Lankeleisi MG 600 Lite im Test – Ein SUV E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg!?

Lankeleisi MG 600 Lite im Test – SUV E-Bike bis 200 kg
Das Lankeleisi MG 600 Lite im Test: Das SUV-E-Bike bietet 27,5-Zoll-Räder, einen 720-Wh-Akku und eine maximale Zuladung von bis zu 200 kg.

Das Lankeleisi MG 600 Lite im Test. Im Folgenden schaue ich mir genauer an, ob sich das Modell als leistungsstarkes E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg eignet. Mit einem 720-Wh-Akku, 65 Nm Drehmoment, einer umfangreichen Ausstattung und einer maximalen Zuladung von bis zu 200 kg bringt das SUV-E-Bike auf dem Papier jedenfalls vielversprechende Voraussetzungen mit.

Doch wie schlägt sich das Fahrrad in der Praxis? Im weiteren Verlauf dieses Testberichts zeige ich, wie das Lankeleisi MG 600 Lite im Test bei Motor, Reichweite, Ausstattung und Fahrkomfort abschneidet und ob das Modell seinem Anspruch als komfortables E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg gerecht werden kann.

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Inhalt

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Lankeleisi MG 600 Lite ist ein robustes SUV-E-Bike mit 27,5-Zoll-Rädern, 720-Wh-Akku und einer hohen maximalen Zuladung von bis zu 200 kg.
  • In meinem Reichweitentest bin ich bei maximaler Unterstützung und 742 Höhenmetern 77,35 km weit gekommen. Für mein vergleichbares Testergebnis ergibt sich daraus eine maximale Reichweite von rund 85 km.
  • Der 250-Watt-Hinterradmotor mit 65 Nm bietet eine gute Unterstützung und bewältigte in meinem Test auch stärkere Steigungen problemlos.
  • Besonders überzeugen konnten mich die hohe Qualität, die umfangreiche Ausstattung mit Vierkolbenbremsen, Federgabel, Gepäckträger, Bremslicht und Blinkern sowie der insgesamt gute Fahrkomfort.
  • Mit 9,1 von 10 Punkten schneidet das Lankeleisi MG 600 Lite in meinem Test sehr gut ab. Besonders interessant ist es als E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg, allerdings ist es mit 30,5 kg inklusive Akku kein Leichtgewicht.

Testergebnis vom SUV-E-Bike MG 600 Lite von Lankeleisi

Qualität & Verarbeitung - 9.6
Motor, Akku & Reichweite - 9.6
Ausstattung & Zubehör - 9.7
Komfort & Fahrspaß - 9.3
Maße & Zuladung - 7.5

9.1

sehr gut im Test

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Lankeleisi MG 600 Lite: SUV E-Bike bis 200 kg

  • SUV E-Bike bzw. elektrisches Trekkingrad mit Aluminiumrahmen
  • 27,5 Zoll Räder mit 2,4 Zoll breiten Maxxis-Ardent-Reifen
  • Gewicht: 26,3 kg netto / 30,5 kg brutto ( Akku = 4,2 kg)
  • Einstiegshöhe: 43 cm / CE-Kennzeichnung für Motor, Akku & Fahrrad
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 65 Nm
  • Drehmomentsensor – auf Trittfrequenzsensor umschaltbar
  • Akku: 720 Wh (36 V × 20 Ah) mit Samsung-Zellen herausnehmbar
  • 80 bis 150 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / Schiebehilfe
  • Shimano Altus 8-Gang-Kettenschaltung
  • Hydraulische ZOOM HB-876 Vierkolben-Scheibenbremsen
  • Gefederte Vordergabel / gefederte Sattelstütze bei der Version 2026
  • Vorder- und Rücklicht / Bremslicht sowie Blinker
  • Gepäckträger / rutschfeste Griffe / elektronische Hupe
  • Geeignet für: 160 cm bis 195 cm Körpergröße / bis 200 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

Das SUV-E-Bike Lankeleisi MG 600 Lite im Test

Lankeleisi Schriftzug am Rahmen des MG 600 Lite SUV-E-Bikes
Das Lankeleisi MG 600 Lite im Test: Der auffällige Schriftzug befindet sich gut sichtbar auf dem orangefarbenen Aluminiumrahmen des SUV-E-Bikes.

Mittlerweile habe ich für meinen E-Bike-Klapprad Test bereits 21 Elektro-Klappräder ausführlich in der Praxis getestet. Mit dem Lankeleisi MG 600 Lite hatte ich nun erstmals die Gelegenheit, auch ein SUV-E-Bike genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Fahrrad hat sich ein Freund von mir erst vor Kurzem ganz neu gekauft. Ich war bereits beim Auspacken dabei und habe ihm anschließend beim Zusammenbau geholfen, sodass ich das Modell von Anfang an begleiten konnte. Auch wenn es sich hierbei nicht um ein Klapprad handelt, fand ich das Fahrrad aufgrund der hohen Zuladung und der interessanten Ausstattung spannend genug für einen ausführlichen Testbericht auf Klapprad-Klemens.de.

Da ich das Fahrrad weder vom Hersteller noch von einem Händler zur Verfügung gestellt bekommen habe, gab es selbstverständlich keinerlei Vorgaben oder Einfluss auf diesen Testbericht. Alle Eindrücke und Bewertungen basieren ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen während der Testfahrt und meiner persönlichen Einschätzung des Fahrrads. Genau das ist mir bei meinen Testberichten besonders wichtig, damit ich Dir möglichst ehrliche und unabhängige Informationen liefern kann.

Jetzt geht es aber los! Als Erstes gehe ich auf die technischen Daten und Eigenschaften des Fahrrads ein und ergänze diese bereits um meine eigenen Erfahrungen aus dem Test. Anschließend werfe ich einen Blick auf die Reichweite, die Ausstattung und den Fahrkomfort, bevor ich Dir einen Preisvergleich zum Lankeleisi MG 600 Lite gebe und das SUV-E-Bike in den fünf wichtigsten Kategorien bewerte. Zum Schluss beantworte ich Dir noch die wichtigsten Fragen rund um das Lankeleisi MG 600 Lite und meinen Testbericht.

1. Auspacken und Montage

Lankeleisi MG 600 Lite beim Aufbau mit noch nicht montiertem Vorderrad und Anbauteilen
Der Aufbau des Lankeleisi MG 600 Lite: Vorderrad, Lenker, Pedale und weitere Anbauteile müssen nach dem Auspacken noch montiert werden. Zu zweit haben wir dafür rund 45 Minuten benötigt.

Das Lankeleisi MG 600 Lite wird in einem großen Fahrradkarton geliefert und muss vor der ersten Fahrt noch zu einem guten Teil montiert werden. Im Vergleich zu vielen E-Bike-Klapprädern fällt der Aufbauaufwand daher etwas höher aus. Unter anderem musste bei unserem Test noch das Vorderrad mit der Steckachse montiert sowie Lenker und Pedale angebracht werden. Insgesamt haben wir zu zweit rund 45 Minuten für den kompletten Aufbau benötigt.

Positiv überrascht hat mich dabei die gute Vorbereitung ab Werk. Das Fahrrad war mit zahlreichen Schutzfolien und Kabelbindern sehr sorgfältig verpackt und kam dadurch ohne Schäden oder Kratzer bei uns an. Die Steckachse machte die Montage des Vorderrads angenehm einfach und weder die Bremsen noch die Schaltung mussten nach dem Aufbau nachjustiert werden. Auch das mitgelieferte Werkzeug machte einen guten Eindruck und war für den kompletten Aufbau vollkommen ausreichend. Die bebilderte Aufbauanleitung liegt zwar nur in englischer Sprache bei, ist aber sehr verständlich und erklärt die einzelnen Schritte anschaulich.

Ein paar Dinge solltest Du beim Aufbau dennoch beachten: Die Pedale sind jeweils mit einem „L“ und „R“ gekennzeichnet und müssen unbedingt auf der richtigen Seite montiert werden. Außerdem solltest Du die Bremshebel erst betätigen, wenn die Räder vollständig eingebaut sind, da sich die Bremsbeläge ansonsten schließen können. Einen eher schwachen Eindruck hinterließ dagegen das mitgelieferte Schloss. Dieses würde ich eher als kostenlose Zugabe betrachten und nicht als ernsthaften Diebstahlschutz für ein E-Bike dieser Preisklasse verwenden.

2. Die Räder, Bremsen und Federung

2,4 Zoll breiter Maxxis-Ardent-Reifen am Lankeleisi MG 600 Lite
Das Lankeleisi MG 600 Lite fährt auf 27,5 Zoll großen Laufrädern mit 2,4 Zoll breiten Maxxis-Ardent-Reifen. Im Test überzeugten sie auf Asphalt ebenso wie auf Wald- und Schotterwegen.

Das Lankeleisi MG 600 Lite rollt auf 27,5 Zoll großen Laufrädern mit 2,4 Zoll breiten Maxxis-Ardent-Reifen. Diese Kombination hat mir im Test gut gefallen, denn auf Asphalt fährt sich das SUV-E-Bike angenehm leichtgängig und deutlich sportlicher als die meisten E-Bike-Klappräder, die ich bislang getestet habe. Die Sitzposition fällt zwar etwas sportlicher aus als bei einem typischen Klapprad, bleibt aber dennoch angenehm komfortabel und eignet sich gut für längere Touren. Auch auf Waldwegen und Schotterpisten fühlte sich das Fahrrad wohl, wobei der Energieverbrauch dort spürbar höher ausfällt als auf Asphalt. Auf kleinerem Kopfsteinpflaster blieb der Fahrkomfort ebenfalls angenehm hoch. Grobes Kopfsteinpflaster macht dagegen auch mit dem MG 600 Lite nur bedingt Spaß – das liegt allerdings weniger am Fahrrad als vielmehr an der Beschaffenheit des Untergrunds selbst.

Hydraulische Vierkolben-Scheibenbremse am Vorderrad des Lankeleisi MG 600 Lite
Die hydraulischen Vierkolben-Scheibenbremsen mit 180-mm-Bremsscheiben überzeugten im Test mit einer zuverlässigen und gut kontrollierbaren Bremsleistung.

Bei den Bremsen setzt Lankeleisi auf hydraulische Vierkolben-Scheibenbremsen von ZOOM. Diese waren bei meinem Test direkt einsatzbereit und mussten nicht nachjustiert werden. Die Bremsleistung würde ich als absolut angemessen für ein Fahrrad dieser Größe und dieses Gewichts bezeichnen. Während meiner Testfahrt musste ich einmal stärker abbremsen und auch hier verzögerte das Fahrrad zuverlässig und kontrolliert. Die Dosierbarkeit der Bremsen war dabei unauffällig im besten Sinne und auch störende Geräusche oder Quietschen konnte ich während meines Tests nicht feststellen. Die 180-mm-Bremsscheiben passen aus meiner Sicht gut zum Charakter des Fahrrads.

Factory-34-Federgabel am Lankeleisi MG 600 Lite
Die Factory-34-Federgabel des Lankeleisi MG 600 Lite lässt sich in der Härte einstellen und bei Bedarf vollständig blockieren. Auf Waldwegen sorgte sie in meinem Test für spürbar mehr Komfort.

Für zusätzlichen Komfort sorgt die Factory-34-Federgabel an der Vorderachse. Diese lässt sich nicht nur in der Härte verstellen, sondern bei Bedarf sogar vollständig blockieren. Die Abstimmung empfand ich als gelungenen Mittelweg zwischen Komfort und Sportlichkeit. Gerade auf Waldwegen schluckte die Federung viele Unebenheiten zuverlässig, ohne dabei zu weich zu wirken oder durchzuschlagen. Eine gefederte Sattelstütze besitzt mein Testmodell zwar noch nicht, der vergleichsweise breite Sattel erinnerte mich optisch zunächst an einen klassischen Oma-Sattel, erwies sich auf meiner gesamten Testfahrt aber dennoch als überraschend bequem.

3. Der Motor und die Akkukapazität

250-Watt-Hinterradnabenmotor des Lankeleisi MG 600 Lite
Der 250-Watt-Hinterradnabenmotor des Lankeleisi MG 600 Lite bietet bis zu 65 Nm Drehmoment und unterstützte mich im Test auch an stärkeren Steigungen zuverlässig.

Das Lankeleisi MG 600 Lite setzt auf einen 250-Watt-Hinterradnabenmotor mit einem maximalen Drehmoment von 65 Nm. Das Fahrgefühl würde ich dabei als gelungenen Mittelweg beschreiben: Der Motor wirkt weder besonders aggressiv noch auffällig zurückhaltend, sondern unterstützt angenehm und passend zum sportlichen Charakter des Fahrrads. Beim Anfahren reagierte die Unterstützung in meinem Test meistens zuverlässig, gelegentlich war jedoch eine kleine Verzögerung spürbar. Während der Fahrt ist der Motor leicht hörbar, störend empfand ich die Geräuschentwicklung allerdings nicht.

Auch an Steigungen machte das SUV-E-Bike eine gute Figur. Einen etwas steileren Anstieg meisterte das Fahrrad ohne Probleme und der Motor arbeitete dabei zuverlässig weiter. Die Unterstützung reichte zwar nicht aus, um die 25 km/h dauerhaft zu halten, bei einem legalen 250-Watt-E-Bike ist das aber vollkommen normal und aus meiner Sicht auch nicht weiter problematisch. Herunterschalten musste ich an dieser Stelle während meines Tests trotzdem nicht. Im direkten Vergleich bietet beispielsweise das MYVELO Molinar etwas mehr Kraftreserven, insgesamt bewegt sich das Lankeleisi MG 600 Lite hier aber auf einem guten Niveau. Durch die etwas sportlichere Sitzposition fühlt sich das Fahrrad zudem dynamischer an als die meisten E-Bike-Klappräder, die ich bislang gefahren bin.

Ladeanschluss für den 720-Wh-Akku des Lankeleisi MG 600 Lite
Der 720-Wh-Akku lässt sich direkt im Rahmen des Lankeleisi MG 600 Lite laden. Dafür befindet sich eine geschützte Ladebuchse gut erreichbar am Rahmen.

Die Energie liefert ein 720-Wh-Akku mit Samsung-Zellen, der sauber im Rahmen integriert ist und sich zum Laden oder Transport herausnehmen lässt. Der Akku wird dabei nach unten aus dem Rahmen entnommen. Optisch gefällt mir diese Lösung gut, da der Akku dadurch nahezu unsichtbar im Fahrrad verschwindet. Persönlich bevorzuge ich allerdings Akkus, die nach oben entnommen werden können, da diese beim Wechsel nicht versehentlich herausfallen können. Praktisch ist dagegen die Möglichkeit, den Akku direkt im Fahrrad über eine kleine Ladebuchse zu laden, sodass er für den Alltag nicht zwingend ausgebaut werden muss.

Mit einem von mir gemessenen Gewicht von 4,2 kg bleibt der Akku angenehm transportabel und lässt sich problemlos tragen. Die Kapazität von 720 Wh ordnet sich für mich im guten Mittelfeld bis oberen Mittelfeld ein und fällt deutlich größer aus als bei vielen E-Bike-Klapprädern. Wie sich das in der Praxis auf die Reichweite auswirkt, schauen wir uns im nächsten Abschnitt zum Lankeleisi MG 600 Lite im Test genauer an.

4. Die maximale Reichweite im Test

Teststrecke beim Reichweitentest des Lankeleisi MG 600 Lite
Die Reichweite vom Lankeleisi MG 600 Lite im Test (Quelle: Garmin)

Die Akkukapazität ist auf dem Papier schnell gefunden – entscheidend ist aber die Strecke, die sich mit einer Akkuladung tatsächlich zurücklegen lässt. Schließlich möchte niemand während einer längeren Tour plötzlich ohne Motorunterstützung dastehen, nur weil die Herstellerangaben unter Idealbedingungen entstanden sind.

Genau deshalb war die Reichweite für mich beim Lankeleisi MG 600 Lite im Test ein besonders spannender Punkt. Der Hersteller gibt für das E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg je nach Fahrweise und Unterstützungsstufe eine Reichweite von 80 bis 150 Kilometern an. Das klingt zunächst vielversprechend, in der Praxis spielen aber zahlreiche Faktoren wie Fahrergewicht, Außentemperatur, Streckenprofil oder die gewählte Unterstützungsstufe eine wichtige Rolle.

Das Lankeleisi MG 600 Lite im Reichweitentest

Um die Herstellerangaben besser einordnen zu können, habe ich einen vollständigen Reichweitentest unter realistischen Alltagsbedingungen durchgeführt. Dabei wollte ich bewusst keine Laborwerte erzeugen, sondern ein Ergebnis erreichen, das für viele Fahrer möglichst gut nachvollziehbar ist.
Die Rahmenbedingungen meines Tests sahen wie folgt aus:

  • Das Fahrergewicht betrug 79 Kilogramm.
  • Der Akku war zum Zeitpunkt des Tests fabrikneu.
  • Die Testfahrt wurde auf zwei Tage verteilt durchgeführt.
  • Insgesamt wurden 742 Höhenmeter überwunden.
  • Die Strecke bestand zu etwa 85 % aus Asphalt und guten Radwegen, zu 10 % aus Waldwegen und zu 5 % aus Schotterwegen.
  • Die Außentemperatur lag bei rund 30 Grad bei überwiegend sonnigem Wetter.
  • Teilweise herrschte leichter Gegenwind.
  • Während des gesamten Tests wurde mit der höchsten Unterstützungsstufe gefahren.
  • Das Licht war während der gesamten Fahrt eingeschaltet.

Unter diesen Bedingungen erreichte das Lankeleisi MG 600 Lite im Test eine Reichweite von insgesamt 77,35 Kilometern, bevor die Motorunterstützung vollständig abgeschaltet wurde. Zuvor begann bereits der letzte Akkubalken im Display zu blinken und kündigte das baldige Ende der Unterstützung an. Nach der Abschaltung musste ich nur noch rund 300 Meter ohne Motorunterstützung bis nach Hause zurücklegen. Überraschenderweise ließ sich das Fahrrad auch ohne Unterstützung noch vergleichsweise angenehm fahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag laut Garmin bei 24 km/h.

Interessant war außerdem die Entladekurve des Akkus:

  • Der erste Akkubalken verschwand erst nach etwa 35 Kilometern.
  • Der zweite Balken nach rund 48 Kilometern.
  • Der dritte Balken nach etwa 56 Kilometern.
  • Der vierte Balken nach ungefähr 67 Kilometern.

Gerade der erste Balken hielt also erstaunlich lange durch, während die letzten Prozent deutlich schneller verschwanden.

Garmin-Ergebnis des Lankeleisi MG 600 Lite Reichweitentests mit 77,35 km
Die maximale Reichweite vom Lankeleisi MG 600 Lite im Test (Quelle: Garmin)

Zusammenfassung vom Reichweiten-Test

Mit einer gemessenen Reichweite von 77,35 Kilometern bei maximaler Unterstützung, dauerhaft eingeschaltetem Licht und immerhin 742 Höhenmetern liefert das MG 600 Lite ein gutes Ergebnis ab. Da die Höhenmeter einen erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch hatten, halte ich unter vergleichbaren Bedingungen im Flachland eine Reichweite von rund 84 bis 85 Kilometern durchaus für realistisch.

Die Herstellerangabe von bis zu 150 Kilometern dürfte dagegen nur unter optimalen Bedingungen mit niedriger Unterstützungsstufe, wenig Höhenmetern und einem eher defensiven Fahrstil erreichbar sein. Reichweiten im Bereich von 100 Kilometern erscheinen dagegen durchaus realistisch.

Hinweis: Die maximale Reichweite hängt neben der Akkukapazität unter anderem vom Fahrergewicht, der Unterstützungsstufe, dem Streckenprofil, dem Reifendruck, der Außentemperatur sowie dem persönlichen Fahrstil ab.

5. Bordcomputer und Unterstützungsstufen

Display des Lankeleisi MG 600 Lite mit Unterstützungsstufe 5 und Akkuanzeige
Der gut ablesbare Bordcomputer zeigt unter anderem Geschwindigkeit, Akkustand, Unterstützungsstufe und gefahrene Kilometer an. Hier ist die höchste Unterstützungsstufe 5 im Sport-Modus eingestellt.

Das Lankeleisi MG 600 Lite verfügt über insgesamt fünf Unterstützungsstufen. Stufe 1 ist als Eco-Modus ausgelegt, die Stufen 2 und 3 entsprechen dem normalen Unterstützungsbereich und die Stufen 4 und 5 dem Sport-Modus. Während meines Reichweitentests bin ich fast ausschließlich mit der höchsten Stufe gefahren. Die niedrigeren Stufen benötigen weniger Energie und sollten dementsprechend größere Reichweiten ermöglichen.

Das Display ist während der Fahrt gut ablesbar und zeigt die wichtigsten Informationen übersichtlich an. Die aktuelle Geschwindigkeit wird besonders groß dargestellt, außerdem sind die gewählte Unterstützungsstufe und der Akkustand in Balken zu sehen. Umschalten kann man unter anderem zwischen Gesamtkilometern, Tageskilometern, Höchstgeschwindigkeit und Durchschnittsgeschwindigkeit. Bedient wird der Bordcomputer über ein separates Bedienelement direkt neben dem linken Lenkergriff, sodass die Hände während der Fahrt am Lenker bleiben können.

Bedienelement mit Gashebel am Lenker des Lankeleisi MG 600 Lite

Eine ungewöhnliche Besonderheit befindet sich ebenfalls am Bedienelement: Dort lässt sich mit einer kleinen Schraube ein zusätzlicher Gashebel montieren. Dieser funktioniert nicht wie eine normale Schiebehilfe bis 6 km/h, sondern kann das Fahrrad ohne Treten auf bis zu 25 km/h beschleunigen.

Wichtig: In dieser Konfiguration entspricht das Fahrrad in Deutschland nicht mehr den normalen Vorgaben für ein Pedelec und darf so nicht wie ein gewöhnliches Pedelec im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Für den regulären Betrieb in Deutschland sollte der Gashebel daher nicht montiert bzw. verwendet werden.

6. Das Gewicht und die maximale Zuladung

Das Lankeleisi MG 600 Lite bringt nach meiner eigenen Messung 26,3 kg ohne Akku und 30,5 kg inklusive Akku auf die Waage. Der Akku allein wiegt 4,2 kg. Damit gehört das SUV-E-Bike zwar nicht zu den Leichtgewichten, ist aber auch noch weit von einem echten Schwergewicht wie beispielsweise dem Vakole Y20 Pro entfernt. Beim Fahren merkt man die Masse zwar etwas, überraschend gut fährt sich das MG 600 Lite aber auch ohne Motorunterstützung. Nach meinem Reichweitentest bin ich die letzten Meter mit leerem Akku gefahren und würde mir durchaus zutrauen, im Notfall noch 5 bis 10 Kilometer ohne Unterstützung zurückzulegen.

Auch beim Schieben und Rangieren lässt sich das Fahrrad noch gut handhaben, wobei ein kleines Klapprad hier natürlich deutlich wendiger ist. Vor allem der relativ breite Lenker macht sich bemerkbar, wenn das Fahrrad beispielsweise durch eine Tür oder in den Keller geschoben werden soll. Muss das MG 600 Lite eine Treppe hinauf- oder hinuntergetragen werden, sind die gut 26 kg ebenfalls deutlich zu spüren und man muss schon ordentlich zupacken.

Eine Besonderheit ist die hohe maximale Zuladung von bis zu 200 kg. Damit ist das Modell auch für Fahrer interessant, die gezielt nach einem E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg suchen. Selbst konnte ich diese Belastungsgrenze mit meinen rund 80 kg natürlich nicht überprüfen. Rahmen, Laufräder und das gesamte Fahrrad machten während meines Tests allerdings einen sehr robusten und stabilen Eindruck. Auch eine Belastung von deutlich über 150 kg kann ich mir daher grundsätzlich gut vorstellen – ob die vollen 200 kg dauerhaft problemlos möglich sind, kann ich anhand meines eigenen Tests jedoch nicht beurteilen.

Gut zur Zielgruppe passt außerdem der mit etwa 43 cm angenehm tiefe Einstieg, durch den man sehr leicht auf das Fahrrad kommt. Laut Anbieter eignet sich das MG 600 Lite für Körpergrößen von etwa 160 bis 195 cm. Mit meinen 181 cm hatte ich keinerlei Probleme und konnte eine angenehme Sitzposition einstellen.

7. Die Verkehrssicherheit und weitere Ausstattung

Frontlicht und Reflektor am Lankeleisi MG 600 Lite
Zur Sicherheitsausstattung des Lankeleisi MG 600 Lite gehören eine fest verbaute Lichtanlage sowie Reflektoren. Ergänzt wird sie durch hydraulische Scheibenbremsen, Bremslicht und Blinker.

Durch die Lichtanlage, die beiden unabhängigen hydraulischen Scheibenbremsen sowie die Reflektoren an Rädern und Pedalen bringt das Lankeleisi MG 600 Lite bereits eine umfangreiche Sicherheitsausstattung mit. Eine klassische Fahrradklingel besitzt mein Modell allerdings nicht. Stattdessen ist eine elektronische Hupe verbaut, deren Ton ich persönlich etwas unangenehm und aggressiv finde.

In meinem Testbericht bin ich jetzt bereits auf die wichtigsten technischen Daten und Eigenschaften genauer eingegangen. Die folgenden Ausstattungsmerkmale erklären sich größtenteils von selbst, sollen aber in meinem Bericht nicht unerwähnt bleiben.

  • Besonders gut gefällt mir die Beleuchtung am Heck. Insgesamt gibt es drei Rücklichter: jeweils eines rechts und links am Hinterrad sowie ein weiteres mittig am Gepäckträger. Das Bremslicht leuchtet beim Bremsen deutlich heller auf und ist dadurch sehr gut zu erkennen.
  • Zusätzlich verfügt das Lankeleisi MG 600 Lite über Blinker. Diese funktionierten in meinem Test zuverlässig, waren für mich an einem Fahrrad zunächst aber etwas ungewohnt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, wird diese Funktion vermutlich deutlich öfter nutzen.
  • Die Shimano-Altus-8-Gang-Kettenschaltung funktionierte während meiner gesamten Testfahrt einwandfrei und schaltete sauber durch die einzelnen Gänge.
  • Der Gepäckträger macht einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck und eignet sich auch zur Befestigung von Fahrradtaschen. Damit ist das SUV-E-Bike auch für längere Touren oder den Alltag gut ausgestattet.
  • Auch der Seitenständer passt gut zum vergleichsweise schweren Fahrrad. Er wirkt stabil und sorgt dafür, dass das MG 600 Lite sicher abgestellt werden kann.
  • Die Schutzbleche machten ebenfalls einen guten Eindruck und passen zur alltagstauglichen Ausstattung. Einen vollständigen Kettenschutz besitzt das Fahrrad dagegen nicht.
  • Der breite Sattel sieht zwar auf den ersten Blick etwas nach einem klassischen „Oma-Sattel“ aus, war auf meiner gesamten Testfahrt aber erstaunlich bequem.

8. Das Lankeleisi MG 600 Lite im Preisvergleich

Das Lankeleisi MG 600 Lite wird von verschiedenen Onlineshops angeboten, wobei sich die Preise je nach Anbieter und aktuellen Rabattaktionen unterscheiden können. Wenn Du Dich für das SUV-E-Bike entscheidest, solltest Du die Angebote daher vor dem Kauf gut vergleichen. Im Folgenden findest Du meinen aktuellen Preisvergleich zum Lankeleisi MG 600 Lite:

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Testergebnis und Bewertung vom Lankeleisi MG 600 Lite

Lankeleisi MG 600 Lite SUV-E-Bike auf einem Waldweg im Praxistest
Das Lankeleisi MG 600 Lite überzeugt im Test mit hoher Qualität, umfangreicher Ausstattung und guter Reichweite. In meiner Gesamtbewertung erreicht das SUV-E-Bike 9,1 von 10 Punkten.

Das SUV-E-Bike Lankeleisi MG 600 Lite erhält von mir im Test eine Bewertung von 9,1 von 10 möglichen Punkten. Meine Erfahrungen und Bewertungen in den fünf wichtigsten Kategorien fallen wie folgt aus:

Qualität – 9,6 von 10

An der Qualität des Lankeleisi MG 600 Lite gibt es wenig auszusetzen. Der Rahmen macht einen sehr robusten Eindruck und auch Komponenten wie die hydraulischen Vierkolbenbremsen, die Shimano-Altus-Schaltung, der Gepäckträger und der Ständer überzeugten mich. Lediglich das mitgelieferte Schloss fällt qualitativ deutlich ab.

Motor, Akku & Reichweite – 9,6 von 10

Der 250-Watt-Hinterradmotor mit 65 Nm bietet eine gute Unterstützung, auch wenn beispielsweise das MYVELO Molinar noch etwas kräftiger ist. Dafür überzeugte mich der 720-Wh-Akku: 77,35 Kilometer bei maximaler Unterstützung und 742 Höhenmetern sind ein sehr gutes Ergebnis.

Ausstattung – 9,7 von 10

Bei der Ausstattung kann das MG 600 Lite punkten. Federgabel, hydraulische Vierkolbenbremsen, Shimano-8-Gang-Schaltung, Gepäckträger, Schutzbleche, Lichtanlage, Bremslicht und Blinker sind bereits vorhanden. Lediglich eine klassische Fahrradklingel und ein Kettenschutz fehlen mir.

Komfort & Fahrspaß – 9,3 von 10

Das Fahrgefühl ist sportlicher als bei den meisten von mir getesteten E-Bike-Klapprädern und trotzdem komfortabel. Die Federgabel schluckt Unebenheiten gut und auch der breite Sattel war auf meiner langen Testfahrt überraschend bequem. Motor und breite Maxxis-Reifen sorgen zusätzlich für ordentlich Fahrspaß.

Maße & Zuladung – 7,5 von 10

Mit 30,5 kg inklusive Akku ist das MG 600 Lite kein Leichtgewicht, lässt sich aber noch ordentlich handhaben und sogar ohne Motor erstaunlich gut fahren. Besonders hervorzuheben sind der tiefe 43-cm-Einstieg und die maximale Zuladung von 200 kg, wodurch sich das Modell auch als E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg interessant macht.

Mein Fazit zum Lankeleisi MG 600 Lite im Test – Gesamtnote 9,1 von 10

Lankeleisi MG 600 Lite SUV-E-Bike im Test vor einem Schloss
Mein Fazit zum Lankeleisi MG 600 Lite: Mit hoher Verarbeitungsqualität, umfangreicher Ausstattung, rund 85 km ermittelter maximaler Reichweite und bis zu 200 kg Zuladung erreicht das SUV-E-Bike in meinem Test sehr gute 9,1 von 10 Punkten.

Mit dem Lankeleisi MG 600 Lite habe ich erstmals ein E-Bike ausführlich getestet, das sich nicht zusammenklappen lässt. Nach mittlerweile 21 getesteten E-Bike-Klapprädern war ich deshalb besonders gespannt, wie sich ein ausgewachsenes SUV-E-Bike im Vergleich schlägt. Insgesamt hat das MG 600 Lite bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen und erreicht eine Gesamtnote von 9,1 von 10 Punkten.

Besonders überzeugen konnten mich die hohe Verarbeitungsqualität, die umfangreiche Ausstattung und der große 720-Wh-Akku. In meinem Reichweitentest bin ich bei maximaler Unterstützung und 742 Höhenmetern tatsächlich 77,35 Kilometer weit gekommen. Unter Berücksichtigung der vielen Höhenmeter ergibt sich daraus für mein Testergebnis eine maximale Reichweite von rund 85 Kilometern. Dazu kommen hydraulische Vierkolbenbremsen, Federgabel, Gepäckträger, Bremslicht und Blinker. Auch der Fahrkomfort hat mir gut gefallen: Das MG 600 Lite fährt sich sportlicher als die meisten meiner getesteten Klappräder, bleibt aber auch auf längeren Strecken angenehm komfortabel.

Ganz ohne Schwächen kommt das Fahrrad allerdings nicht aus. Mit 30,5 kg inklusive Akku ist es relativ schwer und beim Tragen über Treppen muss man ordentlich zupacken. Außerdem fehlen mir eine klassische Fahrradklingel und ein Kettenschutz. Dafür punktet das MG 600 Lite mit einem tiefen Einstieg und einer außergewöhnlich hohen maximalen Zuladung von 200 kg. Wer ein robustes und umfangreich ausgestattetes E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg sucht und mit dem höheren Gewicht leben kann, bekommt hier meiner Meinung nach ein sehr gutes Gesamtpaket. Insgesamt hat das Lankeleisi MG 600 Lite im Test deshalb verdient sehr gute 9,1 von 10 Punkten erreicht.

Testergebnis vom SUV-E-Bike MG 600 Lite von Lankeleisi

Qualität & Verarbeitung - 9.6
Motor, Akku & Reichweite - 9.6
Ausstattung & Zubehör - 9.7
Komfort & Fahrspaß - 9.3
Maße & Zuladung - 7.5

9.1

sehr gut im Test

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FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Lankeleisi MG 600 Lite

Abschließend möchte ich Dir noch die wichtigsten Fragen zu meinem Test bzw. Testbericht sowie zum Lankeleisi MG 600 Lite beantworten. Diese Fragen können Dir dabei helfen, besser einzuschätzen, ob das SUV-E-Bike zu Deinen Anforderungen passt.

1. Wurdest Du für den Test des Lankeleisi MG 600 Lite bezahlt oder warum fällt die Bewertung so positiv aus?

Nein. Anders als bei einigen meiner bisherigen E-Bike-Tests habe ich das Lankeleisi MG 600 Lite weder vom Hersteller noch von einem Onlineshop zur Verfügung gestellt bekommen. Ein Freund von mir hat sich das Fahrrad ganz normal neu gekauft und mir die Möglichkeit gegeben, es ausführlich zu testen.

Meine Bewertung von 9,1 von 10 Punkten basiert daher ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen. Besonders Qualität, Ausstattung sowie Akku und Reichweite haben mich überzeugt. Kritikpunkte wie das hohe Gewicht, die fehlende klassische Fahrradklingel oder das wenig brauchbare mitgelieferte Schloss habe ich in meiner Bewertung ebenfalls berücksichtigt.

2. Für welche Körpergröße ist das Lankeleisi MG 600 Lite geeignet?

Laut Anbieter eignet sich das Lankeleisi MG 600 Lite für Personen mit einer Körpergröße von etwa 160 bis 195 cm. Mit meinen 181 cm hatte ich während des Tests keinerlei Probleme und konnte das Fahrrad angenehm auf meine Größe einstellen.

Die Sitzposition ist etwas sportlicher als bei den meisten E-Bike-Klapprädern, die ich bisher getestet habe, ohne dabei übermäßig sportlich zu sein.

3. Eignet sich das Lankeleisi MG 600 Lite für Personen bis 200 kg?

Die maximale Zuladung wird mit bis zu 200 kg angegeben. Damit gehört das Modell zu den interessanteren Optionen für alle, die gezielt nach einem E-Bike für Übergewichtige bis 200 kg suchen.

Da ich selbst rund 80 kg wiege, konnte ich die maximale Belastungsgrenze natürlich nicht praktisch testen. Das Fahrrad macht mit seinem stabilen Rahmen und seiner insgesamt robusten Konstruktion allerdings einen sehr soliden Eindruck. Eine Belastung von deutlich über 150 kg kann ich mir aufgrund meiner Eindrücke gut vorstellen. Ob sich das Fahrrad dauerhaft mit den maximal angegebenen 200 kg bewährt, kann ich anhand meines Tests allerdings nicht beurteilen.

4. Wie hoch ist die Reichweite des Lankeleisi MG 600 Lite?

In meinem Reichweitentest bin ich mit einer Akkuladung tatsächlich 77,35 Kilometer weit gekommen, bis sich die Motorunterstützung vollständig abgeschaltet hat. Dabei bin ich ausschließlich mit der höchsten Unterstützungsstufe und eingeschaltetem Licht gefahren und habe insgesamt 742 Höhenmeter überwunden.

Unter Berücksichtigung der vielen Höhenmeter setze ich die maximale Reichweite in meinem Testergebnis mit rund 85 Kilometern an. Mit einer niedrigeren Unterstützungsstufe und auf einer flacheren Strecke sollten auch deutlich größere Reichweiten möglich sein.

5. Wie hoch ist die Einstiegshöhe des Lankeleisi MG 600 Lite?

Die Einstiegshöhe beträgt nach meiner Messung etwa 43 cm. Dadurch kommt man trotz der großen 27,5-Zoll-Räder angenehm auf das Fahrrad.

Gerade für weniger bewegliche oder schwerere Fahrer ist der tiefe Einstieg aus meiner Sicht ein Pluspunkt und passt gut zur Ausrichtung des MG 600 Lite als komfortables SUV-E-Bike.

6. Was gehört zum Lieferumfang des Lankeleisi MG 600 Lite?

Zum Lieferumfang gehören neben dem teilweise vormontierten Fahrrad unter anderem das benötigte Werkzeug für den Aufbau, das Ladegerät, eine bebilderte englischsprachige Montageanleitung sowie ein einfaches Fahrradschloss.

Das mitgelieferte Werkzeug hat bei unserem Aufbau einen guten Eindruck gemacht und war für die Montage ausreichend. Das beiliegende Schloss würde ich dagegen höchstens als kleine Zugabe betrachten. Für ein E-Bike dieser Preisklasse würde ich auf jeden Fall ein hochwertigeres Fahrradschloss verwenden.

7. Hosen runter! Gibt es Mängel am Lankeleisi MG 600 Lite?

Auch wenn das Lankeleisi MG 600 Lite im Test mit 9,1 von 10 Punkten sehr gut abgeschnitten hat, gibt es natürlich einige Kritikpunkte:

  • Gewicht: Mit 30,5 kg inklusive Akku ist das MG 600 Lite kein Leichtgewicht. Besonders beim Tragen über Treppen muss man ordentlich zupacken.
  • Fahrradklingel: Statt einer klassischen Klingel besitzt das Fahrrad eine elektronische Hupe. Diese empfinde ich persönlich als etwas unangenehm und aggressiv.
  • Kettenschutz: Einen vollständigen Kettenschutz gibt es nicht.
  • Schloss: Das mitgelieferte Fahrradschloss macht keinen besonders hochwertigen Eindruck und wäre mir als alleiniger Diebstahlschutz deutlich zu unsicher.
  • Akkuentnahme: Der Akku wird nach unten aus dem Rahmen herausgenommen. Optisch ist er dadurch hervorragend integriert, persönlich finde ich eine Entnahme nach oben aber praktischer.

Unterm Strich sind das für mich überwiegend kleinere Kritikpunkte. Bei den entscheidenden Eigenschaften wie Verarbeitung, Reichweite, Ausstattung, Bremsen und Fahrkomfort konnte das MG 600 Lite dagegen überzeugen.

8. Kann man das Lankeleisi MG 600 Lite auch mit leerem Akku fahren?

Ja. Am Ende meines Reichweitentests war der Akku nach 77,35 Kilometern vollständig leer und die Motorunterstützung schaltete sich ab. Die letzten rund 300 Meter bis nach Hause bin ich deshalb ohne Motor gefahren.

Dabei hat mich positiv überrascht, wie gut sich das Fahrrad trotz seines Gewichts von 30,5 kg noch fahren ließ. Im Notfall würde ich mir durchaus zutrauen, damit noch etwa 5 bis 10 Kilometer ohne Motorunterstützung zurückzulegen. Natürlich ist das deutlich anstrengender als mit Motor, aber ein leerer Akku bedeutet nicht automatisch, dass man das Fahrrad nur noch schieben kann.

9. Kann man beim Lankeleisi MG 600 Lite zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsensor umschalten?

Ja, beim Lankeleisi MG 600 Lite kann zwischen Drehmomentsensor und Trittfrequenzsensor gewechselt werden. Zum Umschalten musst Du den linken Blinkerknopf gedrückt halten.
Der Drehmomentsensor passt die Motorunterstützung stärker an die eigene Tretkraft an und sorgt dadurch für ein natürlicheres Fahrgefühl. Beim Trittfrequenzsensor setzt die Unterstützung dagegen abhängig von der Pedalbewegung ein. So kannst Du selbst wählen, welche Art der Motorunterstützung Dir besser gefällt.

Abschließend noch etwas in eigener Sache

Danke, dass Du meinen Testbericht zum Lankeleisi MG 600 Lite bis hierhin gelesen hast. Wenn Du noch Fragen zum Fahrrad oder zu meinen Erfahrungen aus dem Test hast, dann schreibe mir gerne eine Nachricht. Auch über Feedback zu meinem Testbericht würde ich mich sehr freuen.

Wenn Du Dich für das Lankeleisi MG 600 Lite aus meinem Test entscheidest, würde ich mich freuen, wenn Du über meinen Partnerlink von BuyBestGear.com* oder Amazon* gehst. So erhalte ich eine kleine Provision, mit der ich meine nächsten ausführlichen E-Bike-Tests finanzieren kann. Für Dich entstehen dadurch keine Nachteile und der Preis bleibt gleich.

Lankeleisi MG 600 Lite: SUV E-Bike bis 200 kg

  • SUV E-Bike bzw. elektrisches Trekkingrad mit Aluminiumrahmen
  • 27,5 Zoll Räder mit 2,4 Zoll breiten Maxxis-Ardent-Reifen
  • Gewicht: 26,3 kg netto / 30,5 kg brutto ( Akku = 4,2 kg)
  • Einstiegshöhe: 43 cm / CE-Kennzeichnung für Motor, Akku & Fahrrad
  • Hinterradnabenmotor: 250 Watt, 65 Nm
  • Drehmomentsensor – auf Trittfrequenzsensor umschaltbar
  • Akku: 720 Wh (36 V × 20 Ah) mit Samsung-Zellen herausnehmbar
  • 80 bis 150 km Reichweite / Unterstützung bis 25 km/h / Schiebehilfe
  • Shimano Altus 8-Gang-Kettenschaltung
  • Hydraulische ZOOM HB-876 Vierkolben-Scheibenbremsen
  • Gefederte Vordergabel / gefederte Sattelstütze bei der Version 2026
  • Vorder- und Rücklicht / Bremslicht sowie Blinker
  • Gepäckträger / rutschfeste Griffe / elektronische Hupe
  • Geeignet für: 160 cm bis 195 cm Körpergröße / bis 200 kg Gewicht
  • Gutscheincode für BuyBestGear: KlappradKlemens

Letzte Aktualisierung am 24.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API