern ebenso Sinn. Vergiss Schloss und Schlüssel nicht einzupacken!

#9 – Welche Rahmenhöhe brauche ich?

Die Rahmenhöhe deines Klapprades mit E-Funktion bestimmt deinen Komfort beim Radeln. Bei der Körpergröße von 160 bis 165 darf es 16 Zoll sein. Bist du zwischen 165 und 170 cm groß, orientierst du dich an Rädern zwischen 16 bis 17 Zoll. Bei 180 cm ist dein Rahmen bei einer Größe von 18 Zoll. In der Konsequenz liegst du bei einer Größe von 200 cm mit 20 Zoll richtig. Wichtig: Nicht jeder fühlt sich bei den Größen wohl. So gibt es 190 große Menschen, die einen größeren Rahmen bevorzugen. Ein Test im Laden hilft bei der Entscheidung für die richtige Rahmengröße.

#10 – Brauche ich eine Versicherung für das Rad?

Das kommt auf die Nutzungsweise an. Bei häufiger Mitnahme und dem Abstellen auf öffentlichen Parkplätzen ist eine Versicherung sinnvoll. Das Fahrrad ist oft über die Hausratversicherung abgedeckt. Kommt es zu einem Diebstahl, zahlt die Versicherung. Auch bei regelmäßigen Zugfahrten und dem Mitführen des Rades bietet sich eine Versicherung an. Zudem kann eine Haftpflichtversicherung Sinn machen. Sie deckt Schäden ab, die Dritten durch den Fahrradfahrer entstehen. Bei Personenunfällen liegen die Schadenssummen im oberen Bereich. Die Haftpflicht springt in diesem Fall ein. Ob sie auch für das E-Bike gilt, ist zwingend zu prüfen.

#11 – Welche Geschwindigkeit hat ein E-Bike Klapprad?

Die maximale vom Motor unterstützte Geschwindigkeit beträgt 25 km/h. Liegt deine Geschwindigkeit darüber, so schaltet sich der Motor ab. Das spart Strom und ist klimafreundlicher.

#12 – Kann ich den Akku immer entnehmen?

Diese Frage liegt vielen Radfreunden auf dem Herzen. Tatsächlich kannst du den Akku nicht bei jedem Modell entfernen. Das ist ein großes Problem. Hast du einen defekten Akku, lässt er sich nicht mehr austauschen. In diesem Fall ist der Neukauf von Falt- oder Klapprad mit E-Motor notwendig. Das geht ganz schön ins Geld. Vergewissere dich beim Kauf, dass der Akku austauschbar ist.

#13 – Wo und wie lagere ich den Akku für das Klapprad oder Faltrad richtig?

Lagere deinen Akku bei Nichtgebrauch bei Raumtemperatur in einer Gefahrgutbox. Verhindere das komplette Entladen, wenn du den Akku über den Winter nicht nutzen willst. Lade den Akku vor Nichtverwendung nicht komplett auf. Nur so kannst du den Akku lange erhalten, ohne mit Einbußen hinsichtlich der Kapazität rechnen zu müssen. Wichtig: Dein Akku darf niemals in der Nähe von entzündlichen Flüssigkeiten gelagert werden. Setze ihn keiner hohen Sonnenintensität aus. Stelle dein Rad nicht mit Akku in Hitze oder Kälte ab. Beachte die Sicherheitshinweise deines Akkus.

#14 – Wie viel Kostet ein Ersatzakku beim E-Bike?

Der Ersatzakku ist sehr wichtig. Schließlich nimmt der Aufladeprozess mehrere Stunden in Anspruch. Während dieser Zeit kannst du dein E-Bike Klapprad nur ohne Akku fahren. Bei höherem Rahmengewicht macht das keinen Spaß. Leg dir daher einen zweiten Akku zu. Deine Zusatzausgaben belaufen sich für die Anschaffung eines Zweitakkus auf zwischen 200 und 800 Euro. Diese Schwankungen sind enorm. Sie hängen von der Qualität deines Erstakkus und von deinen Vorlieben ab.

#15 – Wie lange hält der Akku?

Dein Akku lässt sich etwa 1.000-mal aufladen. Generell lässt sich sagen, dass er für eine Distanz zwischen 25.000 und 100.000 km zur Verfügung steht. Günstige Modelle schaffen weniger, teure mehr. Im Schnitt hält der Akku bei durchschnittlicher Nutzung etwa 5 Jahre. Danach ist er auszutauschen. Bei häufiger Nicht-Nutzung solltest du dich mit der richtigen Lagerung vom E-Bike Akku beschäftigen. Sie kann die Lebensdauer deines Akkus erheblich ausdehnen. Umgedreht führt eine Tiefenentladung zum sofortigen Verlust der Funktion deines Akkus. Bei schlechter Lagerung im Winter ist der Akku im Frühling nicht mehr einsatzfähig, auch nicht bei Vollladung.

#16 – Welche rechtlichen Bestimmungen sind beim E-Bike Klapp- und Faltrad wichtig?

Bei einem Motor mit 250 Wh und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h brauchst du keine Fahrerlaubnis. Weiterhin gibt es keine Helmpflicht und auch ein Mindestalter ist nicht vorgesehen. Du solltest auf Radwegen fahren und über eine Privathaftpflichtversicherung verfügen. Überdies ist es notwendig mit den Regeln im Straßenverkehr vertraut zu sein. Trotz des Wegfalls der Helmpflicht rate ich dir zum Eigenschutz dazu. Fährt dein Bike schneller, hast du ein S-Pedelec. Die Geschwindigkeit beträgt 45 km/ bei einem Motor von bis zu 500 Wh. Du musst auf der Straße fahren, die Helmpflicht einhalten, mindestens 16 Jahre sein und brauchst ein Versicherungskennzeichen.

#17 – Welche Vorteile hat das Klapp- und Faltrad mit Akku?

Das Klapp- und Faltrad mit Akku hat einige Vorteile. Mit ihm rollst du bequem durch den Stadtverkehr. Zudem brauchst du dir über freie Parkplätze keine Gedanken mehr zu machen. Das Klapprad hat überall Platz. Als Faltrad schiebst du es einfach in eine kleine Ecke. Alternativ parkst du es draußen. Ein Bügelschloss reicht völlig aus. Mit dem Motor kannst du Hügel in der Stadt und Natur ohne Schwierigkeiten passieren. Bist du nicht so sportlich, genießt du beim E-Bike Klapprad die Natur dennoch. Außerdem gelangst du schnell durch den Verkehr und bist weitaus flexibler als mit dem Auto. Die Kosten sind geringer.

#18 – Warum ist das E-Bike Klapprad besser als ein Motorrad?

Ganz einfach: Das E-Bike Klapprad ist umweltfreundlicher. Außerdem hat es einen flüsterleisen Lauf. Ein Motorrad produziert Abgase. Handelt es sich um einen E-Roller, ist er dennoch nicht so umweltfreundlich wie ein E-Klapprad. Dein nächster Vorteil sind die geringen Kosten. Du brauchst keine Versicherung, keine Fahrerlaubnis und musst kein Mindestalter vorweisen. Vom E-Klapprad profitiert deine ganze Familie. Idealerweise kannst du es überall abstellen und einfach mitnehmen. Ein weiterer Vorteil ist dein körperliches Wohlbefinden. Bewegung tut gut und macht dich widerstandsfähiger.

#19 – Kann ein E-Bike-Akku explodieren?

Gelegentlich berichten Medien von explodierenden Akkus. Ja, ein Akku kann explodieren. Das betrifft jedoch jeden Akku und ist nicht auf den Akku beim Klapprad beschränkt. Zur Explosion kommt es bei unsachgemäßem Gebrauch. Fällt der Akku zu Boden, fängt er möglicherweise Feuer. Das geschieht durch einen Kurzschluss in der Batterie. Sie beginnt zu brennen, woraufhin eine Explosion möglich ist. Aus diesem Grund ist es notwendig sich die Sicherheitshinweise von Geräten mit Akku durchzulesen. Dazu zählen auch kleinere Akkus wie die von Smartphone und Tablet.

#20 – Welche Akku-Arten gibt es beim E-Bike Klapp- oder Faltrad?

Der Nickel-Cadmium-Akku ist äußerst langlebig und kommt gerne zum Einsatz. Zudem gibt es den Li-Ionen-Akku, den du aus zahlreichen Geräten der Werkbank kennst. Seine Energiedichte übertrifft die der meisten anderen Akkus. Bei kompletter Entladung verliert er seine Funktion nicht. Aus diesem Grund gehört er zu den aktuellen Klapprädern einfach dazu. Der Bleigel-Speicher ist aus der Mode gekommen. Er hat einige Nachteile wie die geringe Lebensdauer. Weiterhin kriegst du Räder mit Nickel-Metallhydrid-Akku. Auch diese Variante geht trotz der geringen Anschaffungskosten mit zahlreichen Nachteilen einhert. Neben dem Memory-Effekt gibt es einen hohen Kapazitätsverlust.

#21 – Welchen Pluspunkt hat das E-Faltrad?

Das E-Faltrad sieht dem E-Klapprad ähnlich. Allerdings hat es mehrere Vorteile. Es ist zum Beispiel deutlich leichter als das klassische Klapprad. Das macht dich flexibler und du kommst besser durch Kurven, über unwegsames Gelände und durch den Stadtverkehr. Außerdem gibt es einige Faltscharniere. Sie maximieren die Transporteigenschaften deines E-Faltrades. Das Modell ist innerhalb von Sekunden gefaltet und steht zum Verstauen bereit. Mittlerweile bekommst du sogar Tragetaschen und Rucksäcke für E-Falträder. Diese Innovation haben Klappräder selten zu bieten. Außerdem ist ihr Gewicht relativ hoch. Du willst sie nicht auf deinem Rücken tragen müssen.

#22 – Sind Falträder mit kleineren Rädern langsamer?

In der Tat! Bei einem kleineren Rad musst du deutlich mehr in die Pedale treten, um dieselbe Distanz zu realisieren. Größere Räder sind komfortabler. Allerdings brauchst du am Anfang mehr Schwungkraft. Hierbei hilft dir der Akku deines Rades. Seine Energie beliefert dich mit ordentlich Power. Dadurch setzt du weniger Kraft ein. Für ältere Menschen ist die Anschaffung von einem Faltrad mit großen Rädern eine sehr gute Idee. Mit eingebautem Akku bewegen sie sich auch bei einer schlechteren Kondition selbstständig fort. Auch jüngere Menschen lieben größere Falträder mit Akku. Sie radeln bequem zur Uni, zur Arbeit oder in die Stadt.

Elektro-Klapprad und E-Bike-Faltrad Empfehlung 2023/2024

Mein E-Bike Klapprad Test und Vergleich 2023/2024 zeigt, dass es sehr unterschiedliche Elektro Falträder gibt. So sind einige mit geringem Gewicht und kleinen Faltmaß für Berufspendler ausgelegt, andere haben dicke Reifen und eine hohe Reichweite für ausgiebige Touren in der Natur. Meine Empfehlung aus meinem E-Bike Klapprad Test ist ein Allrounder. Es bietet dir solide Ausstattung mit einer guten maximalen Reichweite und kann trotzdem kompakt zusammengefalten werden.

E-Bike-Klapprad Testsieger: MYVELO Berlin

  • 20 Zoll Räder mit 1,95 Zoll Kenda-Reifen mit Pannenschutzschicht
  • Gewicht: 24 kg / Faltmaß: 97 x 38 x 80 cm (Gesamt: 205 cm)
  • Bafang Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 45 Nm, Schiebehilfe 6 km/h
  • Akku: 504 Wattstunden (36 V * 14 Ah), wechselbar im Rahmen
  • 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Shimano 7-Gang Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen (Tektro)
  • Komfort-Gel-Sattel, Komfort-Griffe aus Leder, Schaltwerkschutz
  • Parallelogramm-gefederte Sattelstütze, hochwertige Federgabel
  • LED-Vorder- und Rücklicht mit Bremslicht, 100 % StVZO-konform
  • Gepäckträger, hochwertige Schutzbleche, klappbare Pedalen

Empfehlung in der Mittelklasse: smartEC Camp-20D

  • 1,95 x 20 Zoll Räder, 7-Gang Kettenschaltung,
  • Gewicht: 23,1 kg / Faltmaß: 85 x 77 x 47 cm (Gesamt: 209)
  • Motor: 250 Watt, 45 Nm / Akku: 562 Wattstunden
  • 40 bis 100 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
  • Schutzbleche, LED Beleuchtung, Gepäckträger
  • Schiebehilfe, mechanische Scheibenbremsen
  • gute Bewertungen auf Amazon

Letzte Aktualisierung am 19.07.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API